Kommentar zum Leserbrief von Dr. E. Belotti „Ausbau der Windkraft ist verantwortbar“ v. 7.9.16 (Leserbrief)

Augsburg, 10.9.2016

Kommentar zum Leserbrief von Dr. E. Belotti „Ausbau der Windkraft ist verantwortbar“ v. 7.9.16

Her Belotti nennt sich zwar Naturwissenschaftler und ist sogar beim Naturschutz engagiert, leider muss man aber auch hier seine eigenen Worte beim Kommentar von Herrn Höpfel („Erbitterter Kampf um den Rotmilan“) gegen ihn verwenden, denn gerade bei ihm „muss Überzeugung Wissen ersetzen“.

Ansonsten könnte er sich mit seinem schlecht angelesenen Halbwissen im Bereich Meteorologie/Klimatologie kaum mit solchen Sätzen blamieren, wie „Windkraftausbau ist besonders im Süden dringend notwendig, denn die Klimakatastrophe stellt eine reale Gefahr dar – für den Menschen und den Rotmilan“.

Fragt sich bloß, was für eine Klimakatastrophe er meint ?! Etwa die immer stärkere globale und regionale Abkühlung?

Wieder einmal ein typischer Fall für den Spruch von Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat – einfach mal die Klappe halten (er hat`s drastischer ausgedrückt); genauso passend hierzu die Aussage von Stuttgarts Alt-OB Rommel: Um richtig dumm daherreden zu können, muss man schon akademisch gebildet sein!

(nicht veröffentlicht)

Veröffentlicht von

Wetterpapst

Geboren 1944 in Waldenburg/Wüstegiersdorf (N.Schl.), Volksschule Beverungen/Weser 1951-1954, Realgymnasium (später Peutinger G.) Augsburg 1954-1963, Studium der Meteorologie, Physik, Geophysik, Geographie und Mathematik an der LMU in München, Diplom in Meteorologie 1969, Diplomarbeit: "Die Temperaturmessungen in München 1781-1968" (garantiert plagiatsfrei...). Wiss. Assistent im Met. Inst. der LMU München 1969-1970, Wetterdienstreferendar 1970-1972, Assessorprüfung 1972, Meteorologe im wissenschaftlichen Betriebsdienst beim DWD 1972-2009. Einsatzgebiete: Flugwetterwarte M-Riem 1972-1977 (als Flugmeteorologe), Wetteramt München (später: Niederlassung M. des DWD) 1977-2009 (als Flugmet. sowie Meteorologe im Vorhersagedienst und Wetterwarndienst mit Abordnungen nach Nürnberg und Erfurt). 1979 - 2009 Verfasser der Münchner klimatologischen Monatsrückblicke für die Süddeutsche Zeitung. Veröffentlichungen u.a. in WK des DWD, BWK, promet. 1988 acht Wochen Maritimmeteorologe als Leiter der Bordwetterwarte auf dem FSB Meerkatze mit Aufenthalten auf Grönland (Nuuk, Grönnedal, Ivigtut) und Island (Heimaey). Dienstliche Auslandsaufenthalte als Flugmet. in Istanbul, Kairo, Nairobi, Teheran, Bagdad, Toronto, Neu Delhi, Buenos Aires, Santiago und Los Angeles. Seit 1.8.2009 im dienstl. Ruhestand, seitdem Vortragstätigkeit über klimatologische Themen bei verschiedensten interessierten Kreisen von Rotariern bis Kollegstufengymnasiasten. Jederzeit zu Vorträgen oder Diskussionen in Gesprächskreisen bereit.

3 Gedanken zu „Kommentar zum Leserbrief von Dr. E. Belotti „Ausbau der Windkraft ist verantwortbar“ v. 7.9.16 (Leserbrief)“

  1. Menschen ohne Ahnung zur Stromerzeugung, die sollte wirklich die Klappe halten. Wir hatten in D die beste uns sicherste Stromversorgung der Welt, bis Soziologen, Pfarrer und Hochschulabbrecher die Leitung in Berlin übernahmen. Sie zerstören D nicht unbedingt durch Dummheit, sondern durch ihre Käuflichkeit.
    Sollte doch jeder in seinem Haushalt die Hauptsicherung herausdrehen, bevor er für Deutschland den Strom abschaltet.
    Der Große BLACKOUT ist nicht mehr fern, denn er ist Teil der Vernichtung D + EUs, dann Bürgerkrieg, dann WW III.
    Gute Reise, es gibt kein Entkommen, Reich siegt, Arm verliert.

