Rücktritt Guttenberg (Leserbrief)

Augsburg, 01.03.2011

Zum Rücktritt von K.-T. zu Guttenberg:

Viele Leute werden sich gewundert haben, warum Frau Merkel so lange ihren hochstapelnden Minister verteidigt hat. Analysiert man allerdings ihre Aussagen zur Physik der Atmosphäre, zu Strahlungsabsorption, zur CO2-Wirksamkeit in Bezug auf die Klimaerwärmung und verwandter Bereiche, so muss man leider feststellen, dass sie weniger Ahnung hat, als ein Physikstudent im 1. Semester! Und so was will diplomierte oder gar promovierte Physikerin sein? Da drängt sich ein Vergleich mit KTG doch geradezu auf, kommt von daher etwa eine Art Seelenverwandtschaft?!!

Die andere Alternative wäre in meinen Augen allerdings noch wesentlich schlimmer, nämlich dass sie weiß, welchen hanebüchenen Unsinn sie ständig auf uns loslässt, dass sie aber so sehr am Gängelband der wahren Machthaber in unserem Lande, nämlich den Lobbygruppen (Munich Re, Stromkonzerne etc.) hängt, dass sie permanent ihren Amtseid (nämlich dem Volke zu dienen) bricht! E10 lässt grüßen!

Aber egal, welche der beiden Möglichkeiten (Betrug an der Wissenschaft oder Betrug am Volke) zutreffend ist (eine dritte sehe ich beim besten Willen nicht!): Auch für sie wäre ein Guttenbergsches Ende die einzige Möglichkeit für ein halbwegs ehrenvolles Ende ihrer Politikkarriere!

(nicht veröffentlicht)

Die Kunst des Klimawandels (Leserbrief)

Augsburg 8.2.2011

Kommentar zum Artikel „Die Kunst des Klimawandels“ vom 01.02.2011 im Münchner Merkur sowie die folgenden Leserbriefe:

Selten habe ich einen so gut recherchierten Beitrag über den ewigen – und NIE von Menschen gemachten – Klimawandel gelesen, wie den von Nina Praun am 1.2.! Respekt erstens für die Recherche bei Prof. Brunner – mainstream–abweichendes Recherchieren scheuen ja Journalisten in der Regel, wie der Teufel das Weihwasser – und zweitens für den Mut, einen Artikel eben gegen den von unserer angeblichen Physikerin und Klimakanzlerin vorgegebenen mainstream zu verfassen. Besten Dank für die Redaktion des MM, einen solchen aufklärenden Artikel auch zu veröffentlichen! Wie sehr er der Leserschaft des MM aus dem Herzen spricht, sah man in den Leserbriefen der nächsten Tage – toll, dass so viele Leser, die vermutlich zum größten Teil Laien sind, sich ihren gesunden Menschenverstand bewahrt haben!!

Erschreckend ist nur, dass immer noch viele Ideologen (und Geschäftemacher!) den politisch korrekten IPCC-Mist glauben (wollen oder müssen) und trotz erwiesener Datenfälschungen, wie auch Herr Willberg in seiner Zuschrift klar gemacht hat, diesen Unsinn nachplappern. Und uns z.B. die „Segnung“ des Biosprits aufdrücken, die u.a. zu Regenwaldabholzung und verstärktem Hunger in der Welt führt – alles unter dem Motto: Klimaschutz muss sein – koste es, was es wolle!

Noch erschreckender ist allerdings, dass sich auch „Wissenschaftler“ für diverse Aufsichtsratsposten dazu hergeben, das Volk zu belügen und ihr Ethos zu verraten – als Diplom-Meteorologe muss ich mich für solche „Kollegen“ in Grund und Boden schämen!

