Klima schützen leicht gemacht (Leserbrief)

Augsburg, 18.03.2010

Leserbrief zum Artikel: „Klima schützen leicht gemacht“ v. 18.03.2010 in der Augsburger Allgemeinen

Wie viel Unsinn muss man eigentlich noch beim Lieblingsthema von Politik und Medien über sich ergehen lassen? Oder: Wann hört endlich die Verwechslung von Umwelt und Klima auf? Bereits im ersten Satz des Artikels wird ein praktischer Umwelttipp erwähnt, sicher sehr vernünftig und empfehlenswert, aber: Was hat der dringend notwendige Umweltschutz mit dem völlig unsinnigen Klimaschutz (Kandidat zum Unwort des Jahres) zu tun, oder: Warum werden diese beiden Begriffe immer wieder bedenkenlos miteinander ausgetauscht? Noch dazu mit einer reißerischen und an Dummheit kaum zu überbietenden Schlagzeile: „Klima schützen kann jeder!“?

Ist es denn von den veranstaltenden Gremien zu viel verlangt, durch minimale Recherche bei kompetenten Stellen (natürlich nicht bei ideologiebefangenen Lobbyisten, aber, man staune, es gibt neuerdings Internet!!) den Klimabegriff abzuklären und die bei Fachleuten (bei Fachleuten wohlgemerkt, nicht bei fachfremden Ideologen) allgemein akzeptierte Tatsache zur Kenntnis zu nehmen, dass die Korrelation der Klimaschwankungen der letzten 300 Jahre zur Schwankung der Sonnenaktivität hoch signifikant ist, während der steigende CO2 Gehalt der Luft lediglich die Erwärmung der Jahre 1980 bis etwa 2000 erklären könnte, die seitdem erfolgte Stagnation, bzw. Abkühlung trotz rasant steigendem CO2 Gehalt natürlich nicht, ebenso wenig auch die „Kleine Eiszeit“ im 17. Jahrhundert oder die nachfolgende Erwärmung, noch die Kältephase Mitte des 19. Jahrhunderts.

Außerdem: Eine weitere Erhöhung des CO2 Gehalts der Luft würde nach Ansicht aller Biologen das Pflanzenwachstum auf der Erde massiv begünstigen und dem Hunger in der Welt möglicherweise Einhalt gebieten können, was aber von den Politikern offensichtlich nicht erwünscht ist! Aber was soll man von unseren Umweltpolitikern, wissenschaftlichen Nullen allesamt, auch halten, für die das lebensnotwendige CO2 ein Schadstoffgas ist!? Bei soviel geballter Inkompetenz natürlich höchstens Nachplappern von Lobbyfloskeln!

(nicht veröffentlicht)

Der Klimaschutz braucht keine Betrüger (Leserbrief)

Augsburg, 01.02.2010

Leserbrief zur Kolumne „Der Klimaschutz braucht keine Betrüger“ v. 01.02.2010 von Rainer Bonhorst in der Augsburger Allgemeinen

Nach jahrelanger (selbstverordneter?) Nachrichtensperre in Sachen Klimaschwindel brachte die AA am 1.2. (endlich!!!) eine Kolumne mit o.a. Thema. Dem Verfasser R. Bonhorst (der sicher kein Fachmann ist, dafür wohl ausreichend gesunden Menschenverstand aufweist!) dafür herzlichen Dank! Und auch dafür, dass er einige der größten Schwindeleien der angeblichen Klimaexperten aufzeigt, die in Fachkreisen als „Climategate“, „Himalayagate“ oder „Amazonasgate“ bezeichnet werden.

Den größten Schwindel hat er allerdings noch verschwiegen, nämlich den, dass das IPCC sich den Anschein gibt, ein wissenschaftliches geprägtes Gremium zu sein, während es in Wirklichkeit eine rein politische Organisation ist, mit dem Ziel den Entwicklungs- und Schwellenländern wegen ihres zunehmenden CO2-Verbrauchs infolge zunehmender Industrialisierung nicht nur ein schlechtes Gewissen einzureden, sondern sie, wenn möglich, auch in ihrer Entwicklung zu hemmen. Und dazu natürlich auch mit dem Ziel, durch den Ablasshandel mit den CO2-Zertifikaten Geld zu verdienen.

