Bulgarien Versuchsfeld für Bayerns Wälder (Leserbrief)

Augsburg, 04.02.2011

Kommentar zu: „Bulgarien Versuchsfeld für Bayerns Wälder“ vom 02.02.2011

Dieser Artikel fängt schon dermaßen falsch an, dass man nach wenigen Zeilen mit dem Lesen aufhören möchte, um keinen Schreikrampf zu bekommen! Da steht: Die „Wissenschaft“ geht davon aus, dass sich in Deutschland in den nächsten 50-100 Jahren die Temperaturen um 2 bis 4 Grad erhöhen werden! Welche „Wissenschaft“? Davon hätte ich als betroffener Dipl.-Meteorologe mit Fachgebiet Klimatologie in den letzten 40 Jahren doch etwas merken müssen?! Warum schreibt die offensichtlich völlig inkompetente Verfasserin nicht die in unzähligen Internet-Beiträgen dokumentierte Wahrheit, nämlich dass eine Handvoll (meist fachfremder!) Wissenschaftler überwiegend als Lobbyisten für Stromerzeuger oder Versicherungen (Munich Re!) der Bevölkerung einreden will, das Klima würde durch den kümmerlich geringen CO2 – Ausstoß der Menschen in irgendeiner messbaren Weise beeinflusst! Das Gegenteil ist längst nachgewiesen, aber eben nicht PC, trotzdem könnte man von einer Journalistin etwas mehr als schlecht angelesenes Viertelwissen und wenigstens ein Minimum an Recherche erwarten!

Und zum Projekt selber: Wahrscheinlich hat die Forstwirtschaft noch gar nicht gemerkt, dass es in Bayern Jahrhunderte alte – gesunde! – Bäume gibt, die ja schon mehrere Klimawandel überlebt haben müssen, auch stärkere, als die jetzt beendete Mini-Erwärmung. Und sie werden auch die vor der Tür stehende, hoffentlich nicht zu kräftige Abkühlung überstehen!

(nicht veröffentlicht)

Sehr viel Geld sparen (Leserbrief)

Augsburg, 01.02.2011

Zuschrift zu „Sehr viel Geld sparen“: Spiegel Ausgabe 5/11:

Die Klimakommissarin Connie Hedegaard, wahrscheinlich grün, mit Sicherheit inkompetent, verwechselt wieder einmal, wie es in für gewöhnlich uninformierten Politikerkreisen üblich ist, Energieeffizienz mit Klimaschutz. Gegen Effizienz lässt sich nun mal nichts sagen, aber wenn sogar die Klimakommissarin (wozu braucht eigentlich das Klima – welches Klima überhaupt? – eine Kommissarin?) das völlig unsinnige, in Amerika schon ausgesetzte, und bei uns von Hackern ausgeraubte Emissionshandelssystem als gut funktionierend betrachtet, kann einem nur Angst und Bange werden vor der Zukunft Europas!! Aber anscheinend arbeitet Frau H. wenigstens fleißig, wenn auch ineffizient, denn sie hat ganz offensichtlich keine Zeit, sich mal im Internet über ihr „Fachgebiet“ zu informieren. Die Alternative wäre nämlich, dass sie ihren hirnverbrannten Unsinn wider besseren Wissens von sich gibt und das erscheint mir noch schlimmer!!

(nicht veröffentlicht)

Baumkind vor der UN (Leserbrief)

Augsburg, 31.01.2011

Zum Artikel „Baumkind vor der UN“ vom 31.01.2011

Ein Satz in diesem Beitrag fiel besonders auf, nämlich, dass es einen Unterschied zwischen Al Gore und Felix Finkbeiner gibt! Und das ist richtig: Nicht nur das Alter unterscheidet die beiden, sondern vor allem die Motivation! Al Gore ist ein selbsternannter Weltenretter, dessen Hauptmotivation die Rettung, vielmehr Steigerung, seines Bankkontos ist, während der sympathische Idealist Felix Finkbeiner als begeisterter Umweltschützer unwissentlich vor den Karren seines Vaters gespannt wurde, um das Weltklima zu retten! Was er vielleicht sogar selbst glaubt, von einem 13-jährigen kann man schließlich noch keine tiefer greifenden Kenntnisse über Meteorologie, speziell Klimatologie erwarten! Von seinem Vater vielleicht eher, aber als Mitarbeiter am „Global Marshall Plan“, initiiert von Al Gore 1990 (sic!), kann man bei ihm natürlich keine objektive Wissenschaftlichkeit voraussetzen, sondern nur knallharte Geldmacher-Ideologie! Und sein armer Bub darf den CO2-Unsinn einer Klimaerwärmung in der Öffentlichkeit vertreten!! Was mag er wohl machen, wenn er erwachsen und die ganze Klimaerwärmungsblase geplatzt ist? Aber vielleicht geht er vorher schon mal ins Internet und informiert sich über den Gore’schen Klimaschwachsinn, wär ihm zu wünschen!