(nicht veröffentlicht)

Klimawandel trifft Bayern noch härter (Leserbrief)

Augsburg, 04.09.2008

Leserbrief zum Artikel „Klimawandel trifft Bayern noch härter“ v. 04.09.2008 im Münchner Merkur

Es ist geradezu erschreckend, mit welcher Sorglosigkeit heutzutage mögliche Szenarien der Klimaänderung als Tatsachen, bzw. Prognosen verkauft werden, noch dazu mit derart reißerischen Überschriften wie „es wird heiß, heiß, heiß“; der in der Regel im Bereich Meteorologie nicht übermäßig kompetenten Bevölkerung soll damit wohl suggeriert werden, dass die Eintreffwahrschein-lichkeit solcher Klimaszenarien in der Nähe der für Wettervorhersagen im Kurz- oder Mittelfristbereich liegt – natürlich völliger Nonsens!

Denn: Zwar können die verschiedenen Klimamodelle (es gibt schließlich nicht nur das hier zitierte Modell „Remo“, sondern viele andere, die alle unterschiedliche Ergebnisse liefern!) gerade noch mit Einschränkungen die Erwärmung ab ca. 1850, dem kältesten Zeitraum der letzten 250 Jahre, nachvollziehen oder erklären, doch versagen sie alle bei der Rekonstruktion der letzten tausend oder zweitausend Jahre, als wir zwei Warmphasen hatten, die die meisten für die nächsten Jahrzehnte vorherberechneten Szenarien bei weitem übertrafen! Und das ganz ohne bekannten übermäßigen CO2- Ausstoß!

Übrigens nannte man diese Warmzeiten in der meteorologischen Fachliteratur bis vor kurzem das Römische, bzw. Mittelalterliche Klimaoptimum, nicht Klimakatastrophe! Katastrophe heißt eine mögliche, aber wenig wahrscheinliche neue Warmzeit erst, seit eine Horde von Lobbyisten erkannt hat, wie leicht man mit Angstmacherei Geld machen kann! Woran die Medien einen nicht unerheblichen Anteil haben!!

Natürlich stimmt es, dass es in den letzten Jahrzehnten wärmer wurde, warum auch immer; nicht wenige (und immer mehr) namhafte Klimatologen meinen die Ursache in der verstärkten Sonnenaktivität gefunden zu haben. Ein deutlicher Hinweis darauf ist die gute Korrelation zwischen der bereits wieder zurückgehenden globalen Mitteltemperatur und der immer schwächer werdenden Sonnenaktivität! Aber warum glaubt man eigentlich, die ganzen sinnvollen Maßnamen zum Umweltschutz und zur Energieeinsparung nur durchsetzen zu können, wenn man den Menschen Angst vor einem neuen Klimaoptimum macht und nicht, wenn man an ihre Vernunft appelliert!? Wie gesagt: Eine Horde von Lobbyisten verdient daran, allen voran der „Übervater der Klimaschützer“, Al Gore, der den Handel mit CO2-Zertifikaten initiierte und daran sicher genauso viel verdient, wie an seinem mit zahlreichen Fehlern gespickten Film „Eine unbequeme Wahrheit“.

Um zum Schluss noch einmal auf den zitierten Horrorbericht des UBA zurückzukommen: Übermäßiges Vertrauen hat das Amt wohl selbst nicht in diesen Bericht, sonst stünde nicht ganz am Anfang: Die in dieser Studie geäußerten Ansichten müssen nicht mit denen des Herausgebers übereinstimmen….

Wohl mit Recht, denn wenn man auf S. 55 dieses Berichts merkt, dass die Verfasser Schwierigkeiten mit den Definitionen besonderer Tage (Sommertage, Eistage etc.) haben, die alle falsch sind, dann muss man sich wohl fragen, was von Aussagen zu halten ist, die etwas über das Niveau klimatologischer Elementarvorlesungen hinausgehen…..

(nicht veröffentlicht)

Der Klimawandel wird nicht durch den Ausstoß von Kohlendioxid verursacht (Kommentar zum Leserbrief)

Kommentar zum Leserbrief von Alex Breitenbach, München: „Ich bin auch der Ansicht, dass der Klimawandel nicht durch den Ausstoß von Kohlendioxid verursacht wird. Leider wird sich diese Theorie nicht durchsetzen, da sich damit kein Geld verdienen läßt!“ am 22.10.2007 im Münchner Merkur.

