Kommentar zu „Alle Wetter!“ (Bücher für die Reise) v. 6.11.18 (Leserbrief)

Augsburg, 12.11.2018

Kommentar zu „Alle Wetter!“ (Bücher für die Reise) v. 6.11.18

Eine wirklich interessante Empfehlung ist dieses Buch „Sturmjäger“ des bekannten Chasers B. Werner, der zwar kein Meteorologe ist, aber mit Herzblut und Sachkenntnis glänzt. Es ist daher nicht nötig, es mit einer unsinnigen Einleitung zu bewerben, denn schon der erste Satz – die Wetterextreme nehmen zu – ist Quatsch! In Wirklichkeit ist es genau andersrum, Sommer und Winter bewegen sich nicht nur in unseren Breiten, sondern weltweit auf gewohntem Niveau, und wenn es eine Änderung geben sollte, dann die Tendenz zur Abnahme von Wetterkatastrophen. So gab es in den USA so wenig Tornados, wie noch nie, die Anzahl der Hurrikans ist rückläufig, ebenso die weltweiten Überschwemmungen. Das einzige, was zunimmt, ist die arktische Eisbedeckung durch die globale Abkühlung (ebenso wie schon seit langem das Eis der Antarktis); und einen Rekord gibt es auch zu vermelden: Mit -33 Grad wurde heuer im Juli in Grönland die tiefste jemals gemessene Julitemperatur der gesamten nördlichen Halbkugel verzeichnet! Passt zwar nicht ins linksgrüne Mainstreambild, aber möglicherweise gibt es sogar Medien, die an Fakten interessiert sind…
PS: Man könnte auch allmählich damit aufhören, den abgebrochenen Geographiestudenten Kachelmann als Meteorologen zu bezeichnen….

(nicht veröffentlicht)

Kommentar zum Wikipedia-Aktionstag v. 29.10.18 (Leserbrief)

Augsburg, 30.10.2018

Kommentar zum Wikipedia-Aktionstag v. 29.10.18

Ein interessanter Artikel über die Arbeitsweise der „Wikipedianer“, die in gewissen Grenzen tatsächlich sinnvolle Arbeit zur Wissensvermittlung leisten; allerdings sollte man sich als Laie nicht überall auf hundertprozentig wissenschaftliche Beiträge verlassen. Häufig siegt nämlich die Ideologie über die Wissenschaft, was ich gerade bei meinem Fachgebiet schon oft schmerzlich erfahren musste. So wurden mehrfach eigene Beiträge, mit denen fehlerhafte Wetter- und Klimadaten korrigiert wurden, nach einem Tag wieder gelöscht – grünes Mainstreamdenken siegt eben gerade bei Wikipedia oft über amtlich-korrekte Daten, die der Klimawandelideologie nicht entsprechen!

(veröffentlicht)

Kommentar zum Blick in die Geschichte: „Eine Mauer gegen die Migranten“ v. Rainer Bonhorst v. 15.9.2018 (Leserbrief)

Augsburg, 29.9.2018

Kommentar zum Blick in die Geschichte: „Eine Mauer gegen die Migranten“ v. Rainer Bonhorst v. 15.9.2018

Beiträge von Herrn Bonhorst sind immer ein Lesegenuss, egal ob in der „Achse“ oder in der „Augsburger“; so auch dieser Rückblick auf die Völkerwanderung mit der Einleitung: „Hatte es mit der Klimaverschiebung zu tun?“ und dem Schluss: „In Europa folgte ein politischer Klimawandel mit zwei finsteren Jahrhunderten.“
In der Tat geht heute jeder Historiker und jeder Klimatologe davon aus, dass nach dem Römischen Klimaoptimum (Stichwort: Hannibals Alpenüberquerung) eine Jahrhunderte andauernde massive Klimaverschlechterung ursächlich für die großen Völkerwanderungen war; nicht umsonst wird diese Mini-Eiszeit in der Fachwelt als das „Völkerwanderungsminimum“ bezeichnet! Es war also nicht nur ein politischer, sondern auch ein meteorologischer Klimawandel, welcher gegen Ende des ersten Jahrtausends zum Glück für die Bevölkerung Europas in die Mittelalterliche Warmzeit überging, eine Zeit „besonderer Klimagunst“, die man aber heute gerne leugnet und mit allerlei sinnlosen Aktionen vermeiden möchte.