(teilweise veröffentlicht)

Spruch des Tages vom 28.01.2011 in der Augsburger Allgemeinen (Leserbrief)

Augsburg, 29.1.2011

Zum „Spruch des Tages“ vom 28.01.2011 in der Augsburger Allgemeinen

Stefan Wittlin mag zwar ein ausgezeichneter Hundepsychiater sein, leider hat er von Klimatologie keine Ahnung. Was ihn, und da unterscheidet er sich in keinster Weise von anderen „Experten“, die glauben, ihr Halbwissen unters Volk bringen zu müssen, nicht hindert, das „Klima-Problem“ anzusprechen! Falls er sich mal informieren würde, könnte er vielleicht beim nächsten Mal sagen, die zunehmende Erdabkühlung stammt möglicherweise von vermehrter menschlicher Kälte! Stimmt zwar auch nicht, der Mensch hat damit überhaupt nichts zu tun, aber es wäre nicht ganz so falsch!

(nicht veröffentlicht)

Klimaschutz als Staatsziel, Klima des Hungers (Kommentar)

Augsburg, 24.01.2011

Kommentar zu: „Klimaschutz als Staatsziel“ v. 18.01.2011 und „Klima des Hungers“ v. 19.01.2011

Voller Erschütterung, allerdings auch ein wenig Erleichterung, las ich die Nachricht, dass die Freien Wähler den „Klimaschutz“ in der Bayrischen Verfassung verankern wollen. Erschütterung, weil so viel Dummheit kaum noch erträglich ist – wieder einmal wurde der „UMWELTschutz“ , extrem wichtig !, mit dem „KLIMAschutz“, volksverdummendes Unsinnswort, verwechselt!! Erleichterung, weil die Qual der (nächsten) Wahl damit wieder ein Stück reduziert wird: Nach der verfilzten CSU, der völlig überflüssigen FDP und den berufsbetroffenen grünen Gender-Quatschern sind jetzt also auch die Freien Wähler nicht mehr wählbar!

Einen kleinen Bonus kann man den „Freien“ allerdings zubilligen: Wenn, wie am 19. berichtet, sogar die „Welt-Ökologie-Stiftung“ sich nicht scheut, ihr schlecht angelesenes Halb- oder eher Viertelwissen über den CO2 Einfluss auf die Vegetation unters Volk zu bringen, so braucht man sich nicht zu wundern, dass auf diesen Zug auch ein paar tumbe „Freie“ aufspringen, die so etwas für seriös halten und hoffen, damit beim intelligenzmässig hoffnungslos unterschätzten Wahlvolk ein paar Stimmen abzugreifen.

Zur Klarstellung: Leider wird im Jahre 2020 die Temperatur mit Sicherheit nicht den angegebenen Wert erreichen (wie auch, sie fällt seit über 10 Jahren!) und außerdem wäre ein sehr viel höherer CO2-Wert in der Atmosphäre ideal fürs Pflanzenwachstum und damit auch zur Bekämpfung des Hungers in der Welt! Zur Erinnerung: Zu Zeiten des Römischen und des Mittelalterlichen Klima-OPTIMUMS (bis vor kurzem in der Fachliteratur als Zeiten besonderer Klima-GUNST bezeichnet), war die Temperatur deutlich höher, als heute und es waren Zeiten kultureller und wirtschaftlicher Blüte, in der Missernten absolute Raritäten waren!

Ach ja, apropos Wahl: Die SPD, gibt’s die auch noch? Und wenn ja, wozu?

