Kommentar zur Studie „Extremes Wetter vertreibt mehr Menschen als Krieg“ v. 24.5.17 (Leserbrief)

Augsburg, 31.5.2017

Kommentar zur Studie „Extremes Wetter vertreibt mehr Menschen als Krieg“ v. 24.5.17

Abgesehen davon, dass o.a. Studie nur Unsinn enthält (kein Wunder, sie wurde ja im Auftrag von Greenpeace erstellt, so dass das nonsens-Ergebnis schon von vornherein feststand), ist doch der letzte Satz dieser Nachricht entlarvend: Es geht in Wirklichkeit nicht um Wetter, nicht um Klima und nicht um Naturkatastrophen, sondern einzig und allein um eine „große Transformation zu einer postfossilen Wirtschaft und Gesellschaft“.
Bereits 2011 hat der wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung WBGU ein Hauptgutachten zu diesem Thema erstellen lassen und um dieses Gutachten der Bevölkerung schmackhaft zu machen kam ein zu bekämpfender Klimawandel gerade recht. Und solche Organisationen wie PIK oder IPCC geben sogar zu, dass sie mit Wetter, Klima oder gar Klimaschutz überhaupt nichts am Hut haben, sondern dass ihre Zielsetzung alleine eine andere Politik ist.
Man fragt sich nur, wie lange sie das durchhalten, denn wie schon A. Lincoln sagte: Man kann alle Leute eine Zeit lang zum Narren halten und manche Leute auch auf Dauer, aber man kann nicht alle Leute dauerhaft belügen!

(nicht veröffentlicht)

Veröffentlicht von

Wetterpapst

Geboren 1944 in Waldenburg/Wüstegiersdorf (N.Schl.), Volksschule Beverungen/Weser 1951-1954, Realgymnasium (später Peutinger G.) Augsburg 1954-1963, Studium der Meteorologie, Physik, Geophysik, Geographie und Mathematik an der LMU in München, Diplom in Meteorologie 1969, Diplomarbeit: "Die Temperaturmessungen in München 1781-1968" (garantiert plagiatsfrei...). Wiss. Assistent im Met. Inst. der LMU München 1969-1970, Wetterdienstreferendar 1970-1972, Assessorprüfung 1972, Meteorologe im wissenschaftlichen Betriebsdienst beim DWD 1972-2009. Einsatzgebiete: Flugwetterwarte M-Riem 1972-1977 (als Flugmeteorologe), Wetteramt München (später: Niederlassung M. des DWD) 1977-2009 (als Flugmet. sowie Meteorologe im Vorhersagedienst und Wetterwarndienst mit Abordnungen nach Nürnberg und Erfurt). 1979 - 2009 Verfasser der Münchner klimatologischen Monatsrückblicke für die Süddeutsche Zeitung. Veröffentlichungen u.a. in WK des DWD, BWK, promet. 1988 acht Wochen Maritimmeteorologe als Leiter der Bordwetterwarte auf dem FSB Meerkatze mit Aufenthalten auf Grönland (Nuuk, Grönnedal, Ivigtut) und Island (Heimaey). Dienstliche Auslandsaufenthalte als Flugmet. in Istanbul, Kairo, Nairobi, Teheran, Bagdad, Toronto, Neu Delhi, Buenos Aires, Santiago und Los Angeles. Seit 1.8.2009 im dienstl. Ruhestand, seitdem Vortragstätigkeit über klimatologische Themen bei verschiedensten interessierten Kreisen von Rotariern bis Kollegstufengymnasiasten. Jederzeit zu Vorträgen oder Diskussionen in Gesprächskreisen bereit.

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