(nicht veröffentlicht)

Kommentar zum Bericht „Es wird wohl nie wieder eine Eiszeit geben“ v.18.8.18 (Leserbrief)

Augsburg, 19.8.2018

Kommentar zum Bericht „Es wird wohl nie wieder eine Eiszeit geben“ v.18.8.18

Dieser Bericht ist eine verschwendete Seite, nicht nur deswegen, weil Herr Schellnhuber sehr viel Unsinn geredet hat, sondern auch, weil schon in der Überschrift darauf hingewiesen wird, dass hier der falsche Mann befragt wird! Im Artikel selbst gibt Schellnhuber zu, dass er Physiker, also kein Meteorologe ist, er kann daher auch kein Klimaforscher sein, sondern, wie sein Institut sehr richtig heißt, ein Klimafolgenforscher! D.h., wenn die Anfangsbedingungen seiner Klimamodellierungen stimmen würden, könnte auch seine Zukunftsbetrachtung sinnvoll sein; leider sind aber die Modelle derart unbrauchbar, dass sie nicht einmal die Vergangenheit richtig abbilden können! Die bereits seit 20 Jahren anhaltende Stagnation der globalen und regionalen Temperaturen kann bisher weder von ihm, noch vom IPCC (großspurig Weltklimarat genannt) einigermaßen sinnvoll erklärt werden – klassischer Fall von garbage in – garbage out! Und so lässt er sich zu Aussagen von Latif`scher Qualität hinreißen, bei dem es nach 2010 bei uns kein Eis oder Schnee mehr geben sollte – bei Schellnhuber dauert es wenigstens noch 100 Jahre!
Dass so ein meteorologischer Laie Chefberater der angeblichen Physikerin im Kanzleramt ist und als bekennender Atheist sogar den Papst berät, ist eigentlich unfassbar und ist sowohl ein Grund, nie mehr CDU zu wählen, als auch aus der rk-Kirche auszutreten!

(nicht veröffentlicht)

Kommentar zum Bericht „Droht uns eine Heißzeit?“ v. 8.8.18 (Leserbrief)

Augsburg, 10.8.2018

Kommentar zum Bericht „Droht uns eine Heißzeit?“ v. 8.8.18

Für die KlimaFOLGENforscher in Potsdam (Klimaforscher gibt es dort nicht!) ist die derzeitige Phase sommerlicher Witterung ein wahrer Segen: Endlich kann man mal wieder eine alberne Studie über ein „dauerhaftes Supertreibhaus-Klima“ mit Warnung vor einer neuen „Heißzeit“ auf die Bevölkerung loslassen.
Es ist natürlich für sog. Wissenschaftler beschämend, wenn sie immer noch nicht den Unterschied von Wetter und Klima kennen, noch trauriger ist es natürlich, wenn man schon vom Abschmelzen der Eismassen am Südpol (bei dauerhaft -30 bis -50 Grad) schwafelt, die in Wirklichkeit von Jahr zu Jahr neue Rekordwerte erreichen.
Klimawissenschaftlern wäre auch bekannt, dass Omega-Lagen, die in einem Teil der Erde, diesmal in Mitteleuropa, für anhaltend warmes und trockenes Hochdruckwetter sorgen, westlich und östlich davon das gegenteilige Wetter hervorrufen – so hatte z.B. der NW-Atlantik mit Grönland und Ostkanada einen der kältesten Maimonate der letzten Jahrzehnte und auch jetzt ist es dort ungemütlich und kalt.
Und welch ein Glück, dass es im Hitzesommer 1540 mit der längsten bislang beobachteten Trockenperiode noch keine Klimahysteriker gab, die natürlich sofort eine neue „Heißzeit“ ausgerufen hätten – aus diesem Jahrtausendereignis kann man am besten erkennen, welche Wetter-Kapriolen es geben kann, und das mitten in der damals das Klima bestimmenden „kleinen Eiszeit“!
Und dann wird hier noch behauptet, dass es 4 bis 5 Grad wärmer werden könnte mit Anstieg des Meeresspiegels um 10 bis 60 m! Daran erkennt man am besten, dass die Initiatoren dieser Studie ihren Blödsinn selbst nicht glauben: Oberguru Al Gore müsste dann nämlich seine neue Villa mit Meerblick in wenigen Jahren räumen, weil sie dann überschwemmt würde; aber, er mag zwar ein Dummkopf sein, so blöd ist er sicher nicht! Ebenso wenig wie die („bald untergehenden“) Malediven, die ein Hotel und einen Flughafen nach dem anderen direkt ans Meer bauen!