Besonders hervor getan haben sich dabei der Chef des IPCC, der Inder Pachauri (ein Meteorologe? Natürlich nicht, er ist indischer Eisenbahningenieur und als Vorstand zahlreicher Unternehmen zig-facher Multimillionär) und der selbsternannte „Retter der Menschheit“ Al Gore, der als Gründer der Firmen, die die CO2-Zertifikate handeln, inzwischen auch auf etwa 100 Millionen geschätzt wird. Und dessen Film „Eine unbequeme Wahrheit“ als größte Lachnummer unter Experten gilt – 37 unbequeme Wahrheiten, also falsche Behauptungen, wissenschaftliche Fehler oder schlichte Lügen wurden ihm von Lord Monckton of Brenchley nachgewiesen. Und was man von ihm zu halten hat, sagt sein eigener Ausspruch: Wenn es um Politik geht, hat die Wissenschaft zu schweigen!

Und wer glaubt, dass unsere Umweltminister oder die tonangebenden deutschen „Klimagurus“ Fachleute wären, irrt natürlich auch: Röttgen ist Jurist, Gabriel Lehrer für Deutsch und Soziologie (also beide nicht unbedingt prädestiniert dafür, klimatologische Fragestellungen zu beurteilen! Aber ein Politiker kann ja bekanntlich alles!). Und die Professoren Graßl, Rahmstorf und Schellnhuber, die immer noch von beschleunigter Erwärmung faseln, obwohl sich die Erde bekanntlich seit 5 Jahren stetig abkühlt, sind entweder Physiker oder Ozeanographen, nur keine Meteorologen. Aber im Aufsichtsrat der Münchner Rück! Cui bono? Eigentlich keine Frage!

Abschließend noch ein paar grundsätzliche Bemerkungen: Selbstverständlich ist Umweltschutz nicht nur zu begrüßen, sondern er ist unverzichtbar! Aber Klimaschutz? Eigentlich Kandidat für das Unwort des Jahres, denn einen dümmeren Begriff zu finden, dürfte sehr schwer fallen!! Das Klima der Welt wandelt sich auch ohne Menschen seit Jahrmillionen, mal zur Eiszeit, mal zur Warmzeit (die letzte ist noch keine tausend Jahre her, und da war es weit wärmer, als es uns heute die „Experten“ als Katastrophe vor Augen halten; noch vor 20 Jahren galten diese Verhältnisse als Klimaoptimum!!), und wie und vor wem wollte man das Klima schützen? Etwa indem man das überlebensnotwendige Spurengas CO2 beschränkt, obwohl mehr CO2 für besseres Pflanzenwachstum und Reduzierung des Hungers auf der Welt sorgen könnte? Als Kandidat für die globale (inzwischen beendete) Erwärmung taugt es jedenfalls nicht, dafür gab es andere, weitaus plausiblere Erklärungen, wie z.B. die Schwankungen der Sonnenaktivität!

(teilw. veröffentlicht)

Zur Kündigung von National Geographic

Augsburg, 05.06.2009

K.Liedtke
National Geographic Deutschland, Am Baumwall 11, 20459 Hamburg

Sehr geehrter Herr Liedtke,

am 14.4. habe ich Ihnen in einem Kündigungsbrief einen Kommentar zu Ihrem Februar-Leitartikel geschrieben, den Sie dankenswerterweise am 16.4. – mit einem Ausdruck des Bedauerns für meine Abo-Kündigung – beantworteten.

Ich wollte Ihnen schon seit längerem darauf antworten, kam aber in letzter Zeit nicht dazu, weil mich meine Arbeit zu sehr in Anspruch nahm.

Der Aufsatz „Medienflops“ der EIKE-Aktion, der mir vor kurzem in die Hände fiel, war dann doch der Anlass, Ihnen jetzt zu antworten und ich erlaube mir, Ihnen besagte Arbeit, in der Sie auf Seite 13 sehr unrühmlich erwähnt sind, zusammen mit einigen anderen, von FACHLEUTEN verfassten Arbeiten, zu übersenden.

