Randbemerkung: Damals, als noch Schnee lag (Leserbrief)

Augsburg, 24.10.2010

Leserbrief zur „Randbemerkung“ v. A. König: „Damals, als noch Schnee lag“ v. 23.10.2010 in der Augsburger Allgemeinen

Es ist zwar immer niedlich zu lesen, wenn ein Sportredakteur witzig sein will, bei o.a. „Randbemerkung“ hat man allerdings manchmal den Eindruck, Herr König meint diesen Quatsch zumindest teilweise ernst. Oder er hat sich in seiner beschränkten Wahrnehmung tatsächlich noch nicht von der Theorie einer, sich auch in Bayern manifestierenden, fiktiven Klimaerwärmung lösen können. Das wäre natürlich wirklich schlimm, denn man fragt sich dann unwillkürlich, wozu es denn ein Internet gibt oder ob AZ-Redakteure einfach nur zu faul zum Recherchieren sind!? Um ein wenig Hilfestellung zu geben, falls Herr König die letzten Jahre außerhalb Europas verbracht hat: Fünf der letzten acht Winter in Mitteleuropa waren teilweise drastisch zu kalt und zu schneereich und die Anschaffung von Schneekanonen erweist sich immer mehr als Fehlinvestition. Kein ernst zu nehmender Klimatologe erwartet für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte eine durchgreifende Änderung des seit längerem anhaltenden sowohl globalen, als auch lokalen Abkühlungstrends!

(nicht veröffentlicht)

Klima schützen leicht gemacht (Leserbrief)

Augsburg, 18.03.2010

Leserbrief zum Artikel: „Klima schützen leicht gemacht“ v. 18.03.2010 in der Augsburger Allgemeinen

Wie viel Unsinn muss man eigentlich noch beim Lieblingsthema von Politik und Medien über sich ergehen lassen? Oder: Wann hört endlich die Verwechslung von Umwelt und Klima auf? Bereits im ersten Satz des Artikels wird ein praktischer Umwelttipp erwähnt, sicher sehr vernünftig und empfehlenswert, aber: Was hat der dringend notwendige Umweltschutz mit dem völlig unsinnigen Klimaschutz (Kandidat zum Unwort des Jahres) zu tun, oder: Warum werden diese beiden Begriffe immer wieder bedenkenlos miteinander ausgetauscht? Noch dazu mit einer reißerischen und an Dummheit kaum zu überbietenden Schlagzeile: „Klima schützen kann jeder!“?

Ist es denn von den veranstaltenden Gremien zu viel verlangt, durch minimale Recherche bei kompetenten Stellen (natürlich nicht bei ideologiebefangenen Lobbyisten, aber, man staune, es gibt neuerdings Internet!!) den Klimabegriff abzuklären und die bei Fachleuten (bei Fachleuten wohlgemerkt, nicht bei fachfremden Ideologen) allgemein akzeptierte Tatsache zur Kenntnis zu nehmen, dass die Korrelation der Klimaschwankungen der letzten 300 Jahre zur Schwankung der Sonnenaktivität hoch signifikant ist, während der steigende CO2 Gehalt der Luft lediglich die Erwärmung der Jahre 1980 bis etwa 2000 erklären könnte, die seitdem erfolgte Stagnation, bzw. Abkühlung trotz rasant steigendem CO2 Gehalt natürlich nicht, ebenso wenig auch die „Kleine Eiszeit“ im 17. Jahrhundert oder die nachfolgende Erwärmung, noch die Kältephase Mitte des 19. Jahrhunderts.

Außerdem: Eine weitere Erhöhung des CO2 Gehalts der Luft würde nach Ansicht aller Biologen das Pflanzenwachstum auf der Erde massiv begünstigen und dem Hunger in der Welt möglicherweise Einhalt gebieten können, was aber von den Politikern offensichtlich nicht erwünscht ist! Aber was soll man von unseren Umweltpolitikern, wissenschaftlichen Nullen allesamt, auch halten, für die das lebensnotwendige CO2 ein Schadstoffgas ist!? Bei soviel geballter Inkompetenz natürlich höchstens Nachplappern von Lobbyfloskeln!