Verdrehung der Kausalitäten

Endlich mal die Zuschrift eines Lesers, der imstande ist, selbst nachzudenken, statt die „Argumente“ der Klimahysteriker nachzuplappern. Zu ergänzen wäre dazu noch, dass sich alle Temperaturvergleiche, die eine globale Katastrophe vorgaukeln sollen, auf die letzten 150 Jahre beziehen, also die Zeit ab 1850. Frühere Warmphasen werden im Wesentlichen ignoriert oder mit dubiosen Methoden weggerechnet.

Tatsächlich liegen wir in Mitteleuropa im Moment in etwa auf dem Temperaturniveau, welches am Wechsel vom 18. zum 19. Jahrhundert herrschte, diese Warmphase war aber weniger global ausgeprägt. Großräumig ­ also global ­ wärmer war es zur Zeit des (auch von der wissenschaftlichen Literatur seltsamerweise noch vor wenigen Jahren so bezeichneten) sogenannten mittelalterlichen ,Klimaoptimums von etwa 900 bis 1300, als auf der gesamten Nordhalbkugel Temperaturen herrschten, die man den Leuten heutzutage gern als katastrophal unterjubeln möchte, von denen wir aber heute noch weit, weit entfernt sind! Schließlich wurde damals in Großbritannien und Schweden (genießbarer!) Wein angebaut, die mittelalterlichen Burgen wurden nicht beheizt, Neufundland wurde von den Wikingern ,Vinland getauft (und nicht von ungefähr geht die heutige Bezeichnung Grönland auf ,Grünland zurück). Die Umsegelung von Kanada und Sibirien war nicht nur möglich, sondern wurde von den Chinesen auch durchgeführt.

Und noch einige hundert Jahre vorher herrschte das früher tatsächlich auch so bezeichnete ,Römische Klimaoptimum (sic!), welches maßgeblich zur Blüte des Römischen Reiches um die Zeitenwende beitrug, wenn auch mit dem unerwünschten Nebeneffekt, dass Hannibal mit Elefanten über die Alpen ziehen konnte. (Tja, wo waren da wohl die Gletscher?)

Katastrophal waren aber tatsächlich immer die Zeiten, in denen die Temperaturen wieder sanken. Die Völkerwanderungen waren nicht touristisch motiviert, sondern Folge der kältebedingt immer schwieriger werdenden Lebensbedingungen im nördlichen Europa. Hungersnöte, Seuchen und Kriege traten gehäuft immer nach den Zeiten des Klimaoptimums auf!

Neun sachliche Fehler in Al Gores Film könnte man zur Not noch ertragen, wenn es sich um ,Peanuts handeln würde. Aber wenn es um die Verdrehung von Kausalitäten geht, hört der Spaß auf! Al Gore vergleicht die (aus Eisbohrkernen ermittelten) Temperaturkurven der Vergangenheit mit den Kurven des CO2-Gehalts der Atmosphäre, die tatsächlich nahezu parallel verlaufen, und schließt daraus, dass ein höherer CO2-Gehalt eine höhere Temperatur zur Folge hat. Aber leider ist es genau umgekehrt, und das hat er wohl übersehen ­ oder diese Tatsache musste der Ideologie geopfert werden.

Bei detaillierterer Analyse erkennt man, dass es zuerst wärmer wurde und dann der CO2-Gehalt stieg, was ja auch logisch ist. Kaltes Wasser kann mehr CO2 aufnehmen als warmes, und wenn die Welt und damit natürlich auch die Meere wärmer werden, muss jede Menge bisher im Wasser gelöstes CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden. Und umgekehrt bei Abkühlung!

Das sind zwar naturwissenschaftliche Binsenwahrheiten, aber daran erkennt man mal wieder, wie wichtig es wäre, wirkliche Fachleute an solche heiklen Themen ranzulassen und keine Ideologen oder Lobbyisten!“

(veröffentlicht)