Kommentar zu “ Grüne halten an Solarfassade fest“ v. 3.11. (Leserbrief)

Augsburg, 3.11.2011

Zum wiederholten Mal konnte man sich in der AA vom 3.11. über Dummheit und Inkompetenz meinungsbildender Akteure in Sachen Klima etc. ärgern. In dem Artikel „Grüne halten an der Solarfassade fest“ gaben selbige an, mit einer Solarfassade werde ein Zeichen für Klimaschutz etc. gesetzt. Mit Sicherheit kann kein Einziger aus dieser Riege naturwissenschaftlicher Nullen auch nur den Begriff „Klima“ definieren, aber wenn man statt Umweltschutz den modernen Begriff „Klimaschutz“ verwendet, kann man sich wenigstens selbst für kompetent halten, auch wenn jeder Experte sofort weiß, dass er es hier mit, sagen wir es mal ganz diskret, totaler Dummheit zu tun hat.

Und dann fällt einem in gleicher Ausgabe auch noch ein Kommentar zum Artenschutz ins Auge: „Eine Erfolgsgeschichte“. Die (berechtigten!) Lobeshymnen auf unsere Zoodirektorin und die Erfolgsgeschichte „Artenschutz“ hätten eigentlich für einen guten Kommentar gereicht; aber muss dann Frau Schuster noch den unsäglichen Satz „die Klimaerwärmung ist schuld, dass immer mehr Eisbären verschwinden“ anbringen?? Jeder Mensch mit einem Minimum an Allgemeinbildung, wissenschaftlichem Interesse und der Fähigkeit, das Internet zu benutzen, weiß seit langem, dass die, leider nur kurzfristige, Klimaerwärmung seit Jahren vorbei ist und dass die Zahl der Eisbären zur Zeit den höchsten Wert seit Beginn der Zählung vor 60 Jahren erreicht hat – und sie schwadroniert vom „Verschwinden der Eisbären“ !!!

Frage: Ja geht’s eigentlich noch schlimmer? Oder: Was muss man eigentlich mindestens wissen, um Kommentare in einer „Qualitäts“tageszeitung verfassen zu dürfen?

(zur Hälfte veröffentlicht)

Kommentar zu: Gemeinsam für das Klima v. 29.10. (Leserbrief)

Augsburg, 31.10.2011

Die Gründung einer Energie-Agentur zur Information und Beratung in Energiefragen ist ganz sicher eine sehr lobenswerte Idee; Senkung des Energieverbrauchs und Umweltfreundlichkeit, also Bemühungen um mehr Umweltschutz, sollten schließlich ganz allgemein unser Ziel sein!

Eine große Frage bleibt allerdings nach diesem Artikel: Was hat der (wichtige!) Umweltschutz mit dem sog. „Klimaschutz“, der schwachsinnigsten Wortschöpfung der letzten Jahrzehnte, zu tun? Glaubt eigentlich noch irgend jemand, außer ideologisch „eingenordeten“ Lobbyisten und grünen Fundamentalisten mit nicht einmal minimaler wissenschaftlicher Halbbildung daran, dass sich das Klima der Erde vom Menschen in irgendeiner Form beeinflussen ließe? Oder, dass das Klima, welches sich seit jeher ändert, auf dem augenblicklichen Stand bleiben könnte, sollte oder müsste? Die seriöse Wissenschaft jedenfalls nicht, höchstens ein Handwerkskammer-Präsident, der glaubt, seine Kammer sei „in Sachen Klimaschutz führend.“

O sancta simplicitas….

(größtenteils veröffentlicht)

Kommentar zur Kritik am Zukunftsrat v. 28. und 30.6. (Leserbrief)

Augsburg, 5.7.2011

Zu den Berichten über die Kritik am Zukunftsrat v. 28. und 30.6.:

Höchst erstaunlich: Da kommen 22 „herausragende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft“ zusammen, um ein Konzept über die Zukunftsfähigkeit Bayerns zu erarbeiten, und dann? Gibt es brisante Kritik und der Zukunftsrat wird „abgekanzelt“!! Wie kann das sein? Liegt es vielleicht daran, dass man zu wenig Fachleute, wie z.B. den mir bestens bekannten, erfahrenen und angesehenen Wirtschaftsgeografen Reinhard Paesler, in den Kreis dieser „herausragenden Persönlichkeiten“ berufen hat? Oder einfach nur daran, dass Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft zwar herausragend sein können, aber nicht unbedingt auch das nötige Fachwissen für einen solchen Zukunftsrat mitbringen? Das ist allerdings ein Thema für alle solche Gremien, ob es sich um Zukunftsräte, Ethik-Kommissionen und vor allem auch Klimakongresse handelt – die Liste ließe sich beliebig verlängern! Aber in Zeiten, wo Parteizugehörigkeit Kompetenz ersetzt (von den letzten vier Umweltministern war nur einer Naturwissenschaftler, ansonsten quälten uns ein Diplom-Volkswirt, ein Soziologe und ein Jurist!) müssen wir uns wohl zunehmend an Inkompetenz und überhand nehmendes Dummschwätzertum gewöhnen!