(nicht veröffentlicht)

Kommentar zum Leitartikel über den Hitzesommer 2018 v. 7.8.18 (Leserbrief)

Augsburg, 8.8.2018

Kommentar zum Leitartikel über den Hitzesommer 2018 v. 7.8.18

Es ist manchmal wirklich kaum zu glauben, mit welch penetranter scheinbarer Wissenschaftlichkeit die gutgläubige und in naturwissenschaftlichen Fragen naturgemäß ungebildete Leserschaft manipuliert wird und indoktriniert werden soll!
Da scheut man sich auch nicht, mit Herrn Marks einen ebenfalls unwissenden Redakteur einen Leitartikel drauflos schreiben zu lassen, obwohl ihm sogar die Mindestvoraussetzung dafür fehlt: Er verwechselt, wie nahezu alle seine Kollegen, Wetter mit Klima, oder, wahrscheinlicher, er weiß gar nicht, dass es sich dabei um zwei völlig unterschiedliche Begriffe handelt! Das Klima „schützen“ zu wollen, bedeutet nichts anderes, als das Wetter zu ändern, dessen 30-jähriger Mittelwert das Klima eines Ortes definiert! Und wie ändert man des Wetter? Bei den Mayas opferte man Jungfrauen für den Regenzauber und bei anderen Naturvölkern tanzten die Schamanen, im Mittelalter verbrannte man die für das schlechte Wetter verantwortlichen Hexen und heute? Da gibt es Leute, die allen Ernstes glauben, mit einer Reduzierung des CO2 Gehalts würde sich das Wetter ändern!
Dass man im 21. Jahrhundert wieder auf das wissenschaftliche Niveau des Mittelalters zurückfällt, ist eigentlich eine kaum glaubliche Wahrheit, bei immer weiterer Reduzierung der Physik als Pflichtfach aber irgendwie nachvollziehbar.
Noch zu Herrn Marks und sein Klimawandelgeschwafel: Der Temperaturanstieg von 1,4 Grad seit 1881 klingt natürlich Aufsehen erregend, allerdings sank die Temperatur in den 100 Jahren zuvor um etwa den gleichen Betrag; was dabei eine klare Sprache sein soll, bleibt wohl das Geheimnis des Verfassers, dem außerdem wohl noch niemand gesagt hat, dass sowohl die regionalen Temperaturen bei uns, als auch die Globaltemperatur seit etwa 20 Jahren stagniert – trotz rapide steigendem CO2-Gehalt der Atmosphäre! Ach ja – Wetterrekorde gab es in diesem Jahr noch keinen einzigen!
Und zu Herrn Marks passt Dieter Nuhrs Ausspruch wie die Faust aufs Auge: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal …. (man will ja nicht beleidigend sein…)

(nicht veröffentlicht)

Kommentar zu “Wir müssen von der Braunkohle loskommen“ v. 3.8.18 (Leserbrief)

Augsburg, 5.8.2018

Kommentar zu “Wir müssen von der Braunkohle loskommen“ v. 3.8.18

Welcher Ungeist hat denn die AA (Alexander Michel) geritten, ein Interview über Wetter, Klima, Klimawandel, Energiewende etc. ausgerechnet mit Herrn Latif zu führen, dessen unsinnige Sprüche und Vorhersagen schon seit Jahren in der Fachwelt je nach Temperament für Erschrecken oder Erheiterung sorgen!? Und dass er hier etwas vernünftiges sagt, konnte natürlich auch nicht erwartet werden – schließlich hat er als Meeresbiologe nur rudimentäre Ahnung von Meteorologie, bzw. Physik: Hat er doch vor nicht langer Zeit davon geschwafelt, dass das Schmelzen des arktischen Meereises den Meeresspiegel ansteigen lassen würde – dafür lacht ihn jeder Grundschüler aus und auch Archimedes war vor 2500 Jahren schon schlauer. Und dass es nach 2010 keine Winter mit Eis und Schnee mehr bei uns geben wird, könnte natürlich Satire sein, er hat es aber Ernst gemeint!! Es erübrigt sich, auf seinen komprimierten Unsinn intensiver einzugehen, nur ein highlight sei noch erwähnt: Er hält Temperaturen bis 50 Grad in Deutschland für möglich: Solche Temperaturen sind sogar in Afrika und Arizona überaus selten und der bisherige europäische Hitzerekord wurde am 10.7.1977 in Griechenland mit – ja tatsächlich nur: 48,0 Grad aufgestellt! Aber so was weiß Herr Latif natürlich nicht und vermutlich will er es auch gar nicht wissen, er müsste ja anfangen, seine Ideologie zu überdenken!

(nicht veröffentlicht)

Kommentar zum Bericht „Wird der Sommer jetzt immer so heiß?“ v. 2.8.18 (Leserbrief)

Augsburg, 4.8.2018

Kommentar zum Bericht „Wird der Sommer jetzt immer so heiß?“ v. 2.8.18

Kaum lobt man mal die Mainstreammedien für ihre objektive Berichterstattung zum gegenwärtigen Sommer – schon werden die paar Tage Sommerhitze wieder in die Nähe eines imaginären Klimawandels gerückt! Da hier mit Halb- und Unwahrheiten argumentiert wird, scheint eine Berichtigung angebracht: Der April war mitnichten rekordwarm, immer noch und wohl für lange Zeit wird Deutschlandweit der April 1800 das Maß aller Dinge bleiben. Auch im Mai wurde kein einziger Hitzerekord aufgestellt, für unseren Bereich ist immer noch der Mai 1811 unübertroffen. Und der Juni war eigentlich nur besserer Durchschnitt, vom Juni 2003 trennten ihn Welten!