„Fachleute“ habe ich bewusst groß geschrieben, denn alle IPCC-Granden sowie natürlich auch die deutschen Klima“experten“ sind offensichtlich keine. Graßl ist Physiker, Schellnhuber ist theoretischer Physiker und Rahmstorf ist Prof. für Physik der Ozeane; der einzige Meteorologe in der deutschen Klimahysteriker-Szene, Herr Latif, ist ja schon aus der Reihe ausgeschert und sagt für die nächsten 10 bis 30 Jahre eine Abkühlung voraus. Er hat wahrscheinlich schon gemerkt, dass die letzten 4 Jahre ALLE KÄLTER waren, als ihre Vorgänger und rudert jetzt zurück, ehe es für ihn zu peinlich wird.

Sie stellten mir die rhetorische Frage, ob denn Leute wie Obama oder Schellnhuber alles Idioten wären, und diese Frage ist sehr leicht zu beantworten: Selbstverständlich nicht!!! Dass Barack Obama ein sehr intelligenter Mann ist, wird wohl von niemandem in Zweifel gezogen, allerdings: Ein Wissenschaftler ist er nicht, schon gar kein Naturwissenschaftler und vor allem kein Meteorologe, noch dazu mit dem Fachgebiet Klimatologie; er ist also darauf angewiesen, das zu glauben, was ihm seine Berater als Wahrheit verkündigen und er wird ähnliche Advocacy-Berater haben, wie unsere Kanzlerin, die sich von Schellnhuber/Rahmstorf beraten lässt (obwohl sie es als Physikerin eigentlich nicht nötig haben sollte, dazu der beigefügte ZEIT-Kommentar von J. Smart). Und Schellnhuber ist selbstverständlich kein Idiot, schließlich ist er Professor für Physik und hat es geschafft, sich ohne meteorologisch-klimatologische Fachkenntnisse ein Institut finanzieren zu lassen, hat es geschafft, sich als Klima-Guru zu etablieren und sogar Leuten wie Ihnen seinen Unsinn einzutrichtern und ich bin sehr weit davon entfernt, Ihre Intelligenz in Frage zu stellen!! (Darin ähnelt er einem „Meteorologen“ Kachelmann, der eine Wetterfirma gegründet hat und sich als Meteorologe titulieren lässt, ohne jemals einen Met-Vorlesung gehört zu haben; immerhin wird bei TV-Einblendungen die Titelanmaßung Dipl.-Met. weggelassen, so viel Schamgefühl hat er wohl schon oder er fürchtet die Anzeige wegen Titelmissbrauchs…)

Die zweite Frage, die Sie mir stellten, war die, ob ich an eine weltweite Verschwörung glaube?? Dazu habe ich Ihnen die Arbeit von Prof. Monckton of Brenchley beigefügt, in der er die 35 unbequemen Wahrheiten, sprich, die Fehler in Al Gores Film-Machwerk erläutert: Wie erklären Sie sich den Erfolg dieses Films, der eine solche Menge von teilweise dummen Lügen und Fehlern, eben Unwissenschaftlichkeiten enthält? Oder wie erklären Sie sich den immer größer werdenden Anteil von meteorologischen Fachleuten, die dem IPCC den Rücken gekehrt haben, weil sie gemerkt haben, dass dort keine Wissenschaft, sondern Politik gemacht wird und Daten massiv gefälscht werden, um sie an die Theorien anzupassen, nicht, wie es eigentlich sein sollte, die Theorien auf Grund verbesserter Datenlage zu verifizieren und zu modifizieren! Auch dazu habe ich mir erlaubt, Ihnen einige Abhandlungen beizufügen, die ich Ihrem geneigten Interesse anempfehle und ich möchte enden mit einem statement, mit dem ich mich als Dipl.-Meteorologe mit 40-jähriger Erfahrung als Klimatologe mit fast allen meinen Kollegen einig weiß: Das Klima hat sich geändert und ändert sich weiter, wie es das schon immer getan hat, wir haben eine Phase der Erwärmung hinter uns, die zu über 80% mit veränderter Sonnenaktivität korreliert und die, leider!, bei weitem nicht das Ausmaß des Mittelalterlichen oder Römischen KlimaOPTIMUMS angenommen hat, und die Korrelation der globalen Temperatur (falls es eine solche überhaupt gibt!) mit dem – seit Jahren rasant steigenden!! – CO2-Gehalt der Luft ist minimal oder schlicht nicht vorhanden! Das sind nachprüfbare Fakten und ich nehme an, dass Sie sich an Hand des beigefügten Materials oder anderer Quellen sicher einen noch besseren Überblick über die Problematik Klimaänderung verschaffen werden..