(teilweise veröffentlicht)

„Gekaufte Wahrheit“ (Leserbrief)

Augsburg, 12.4.2011

Kommentar zu „Der Schatten der Gentechnik“ v. 9.4. in der Augsburger Allgemeinen

In diesem lesenswerten Bericht von den Augsburger Filmtagen über die Dokumentation „Gekaufte Wahrheit“ wird am Beispiel der gentechnisch veränderten Nahrungsmittel eindrücklich dargestellt, wie sehr Wissenschaftler ins Abseits gestellt werden, wenn ihre Forschungsergebnisse nicht im Sinne der Industrie ausfallen. Fazit: Wer zahlt, schafft an, und Forschungsgelder werden konsequent verweigert, wenn die Forschungsergebnisse in die „falsche“ Richtung gehen!

Vor diesem Hintergrund wäre es für ein Großteil der Bevölkerung sicherlich sehr aufschlussreich, einmal die Machenschaften der Klimafolgenforscher und ihrer Geldgeber aufzudecken! Forschungsgelder in diesem Bereich werden auch nur vergeben, wenn als Ergebnis eine menschengemachte globale Erwärmung (AGW) erwartet werden kann! Diesen Unsinn lassen sich Versicherungen und Energieerzeuger Millionen kosten, Hauptsache, das Bewusstsein des Volkes wird mit kontinuierlichen Lügen kontaminiert, so dass niemand auf die Idee kommt, mal nachzudenken oder Fakten zu sammeln. Denn Fakt ist: Der anthropogene Anteil am irdischen CO2 ist vernachlässigbar gering (etwa 2-3 % der Gesamtmenge), der CO2-Anteil der Atmosphäre steigt zwar langsam, aber kontinuierlich, und, die Globaltemperatur? Sie kümmert sich keinen Deut darum, sondern steigt seit 12 Jahren nicht mehr weiter und alle nicht gekauften Meteorologen rechnen in den nächsten Jahrzehnten mit einer neuen „Mini-Eiszeit“!

(teilweise veröffentlicht)

Für Atomstrom – capito v. 15.3. (Leserbrief)

Augsburg, 15.3.2011

Wieder einmal enttäuscht die ansonsten meist gut gemachte capito-Seite vom 15.3. beim Für und Wider des Atomstroms durch profundes Nichtwissen: Wie man beim „Für“ den geringeren CO2-Anfall anführen kann, wird wohl das Geheimnis der Redakteure bleiben! Seit Jahren ist die alberne Theorie, dass CO2 überwiegend für die Erderwärmung verantwortlich sein soll, widerlegt; seit Jahrzehnten steigt der CO2-Gehalt der Luft kontinuierlich und gleichzeitig wird es global seit etwa 12 Jahren, in Mitteleuropa je nach Region seit 10 bis 15 Jahren und in Bayern seit 17 Jahren nicht mehr wärmer, einige Monatstemperaturrekorde sind sogar 200 und mehr Jahre alt (zB. stammt der Mai-Rekord von 1811, der wärmste April von 1800 und der wärmste Januar datiert von 1796. Der wärmste Dezember war 1833, immerhin auch schon ganz schön lange her!!). Wie sollen unsere Kinder ein wissenschaftlich fundiertes Weltbild bekommen, wenn sie schon bei solchen elementaren Fragen wie der Klimageschichte unseres Planeten solchen Schwätzern und ihrem dummem Ideologengeschwafel ausgeliefert sind!?

(teilweise veröffentlicht)

Baumkind vor der UN (Leserbrief)