(nicht veröffentlicht)

Ich sage nur: Australien, Australien (Leserbrief)

Augsburg, 11.01.2011

Kommentar zur Kolumne von R.Bonhorst: „Ich sage nur: Australien, Australien“ vom 10.01.2011 in der Augsburger Allgemeinen

Wieder einmal hat Herr Bonhorst mir (und vermutlich auch fast allen anderen Lesern) durch folgende Bemerkung aus der Seele gesprochen: „Den Menschen ging es am besten, wenn historisch betrachtet nichts los war (….). Die dicken Texte handeln allesamt von Zeiten, (….) in denen die Menschen ums Überleben kämpften!“

Und, kommt da niemand auf die Idee, diese Zeiten mit globalen Klimaänderungen in Bezug zu setzen? Während des Mittelalterlichen Klimaoptimums, als es erheblich wärmer war, als zur Zeit, lebten die Menschen weitgehend in Frieden, Zufriedenheit und Wohlstand, die darauf folgende kleine Eiszeit war geprägt von Kriegen und Hungersnöten! Und solche Verhältnisse wollen unsere regierenden „Vorbilder“ wieder herstellen! Abgesehen davon, dass alle CO2-Reduktionen nur einen Abkühlungseffekt im Bereich von tausendstel Grad bewirken würde, wäre allein das politische Ziel mit verplemperten Geldern in Milliardenhöhe Grund genug, einen Meineidprozess gegen Merkel und Co. wegen Missbrauchs des Amtseides anzustrengen. Wäre, falls Deutschland ein Rechtsstaat wäre…

(nicht veröffentlicht)

2010 schwarzes Jahr für Umwelt (Leserbrief)

Augsburg, 03.01.2011

Leserbrief zu „2010 schwarzes Jahr für Umwelt“ v. 03.01.2011 in der Augsburger Allgemeinen

Wieder einmal hat sich Greenpeace (und mit der Übernahme dieser Meldung auch die AA) bis auf die Knochen blamiert: Eine Umweltschutzorganisation sollte mehr als schlecht angelesenes Halbwissen haben und allmählich mal merken, dass „Umweltschutz“ (ein extrem wichtiges Thema) und „Klimaschutz“ (völlig sinnloses „Unwort des Jahrzehnts“) auch nicht das geringste miteinander zu tun haben! Extrem schlimm wird’s dann natürlich, wenn Klimaschutz bewirken soll, dass sich die Erde noch weiter abkühlt!

(teilw. veröffentlicht)

Für die Umwelt ist fast jeder (Leserbrief)

Augsburg, 17.12.2010

Leserbrief zum Artikel: „Für die Umwelt ist fast jeder“ v. 17.12.2010 in der Augsburger Allgemeinen

Es vergeht kaum ein Tag, an dem in der AZ nicht auf den dringend notwendigen Umwelt- und Klimaschutz hingewiesen wird; heute waren im Artikel „Für die Umwelt ist fast jeder“ lt. einer Befragung 85% für mehr Umweltschutz und 82% für mehr staatlichen Druck auf die Wirtschaft hin zu mehr „Klimaverträglichkeit“. In Wirklichkeit werden wohl nahezu 100% für dringend notwendigen und extrem wichtigen Umweltschutz sein, und würde die Bevölkerung nicht konsequent durch verlogene und inkompetente Indoktrination über die Antriebe, die unser Klima steuern, verdummt, wären es höchstens noch 10%, die das Märchen vom nötigen „Klimaschutz“ glauben würden. In meinem Kollegenkreis von Diplom-Meteorologen halten jedenfalls mindestens 90% das Wort „Klimaschutz“ für das Unwort des Jahrzehnts!

Dazu auch noch ein Hinweis an Herrn Karg, der am 16. den „überraschenden“ Winter von A bis Z so nett beschrieben hat: Natürlich jagt der Mensch nicht zu viel CO2 in die Atmosphäre, natürlich wird es nicht weltweit immer wärmer und Palmen werden in unseren Breiten immer im Wohnzimmer überwintern müssen. Das mussten sie nämlich sogar während des Römischen und des Mittelalterlichen Klimaoptimums, als es sehr viel wärmer war, als in den zwei Jahrzehnten der globalen Erwärmung gegen Ende des letzten Jahrhunderts. Oder, um es auch mal für Leute klar zu machen, die keinen PC besitzen oder einfach nicht googeln können, wollen oder dürfen (?) oder die nicht verstehen, was man dort an Aussagen von Klimatologen lesen kann (wohlgemerkt, nicht von lobbygesponserten, ideologiebefrachteten Klimafolgenforschern): Der CO2- Gehalt steigt immer stärker, die Erde erwärmt sich trotz aller Bemühungen der Datenfälscher (Stichwort: Climategate) seit 12 Jahren nicht mehr, die polare Eisbedeckung nimmt (natürlich verzögert gegenüber der Lufttemperatur) seit drei Jahren wieder erheblich zu und nahezu alle kompetenten Klimatologen erwarten in den nächsten Jahrzehnten eine massive globale Abkühlung. Übrigens nicht nur die Meteorologen, auch bei den Bilderbergern (auweh, schon wieder googeln…) war beim diesjährigen Treffen eines der Themen The Global Cooling und nicht warming!