(nicht veröffentlicht)

Der Klimaschutz braucht keine Betrüger (Leserbrief)

Augsburg, 01.02.2010

Leserbrief zur Kolumne „Der Klimaschutz braucht keine Betrüger“ v. 01.02.2010 von Rainer Bonhorst in der Augsburger Allgemeinen

Nach jahrelanger (selbstverordneter?) Nachrichtensperre in Sachen Klimaschwindel brachte die AA am 1.2. (endlich!!!) eine Kolumne mit o.a. Thema. Dem Verfasser R. Bonhorst (der sicher kein Fachmann ist, dafür wohl ausreichend gesunden Menschenverstand aufweist!) dafür herzlichen Dank! Und auch dafür, dass er einige der größten Schwindeleien der angeblichen Klimaexperten aufzeigt, die in Fachkreisen als „Climategate“, „Himalayagate“ oder „Amazonasgate“ bezeichnet werden.

Den größten Schwindel hat er allerdings noch verschwiegen, nämlich den, dass das IPCC sich den Anschein gibt, ein wissenschaftliches geprägtes Gremium zu sein, während es in Wirklichkeit eine rein politische Organisation ist, mit dem Ziel den Entwicklungs- und Schwellenländern wegen ihres zunehmenden CO2-Verbrauchs infolge zunehmender Industrialisierung nicht nur ein schlechtes Gewissen einzureden, sondern sie, wenn möglich, auch in ihrer Entwicklung zu hemmen. Und dazu natürlich auch mit dem Ziel, durch den Ablasshandel mit den CO2-Zertifikaten Geld zu verdienen.

Besonders hervor getan haben sich dabei der Chef des IPCC, der Inder Pachauri (ein Meteorologe? Natürlich nicht, er ist indischer Eisenbahningenieur und als Vorstand zahlreicher Unternehmen zig-facher Multimillionär) und der selbsternannte „Retter der Menschheit“ Al Gore, der als Gründer der Firmen, die die CO2-Zertifikate handeln, inzwischen auch auf etwa 100 Millionen geschätzt wird. Und dessen Film „Eine unbequeme Wahrheit“ als größte Lachnummer unter Experten gilt – 37 unbequeme Wahrheiten, also falsche Behauptungen, wissenschaftliche Fehler oder schlichte Lügen wurden ihm von Lord Monckton of Brenchley nachgewiesen. Und was man von ihm zu halten hat, sagt sein eigener Ausspruch: Wenn es um Politik geht, hat die Wissenschaft zu schweigen!

Und wer glaubt, dass unsere Umweltminister oder die tonangebenden deutschen „Klimagurus“ Fachleute wären, irrt natürlich auch: Röttgen ist Jurist, Gabriel Lehrer für Deutsch und Soziologie (also beide nicht unbedingt prädestiniert dafür, klimatologische Fragestellungen zu beurteilen! Aber ein Politiker kann ja bekanntlich alles!). Und die Professoren Graßl, Rahmstorf und Schellnhuber, die immer noch von beschleunigter Erwärmung faseln, obwohl sich die Erde bekanntlich seit 5 Jahren stetig abkühlt, sind entweder Physiker oder Ozeanographen, nur keine Meteorologen. Aber im Aufsichtsrat der Münchner Rück! Cui bono? Eigentlich keine Frage!

Abschließend noch ein paar grundsätzliche Bemerkungen: Selbstverständlich ist Umweltschutz nicht nur zu begrüßen, sondern er ist unverzichtbar! Aber Klimaschutz? Eigentlich Kandidat für das Unwort des Jahres, denn einen dümmeren Begriff zu finden, dürfte sehr schwer fallen!! Das Klima der Welt wandelt sich auch ohne Menschen seit Jahrmillionen, mal zur Eiszeit, mal zur Warmzeit (die letzte ist noch keine tausend Jahre her, und da war es weit wärmer, als es uns heute die „Experten“ als Katastrophe vor Augen halten; noch vor 20 Jahren galten diese Verhältnisse als Klimaoptimum!!), und wie und vor wem wollte man das Klima schützen? Etwa indem man das überlebensnotwendige Spurengas CO2 beschränkt, obwohl mehr CO2 für besseres Pflanzenwachstum und Reduzierung des Hungers auf der Welt sorgen könnte? Als Kandidat für die globale (inzwischen beendete) Erwärmung taugt es jedenfalls nicht, dafür gab es andere, weitaus plausiblere Erklärungen, wie z.B. die Schwankungen der Sonnenaktivität!

(teilw. veröffentlicht)