Kommentar zum Bericht „Klima wandelt sich immer schneller“ v. 4.4.17 (Leserbrief)

Augsburg, 12.4.2017

Kommentar zum Bericht „Klima wandelt sich immer schneller“ v. 4.4.17

((Mit diesem Bericht hat sich Frau Knab zwar ziemliche Mühe gegeben, leider ist aber schon die Überschrift Unsinn: Klima ist ein, in der Regel aus Daten von 30 Jahren beruhender, statistischer Mittelwert des vergangenen Wetters. Solche Sätze wie auch der Quatsch, den Frau Hendricks („Ich spüre den Klimawandel jeden Tag“) oder Ex-Präsident Obama („Wir sind die erste Generation, die den Klimawandel voll zu spüren kriegt“) von sich gaben, beweisen nur die völlige Ahnungslosigkeit der entsprechenden Personen.))
Erstaunlich ist auch der mehrmalige Hinweis auf immer neue Rekordwerte der CO2-Konzentration auf der Zugspitze – alles andere wäre ja auch eine riesige Überraschung, denn: Warum sollte wohl auf der ganzen Welt der CO2-Gehalt steigen und nur auf der Zugspitze nicht? Und noch erstaunlicher müsste für Leute wie Herrn Ries (((Geo-Ökologe ohne Bezug zur Meteorologie))) die Tatsache sein, dass sowohl die fiktive globale Durchschnittstemperatur, als auch die Temperaturen in unserer Region seit nahezu 20 Jahren nicht mehr steigen, sondern gerade an seiner Station langsam sinken. Vielleicht wäre es gut, wenn er mal die Datensätze des DWD anschauen würde, alternativ auch die vom Österreichischen oder Schweizer Wetterdienst, die unisono immer kältere und schneereichere Winter registrieren. Aber vielleicht meint er auch, dass CO2 nur im Sommer erwärmt und dafür im Winter kühlt – wäre doch eigentlich ein tolles Forschungsprojekt, ((mit dem man fette Fördermittel abgreifen könnte…)) Aber er wird sich beeilen müssen, denn wenn die von allen unabhängigen Klimatologen erwartete globale Abkühlung voll eingesetzt hat wird es Schluss sein mit der Förderung zur Erforschung der Erderwärmung!

(teilweise veröffentlicht) ((fehlt))

Veröffentlicht von

Wetterpapst

Geboren 1944 in Waldenburg/Wüstegiersdorf (N.Schl.), Volksschule Beverungen/Weser 1951-1954, Realgymnasium (später Peutinger G.) Augsburg 1954-1963, Studium der Meteorologie, Physik, Geophysik, Geographie und Mathematik an der LMU in München, Diplom in Meteorologie 1969, Diplomarbeit: "Die Temperaturmessungen in München 1781-1968" (garantiert plagiatsfrei...). Wiss. Assistent im Met. Inst. der LMU München 1969-1970, Wetterdienstreferendar 1970-1972, Assessorprüfung 1972, Meteorologe im wissenschaftlichen Betriebsdienst beim DWD 1972-2009. Einsatzgebiete: Flugwetterwarte M-Riem 1972-1977 (als Flugmeteorologe), Wetteramt München (später: Niederlassung M. des DWD) 1977-2009 (als Flugmet. sowie Meteorologe im Vorhersagedienst und Wetterwarndienst mit Abordnungen nach Nürnberg und Erfurt). 1979 - 2009 Verfasser der Münchner klimatologischen Monatsrückblicke für die Süddeutsche Zeitung. Veröffentlichungen u.a. in WK des DWD, BWK, promet. 1988 acht Wochen Maritimmeteorologe als Leiter der Bordwetterwarte auf dem FSB Meerkatze mit Aufenthalten auf Grönland (Nuuk, Grönnedal, Ivigtut) und Island (Heimaey). Dienstliche Auslandsaufenthalte als Flugmet. in Istanbul, Kairo, Nairobi, Teheran, Bagdad, Toronto, Neu Delhi, Buenos Aires, Santiago und Los Angeles. Seit 1.8.2009 im dienstl. Ruhestand, seitdem Vortragstätigkeit über klimatologische Themen bei verschiedensten interessierten Kreisen von Rotariern bis Kollegstufengymnasiasten. Jederzeit zu Vorträgen oder Diskussionen in Gesprächskreisen bereit.

Ein Gedanke zu „Kommentar zum Bericht „Klima wandelt sich immer schneller“ v. 4.4.17 (Leserbrief)“

  1. Von dieser globalen Abkühlung,die unabhängige Klimatologen erwarten,hab ich zwar bisher noch nichts gehört,aber man kann nur hoffen,dass dies hoffentlich bald Realität wird…Dann hört vielleicht dieser Verblödungsschwachsinn von einer CO2 „Klimaerwärmung“ endlich auf…Man hat damit weltweit wahrscheinlich schon zig Millionen Menschen in die Irre geführt!Es reicht wirklich!!!

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