Klimawandel trifft Bayern noch härter (Leserbrief)

Augsburg, 04.09.2008

Leserbrief zum Artikel „Klimawandel trifft Bayern noch härter“ v. 04.09.2008 im Münchner Merkur

Es ist geradezu erschreckend, mit welcher Sorglosigkeit heutzutage mögliche Szenarien der Klimaänderung als Tatsachen, bzw. Prognosen verkauft werden, noch dazu mit derart reißerischen Überschriften wie „es wird heiß, heiß, heiß“; der in der Regel im Bereich Meteorologie nicht übermäßig kompetenten Bevölkerung soll damit wohl suggeriert werden, dass die Eintreffwahrschein-lichkeit solcher Klimaszenarien in der Nähe der für Wettervorhersagen im Kurz- oder Mittelfristbereich liegt – natürlich völliger Nonsens!

Denn: Zwar können die verschiedenen Klimamodelle (es gibt schließlich nicht nur das hier zitierte Modell „Remo“, sondern viele andere, die alle unterschiedliche Ergebnisse liefern!) gerade noch mit Einschränkungen die Erwärmung ab ca. 1850, dem kältesten Zeitraum der letzten 250 Jahre, nachvollziehen oder erklären, doch versagen sie alle bei der Rekonstruktion der letzten tausend oder zweitausend Jahre, als wir zwei Warmphasen hatten, die die meisten für die nächsten Jahrzehnte vorherberechneten Szenarien bei weitem übertrafen! Und das ganz ohne bekannten übermäßigen CO2- Ausstoß!

Übrigens nannte man diese Warmzeiten in der meteorologischen Fachliteratur bis vor kurzem das Römische, bzw. Mittelalterliche Klimaoptimum, nicht Klimakatastrophe! Katastrophe heißt eine mögliche, aber wenig wahrscheinliche neue Warmzeit erst, seit eine Horde von Lobbyisten erkannt hat, wie leicht man mit Angstmacherei Geld machen kann! Woran die Medien einen nicht unerheblichen Anteil haben!!

Natürlich stimmt es, dass es in den letzten Jahrzehnten wärmer wurde, warum auch immer; nicht wenige (und immer mehr) namhafte Klimatologen meinen die Ursache in der verstärkten Sonnenaktivität gefunden zu haben. Ein deutlicher Hinweis darauf ist die gute Korrelation zwischen der bereits wieder zurückgehenden globalen Mitteltemperatur und der immer schwächer werdenden Sonnenaktivität! Aber warum glaubt man eigentlich, die ganzen sinnvollen Maßnamen zum Umweltschutz und zur Energieeinsparung nur durchsetzen zu können, wenn man den Menschen Angst vor einem neuen Klimaoptimum macht und nicht, wenn man an ihre Vernunft appelliert!? Wie gesagt: Eine Horde von Lobbyisten verdient daran, allen voran der „Übervater der Klimaschützer“, Al Gore, der den Handel mit CO2-Zertifikaten initiierte und daran sicher genauso viel verdient, wie an seinem mit zahlreichen Fehlern gespickten Film „Eine unbequeme Wahrheit“.

Um zum Schluss noch einmal auf den zitierten Horrorbericht des UBA zurückzukommen: Übermäßiges Vertrauen hat das Amt wohl selbst nicht in diesen Bericht, sonst stünde nicht ganz am Anfang: Die in dieser Studie geäußerten Ansichten müssen nicht mit denen des Herausgebers übereinstimmen….

Wohl mit Recht, denn wenn man auf S. 55 dieses Berichts merkt, dass die Verfasser Schwierigkeiten mit den Definitionen besonderer Tage (Sommertage, Eistage etc.) haben, die alle falsch sind, dann muss man sich wohl fragen, was von Aussagen zu halten ist, die etwas über das Niveau klimatologischer Elementarvorlesungen hinausgehen…..