(nicht veröffentlicht)

Zu viele Köche verderben das Klima (Leserbrief)

Augsburg, 12.12.2010

Leserbrief zum Artikel: „Zu viele Köche verderben das Klima“ v. 11.12.2010 in der Augsburger Allgemeinen

In diesem sehr ausführlichen Beitrag von Lea Thies gibt es eigentlich nur einen einzigen lesenswerten und zum Nachdenken anregenden Satz, leider ziemlich am Schluss, bis wohin wohl eh kaum noch jemand gelesen hat! Da heißt es nämlich: „Es gibt zudem Zweifel an der These, dass CO2 den Klimawandel verursacht.“ Das stimmt zwar, noch richtiger wäre allerdings der Satz gewesen: „Einige ideologisch verblendete Lobbyisten glauben (oder werden vielmehr dafür bezahlt, dass sie dies verkünden!), dass die zunehmende CO2 – Konzentration in der Luft den Temperaturanstieg gegen Ende des vorigen Jahrhunderts verursacht hat und wollen jetzt den Leuten einreden, dieser Anstieg ginge so weiter! Wenn nicht ….“

Die Mehrheit der Wissenschaftler denkt nämlich anders, denn tatsächlich ist der globale Temperaturanstieg längst beendet, die Eisbedeckung im Nordpolargebiet nimmt drastisch zu (in der Antarktis nahm sie noch nie ab!) und alle ernstzunehmenden Meteorologen (d..h. etwa 90% meiner Kollegen, die allerdings von Ihrem Dienstherrn einen Maulkorb verpasst bekommen haben) gehen von drastisch sinkenden Temperaturen in der absehbaren Zukunft aus! Und wer immer noch glaubt, in Kyoto, Kopenhagen, Cancun usw. ginge es ums Klima und nicht ums Geld und seine Umverteilung, der sollte mal die „Bilderberg-Treffen“ googeln. Hier treffen sich nämlich die wirklich wichtigen Leute der Welt von A (wie Ackermann) über K (wie Kissinger) bis Z (wie Zapatero) um die drängenden Probleme der Welt zu diskutieren; und was war dieses Jahr das Thema? Neben Euro-Krise, Afghanistan-Krieg usw.usw.: The global Cooling, richtig gelesen, nicht warming, sondern cooling!!! Und wer jetzt noch Vertrauen zu unseren politischen Nullen hat, ist wohl wirklich nicht mehr zu retten!!

(nicht veröffentlicht)

Denn sie wissen nicht, was sie tun.. (Leserbrief)

Augsburg, 07.11.2010

„Denn sie wissen nicht, was sie tun…“, Kommentar zum Leserbrief von Herrn Josef Scherer (Wochenend – AZ v. 06.11.2010): Dilettanten

Selten hat mir eine Leserzuschrift mehr aus dem Herzen gesprochen, als die des Herrn Scherer, in der er mit den selbst ernannten „Experten“ abrechnet. Wohl jeder Leser könnte dessen Liste bei Bedarf aus seinem eigenen beruflichen Umfeld problemlos ergänzen; selbstverständlich auch ich als Meteorologe, pardon, natürlich als Dipl.-Met.! Denn Meteorologe oder Wetter-, bzw. Klimafachmann kann sich ja heute jeder nennen, der wenigstens den Begriff Wetter definieren kann; obwohl: Bei unserem gegenwärtigen Umweltminister (Röttgen, Jurist) oder seinem Vorgänger (Gabriel, Berufsschullehrer für Deutsch und Soziologie) wäre ich mir nicht mal dabei sicher, bei der umweltpolitischen Sprecherin (oder wie sie sich auch immer nennt) der Grünen, Frau Höhn (Mathematikerin), hab ich es sogar schon selbst gehört, dass sie vom Thema Klima u.ä. keine Ahnung hat! Eine nicht unerhebliche Schuld an diesem beklagenswerten Zustand haben natürlich auch die Medien, die es z.B. geschafft haben, einen Menschen namens Kachelmann, der überhaupt keine Berufsausbildung hat, zum Star-Meteorologen und Wetterfachmann hoch zu schreiben. Aber man weiß ja: Der natürliche Feind des Journalisten ist das Fachwissen, und so werden wir wohl auch in Zukunft mit immer neuen,unglaublich kompetenten „Experten“ beglückt werden…

(nicht veröffentlicht)