Und die 30-Grad-Marke wurde heuer erstmals am 30.7. geknackt, so spät wie seit Jahren nicht mehr! Was ist also an dem diesjährigen Sommer so außergewöhnlich, dass man ihn reflexartig mit dem (natürlich menschengemachten) Klimawandel in Verbindung bringt? Eigentlich nur, dass der Verfasser wie üblich keine Ahnung von Wetter und Klima hat, die beiden Teilbereiche der Meteorologie gleich setzt und sogar mit Herrn Latif einen anerkannten Nichtfachmann ins Spiel bringt! Und Herr Lux vom DWD ist zwar Meteorologe, darf aber nur offizielle (in der Regel falsche, weil politisch gewollte) Meinungen vertreten!

Übrigens: Deutsche Wetterrekorde aufzuzählen erscheint wenig hilfreich, Leser der AA wollen eher Rekorde aus ihrer Region wissen. Daher eine kleine Aufzählung:

Der heißeste Tag war der 27.7.1983 mit über 37 Grad in München und Augsburg, gleichzeitig war der Juli 1983 der bisher heißeste Monat in unserer Region: Der heißeste Sommer war natürlich nicht nur in ganz Deutschland, sondern auch bei uns der Sommer 2003, während das heißeste (besser gesagt: das wärmste ) Jahr in Südbayern 1994 war.

(nicht veröffentlicht)

Kommentar zur augenblicklichen Hitzewelle (Leserbrief)

Augsburg, 31.7.2018

Kommentar zur augenblicklichen Hitzewelle

In Anbetracht der gegenwärtigen Hochsommerphase mit ungewöhnlich hohen, wenn auch nicht rekordverdächtigen Temperaturen, muss man den sonst vielgeschmähten Medien, allen voran der dpa ein großes Kompliment machen: Es wurde noch nirgends von Vorboten des Klimawandels gesprochen!! Das hat bisher nur die Grünenchefin Baerbock getan, die als Politikwissenschaftlerin natürlich keine Ahnung von Wetter, Witterung, Klima oder gar Klimawandel hat und die für ihr Amt ähnlich unbedarft ist, wie es die frühere Ministerin Hendricks war, die sich mit ihrem Ausspruch „ich spüre den Klimawandel jeden Tag“ unsterblich blamiert hat.

Erstaunlich und lobenswert ist zudem die rasche Rücknahme des schottischen Allzeit-Temperaturrekords, der durch eine laufende, neben der Thermometerhütte stehende Eismaschine hervorgerufen wurde. Auch der Afrikarekord von Ouargla wurde still und heimlich einkassiert, seit man gemerkt hat, dass das Thermometer neuerdings in der Abstrahlrichtung der startenden Flugzeuge liegt.

Man sieht – es geht doch und vielleicht kann man in Zukunft wieder vermehrt wissenschaftlichen Meldungen in den Medien Glauben schenken!

(nicht veröffentlicht)

Kommentar zu den Leserbriefen zum Klimawandel v. 7.6.18 (Leserbrief)

Kommentar zu den Leserbriefen zum Klimawandel v. 7.6.18

Da wollen zwei absolute Laien dem renommierten Meteorologen, Herrn Hager, ans Zeug flicken; ein Herr Köhler, dessen Name in keiner meteorologischen Fachzeitschrift oder Veröffentlichung zu finden ist, spricht ihm sogar die Qualifikation als Klimaforscher ab! Ist das unverschämt oder einfach nur dumm? Wie er dann Wetter, Umwelt, Übervölkerung und Klima durcheinander wirft und zum Schluss sogar noch den längst als Fälschung erkannten „Hockeystick“ von M. Mann als „Beweis“ anführt und immer noch nicht kapiert hat, dass die ach so schlimme Erwärmung keinerlei ansteigende Tendenz hat, sondern seit 20 Jahren stagniert, deutet doch sehr auf ein ganz schlecht angelesenes meteorologischen Halb- oder Viertelwissen hin!

Und ein Herr Fendt zitiert den internationalen Klimarat (IPCC), der intern längst von seinem Alarmismus abgerückt ist, in der Öffentlichkeit aber weiter auf Panik macht, solange man von und mit solchen Meldungen gut leben kann; zumindest so lange, bis die nächste kleine Eiszeit kommt und die Leute merken, dass der Kaiser gar nichts an hat!

(nicht veröffentlicht)