    Tyll Ruhtenberg

  2. A. Röck (Cand.-Ing,) | Vors. Club Voltaire München 1994, [ALT-LINKE, Ing., Philosophen, u. Ex- Linke, Ex- SPD-ler, wegen des irrationalen Islam- Schmusekurses von SPD/ GRÜN/ Die_Linke]:
    i) Prämissen: Das CO2, (ohne es lägen wir bei – 18 °C, so aber bei + 15 C, u. das Methan (25 mal mehr wirksamer / m³), wirken also eindeutig (über den Treibhaus-Effekt) , erwärmend, das aber in der Summe, wegen z. Z. geringerer Sonnenaktivität, in der Summe die Temp. an der Erdoberfläche n i c h t erhöht. (Minima um 1670 u. 1810, 1986, 1997, ab 2003 wieder sinkend ),
    ii) Diese Temp. wird ferner durch 2 andere Zyklen beeinflußt:
    a) die Präzession der Erdachse (Taumeln eines Kreisels, Zyklusdauer ca. 25700 Jahre,
    b) und einem anderen Zyklus, (Periode = 18,6 Jahre), der auch noch auf die Erdachse wirkt, d.h. auf die momentane Temperatur;
    Ia) Aus dem derzeitigem Sinken der Temp. kann also n i c h t abgeleitet werden, dass das CO2 keine Erwärmung bewirke.
    Ib) Steigt die Sonnenaktivität wieder, kann samt der genannten Zyklen die Temp. so sehr steigen, dass es wichtig ist, dass n i c h t auch noch mittels hoher CO2- Konzentration erwärmt wird !
    II) Ob nun CO2 erwärmt oder nicht: so oder so muss auf „REGENERATIVE ENERGIEN“ umgeschwenkt werden, weil die anderen (Fossilen) ganz einfach aus gehen!
    III) Ausgerechnet die Fossilen, die bei der Verbrennung CO2 freisetzen, gehen dem Ende zu, – a b e r – sie gingen zu spät zu Ende, sodass dann die Eisberge schon weg wären!
    IV) Reichweiten, lt. des IPCC (UN), in Jahren: Erdöl 38 , Erdgas 60, Br. Kohle 98, St. Kohle 190- 350; soweit zur NATUR !
    V) P O L I T I K: Es gilt der EU- Kohlestopp Ende 2018 (43 % Kohlestrom in Dtl.), u. der Atomausstieg 2022 (15 %), bedingen: 58 % (= 375 Mrd. kWh/ Jahr), müssen anders erzeugt werden!
    VI) Die 375 TWh/ a könnten mit 14000 WKAs auf dem Meer (Siemens Rotor mit ∅ = 154m u. dem Rotor von Vestas, ∅ = 164 m, erzeugt werden- mit der Windstärke an der engl. Westküste; für die Nordsee wären noch mehr als 14.000 WKAs nötig!
    VII) Zusätzlich, um die 27 Mio eCars zu laden (12000 km/ Jahr), (=Reg. Ziel 2050), wären 9300 WKAs an Land nötig.(Typus der 4 WKAs, die seit Dez. 2015 in Starnberg (30 km südwestl. Münchens) rotieren, also bei Bayrischen Wind. Jede erzeugt 7 Mio kWh/ a.
    VIII) Für Dtl. sind mindestens 37- 50 PSW (Pumpwasser-Speicher-Werke), der Größe, wie auf dem Jochberg, (Walchensee), geplant, nötig ! (Capacity jeweils = 4200 MWh bei 1 Füllung).
    +++ In nur 9 h ist die Füllung möglich – u. würde Bad Tölz (18.000 Einw.), 23 Tage zu 100 % mit Strom versorgen können! (Alles eig. Berechnungen), Freitag, 13.1.2017, Alfred Röck

  3. Zitat aus Horst-Joachim Lüdeckes „9 Fragen zur Energiewende:
    “ Ressourcen sind keine fixen Mengen! Die technische Innovationsfähigkeit der Menschheit hat nämlich bisher jedes Ressourcenproblem durch neue Technologien lösen können. Träfe dies nicht mehr zu, wäre die Menschheit am Ende. Mit prinzipieller Ressourcenschonung würde sich der Untergang nur um eine unmaßgebliche, extrem quälende Zeitspanne verzögern. Das Argument der prinzipiellen Ressourcenschonung ist infolgedessen falsch. Es beruht auf irrationaler Angst vor der Zukunft und wird von ökoideologischen Rattenfängern erfolgreich genutzt. Diesen Leuten geht es nicht um Ressourcenschonung sondern um die Einführung einer weltweiten Diktatur als Kommunismus/Sozialismus. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht, heute zuvörderst Klima und Energie.“ ( Anmerkung: Siehe dazu Kanzlerinnenberater Schellnhubers Vision von der „Großen Transformation, die über eine „gelenkte Demokratie“ erreicht werden soll.)

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