(nicht veröffentlicht)

Bayern wieder fast 1 Grad wärmer bzw. Bayern trocknet aus (Leserbrief)

Augsburg, 04.07.2008

Leserbrief zu den Artikeln „Bayern wieder fast 1 Grad wärmer“ (Titelseite), bzw. „Bayern trocknet aus“ (S.4) v. 02.07.2008 in der tz München

Es ist geradezu erschreckend, mit welch unglaublicher Sorglosigkeit heutzutage Daten verfälscht, Tatsachen verdreht und sinnlose Schlussfolgerungen gezogen werden, um „griffige“ Schlagzeilen zu bekommen. Oder anders gesagt: Es ist kaum zu glauben, dass man mit derart geballter meteorologisch-klimatologischer Inkompetenz, wie in o.a. Artikel gezeigt, ein Forum zur Verfügung gestellt bekommt, um wirklich krassen Unsinn zu verbreiten!

Daher hier einige Korrekturen: Das Temperaturmittel der Jahre 1961 bis 1990 war in München nicht 7,2 Grad, sondern fast 9,2 Grad, die willkürlich herausgegriffene Periode 2001 bis 2005 hatte ein Mittel von 9,8 Grad und nicht 8,2 Grad, war also nicht um 1,0, sondern nur um 0,6 Grad wärmer – wobei anzumerken ist, dass eine Periode von 5 Jahren für klimatologische Betrachtungen nicht die geringste Aussagekraft besitzt! Vermutlich hat der Informant die Daten von München-Riem verwendet und sie mit Erding oder sonst einer Station verglichen – eine klimatologische Todsünde!

Des weiteren: „Dass die Wintertemperatur stark zunimmt, war bislang klar“ heißt es an anderer Stelle, klar aber wohl nur für jemanden mit Schwächen bei den Grundrechnungsarten, oder, genauer gesagt, drei der letzten sechs Winter waren zu kalt! Was eigentlich recht ungewöhnlich ist, denn in der Regel gibt es (und gab es schon vor der Erfindung der „Klimakatastrophe“!) viel mehr milde, als (dann meistens viel zu kalte) strenge Winter!

Der Höhepunkt wird dann mit der Schlagzeile „Bayern trocknet aus“ geliefert, wo an Hand des Sommers 2003 (ein Jahrzehntausendereignis!!) oder des April 2007 (mit einer Kombination aus Hitze und Trockenheit, wie sie nur alle paar Hundert Jahre vorkommt) suggeriert werden soll, dass Bayern schon im Begriff ist, auszutrocknen: Auch hier eine Richtigstellung: Zu nass waren sechs der letzten 10 Jahre, 2000 und 2002 sogar ganz erheblich, zu trocken war es nur 1998, 2003, 2004 und 2006! Wobei das Jahr 2003 aus diesen Betrachtungen eigentlich herausfallen müsste, denn ein solcher Ausreißer tritt nach der statistischen Wahrscheinlichkeit (von Klimatologen berechnet!) im Durchschnitt alle 9000 (!!!) Jahre auf; da wir uns nach Ansicht der Klimahysteriker in Zukunft häufiger (vielleicht sogar 50 bis 100mal häufiger?!?) auf solche Sommer einstellen müssen bedeutet das: Wir werden sie dann etwa alle 90 bis 180 Jahre erleben!! Da muss man sich wahrhaftig drauf einstellen…. Deutlicher konnten unsere Klima-Panikmacher ihre Inkompetenz wirklich nicht darstellen!

Über die weiteren Peinlichkeiten (mit einer Sommervorhersage, die schon Jägerhuber-Niveau erreicht!) möchte ich hier lieber nichts mehr sagen, abschließend vielleicht nur noch ein paar Daten zur Information für wirklich am Klima Interessierte: Das wärmste Jahr in München war 1994 und da alle anderen Jahre weitaus kälter waren, sieht es nicht so aus, als würde es seine Spitzenposition in absehbarer Zeit verlieren. Außerdem: Wenn man das Jahr 2003 aus bekannten Gründen außer Acht lässt, kommt 1959, das nächst trockene Jahr der letzten 50 Jahre, nur auf den 5.Platz der Dürrejahre der letzten 130 Jahre und der Spitzenreiter, 1943, hatte sogar noch 50 mm weniger, als 2003!

Oder, um allen Versteppungsängsten entgegenzutreten: Die trockensten Jahre bisher waren 1943, 2003, 1911, 1934, 1921, 1959, 1901, 1953 und 1887!!! Meistens schon lange her, oder: Klimakatastrophe und Dürre passt irgendwie nicht….

(veröffentlicht)

Der Klimawandel wird nicht durch den Ausstoß von Kohlendioxid verursacht (Kommentar zum Leserbrief)

Kommentar zum Leserbrief von Alex Breitenbach, München: „Ich bin auch der Ansicht, dass der Klimawandel nicht durch den Ausstoß von Kohlendioxid verursacht wird. Leider wird sich diese Theorie nicht durchsetzen, da sich damit kein Geld verdienen läßt!“ am 22.10.2007 im Münchner Merkur.

Verdrehung der Kausalitäten

Endlich mal die Zuschrift eines Lesers, der imstande ist, selbst nachzudenken, statt die „Argumente“ der Klimahysteriker nachzuplappern. Zu ergänzen wäre dazu noch, dass sich alle Temperaturvergleiche, die eine globale Katastrophe vorgaukeln sollen, auf die letzten 150 Jahre beziehen, also die Zeit ab 1850. Frühere Warmphasen werden im Wesentlichen ignoriert oder mit dubiosen Methoden weggerechnet.

Tatsächlich liegen wir in Mitteleuropa im Moment in etwa auf dem Temperaturniveau, welches am Wechsel vom 18. zum 19. Jahrhundert herrschte, diese Warmphase war aber weniger global ausgeprägt. Großräumig ­ also global ­ wärmer war es zur Zeit des (auch von der wissenschaftlichen Literatur seltsamerweise noch vor wenigen Jahren so bezeichneten) sogenannten mittelalterlichen ,Klimaoptimums von etwa 900 bis 1300, als auf der gesamten Nordhalbkugel Temperaturen herrschten, die man den Leuten heutzutage gern als katastrophal unterjubeln möchte, von denen wir aber heute noch weit, weit entfernt sind! Schließlich wurde damals in Großbritannien und Schweden (genießbarer!) Wein angebaut, die mittelalterlichen Burgen wurden nicht beheizt, Neufundland wurde von den Wikingern ,Vinland getauft (und nicht von ungefähr geht die heutige Bezeichnung Grönland auf ,Grünland zurück). Die Umsegelung von Kanada und Sibirien war nicht nur möglich, sondern wurde von den Chinesen auch durchgeführt.

Und noch einige hundert Jahre vorher herrschte das früher tatsächlich auch so bezeichnete ,Römische Klimaoptimum (sic!), welches maßgeblich zur Blüte des Römischen Reiches um die Zeitenwende beitrug, wenn auch mit dem unerwünschten Nebeneffekt, dass Hannibal mit Elefanten über die Alpen ziehen konnte. (Tja, wo waren da wohl die Gletscher?)

Katastrophal waren aber tatsächlich immer die Zeiten, in denen die Temperaturen wieder sanken. Die Völkerwanderungen waren nicht touristisch motiviert, sondern Folge der kältebedingt immer schwieriger werdenden Lebensbedingungen im nördlichen Europa. Hungersnöte, Seuchen und Kriege traten gehäuft immer nach den Zeiten des Klimaoptimums auf!

Neun sachliche Fehler in Al Gores Film könnte man zur Not noch ertragen, wenn es sich um ,Peanuts handeln würde. Aber wenn es um die Verdrehung von Kausalitäten geht, hört der Spaß auf! Al Gore vergleicht die (aus Eisbohrkernen ermittelten) Temperaturkurven der Vergangenheit mit den Kurven des CO2-Gehalts der Atmosphäre, die tatsächlich nahezu parallel verlaufen, und schließt daraus, dass ein höherer CO2-Gehalt eine höhere Temperatur zur Folge hat. Aber leider ist es genau umgekehrt, und das hat er wohl übersehen ­ oder diese Tatsache musste der Ideologie geopfert werden.

Bei detaillierterer Analyse erkennt man, dass es zuerst wärmer wurde und dann der CO2-Gehalt stieg, was ja auch logisch ist. Kaltes Wasser kann mehr CO2 aufnehmen als warmes, und wenn die Welt und damit natürlich auch die Meere wärmer werden, muss jede Menge bisher im Wasser gelöstes CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden. Und umgekehrt bei Abkühlung!

Das sind zwar naturwissenschaftliche Binsenwahrheiten, aber daran erkennt man mal wieder, wie wichtig es wäre, wirkliche Fachleute an solche heiklen Themen ranzulassen und keine Ideologen oder Lobbyisten!“

(veröffentlicht)