Augsburg, 31.01.2011

Zum Artikel „Baumkind vor der UN“ vom 31.01.2011

Ein Satz in diesem Beitrag fiel besonders auf, nämlich, dass es einen Unterschied zwischen Al Gore und Felix Finkbeiner gibt! Und das ist richtig: Nicht nur das Alter unterscheidet die beiden, sondern vor allem die Motivation! Al Gore ist ein selbsternannter Weltenretter, dessen Hauptmotivation die Rettung, vielmehr Steigerung, seines Bankkontos ist, während der sympathische Idealist Felix Finkbeiner als begeisterter Umweltschützer unwissentlich vor den Karren seines Vaters gespannt wurde, um das Weltklima zu retten! Was er vielleicht sogar selbst glaubt, von einem 13-jährigen kann man schließlich noch keine tiefer greifenden Kenntnisse über Meteorologie, speziell Klimatologie erwarten! Von seinem Vater vielleicht eher, aber als Mitarbeiter am „Global Marshall Plan“, initiiert von Al Gore 1990 (sic!), kann man bei ihm natürlich keine objektive Wissenschaftlichkeit voraussetzen, sondern nur knallharte Geldmacher-Ideologie! Und sein armer Bub darf den CO2-Unsinn einer Klimaerwärmung in der Öffentlichkeit vertreten!! Was mag er wohl machen, wenn er erwachsen und die ganze Klimaerwärmungsblase geplatzt ist? Aber vielleicht geht er vorher schon mal ins Internet und informiert sich über den Gore’schen Klimaschwachsinn, wär ihm zu wünschen!

(teilweise veröffentlicht)

2010 schwarzes Jahr für Umwelt (Leserbrief)

Augsburg, 03.01.2011

Leserbrief zu „2010 schwarzes Jahr für Umwelt“ v. 03.01.2011 in der Augsburger Allgemeinen

Wieder einmal hat sich Greenpeace (und mit der Übernahme dieser Meldung auch die AA) bis auf die Knochen blamiert: Eine Umweltschutzorganisation sollte mehr als schlecht angelesenes Halbwissen haben und allmählich mal merken, dass „Umweltschutz“ (ein extrem wichtiges Thema) und „Klimaschutz“ (völlig sinnloses „Unwort des Jahrzehnts“) auch nicht das geringste miteinander zu tun haben! Extrem schlimm wird’s dann natürlich, wenn Klimaschutz bewirken soll, dass sich die Erde noch weiter abkühlt!

(teilw. veröffentlicht)

Der Klimaschutz braucht keine Betrüger (Leserbrief)

Augsburg, 01.02.2010

Leserbrief zur Kolumne „Der Klimaschutz braucht keine Betrüger“ v. 01.02.2010 von Rainer Bonhorst in der Augsburger Allgemeinen

Nach jahrelanger (selbstverordneter?) Nachrichtensperre in Sachen Klimaschwindel brachte die AA am 1.2. (endlich!!!) eine Kolumne mit o.a. Thema. Dem Verfasser R. Bonhorst (der sicher kein Fachmann ist, dafür wohl ausreichend gesunden Menschenverstand aufweist!) dafür herzlichen Dank! Und auch dafür, dass er einige der größten Schwindeleien der angeblichen Klimaexperten aufzeigt, die in Fachkreisen als „Climategate“, „Himalayagate“ oder „Amazonasgate“ bezeichnet werden.

Den größten Schwindel hat er allerdings noch verschwiegen, nämlich den, dass das IPCC sich den Anschein gibt, ein wissenschaftliches geprägtes Gremium zu sein, während es in Wirklichkeit eine rein politische Organisation ist, mit dem Ziel den Entwicklungs- und Schwellenländern wegen ihres zunehmenden CO2-Verbrauchs infolge zunehmender Industrialisierung nicht nur ein schlechtes Gewissen einzureden, sondern sie, wenn möglich, auch in ihrer Entwicklung zu hemmen. Und dazu natürlich auch mit dem Ziel, durch den Ablasshandel mit den CO2-Zertifikaten Geld zu verdienen.

Besonders hervor getan haben sich dabei der Chef des IPCC, der Inder Pachauri (ein Meteorologe? Natürlich nicht, er ist indischer Eisenbahningenieur und als Vorstand zahlreicher Unternehmen zig-facher Multimillionär) und der selbsternannte „Retter der Menschheit“ Al Gore, der als Gründer der Firmen, die die CO2-Zertifikate handeln, inzwischen auch auf etwa 100 Millionen geschätzt wird. Und dessen Film „Eine unbequeme Wahrheit“ als größte Lachnummer unter Experten gilt – 37 unbequeme Wahrheiten, also falsche Behauptungen, wissenschaftliche Fehler oder schlichte Lügen wurden ihm von Lord Monckton of Brenchley nachgewiesen. Und was man von ihm zu halten hat, sagt sein eigener Ausspruch: Wenn es um Politik geht, hat die Wissenschaft zu schweigen!

Und wer glaubt, dass unsere Umweltminister oder die tonangebenden deutschen „Klimagurus“ Fachleute wären, irrt natürlich auch: Röttgen ist Jurist, Gabriel Lehrer für Deutsch und Soziologie (also beide nicht unbedingt prädestiniert dafür, klimatologische Fragestellungen zu beurteilen! Aber ein Politiker kann ja bekanntlich alles!). Und die Professoren Graßl, Rahmstorf und Schellnhuber, die immer noch von beschleunigter Erwärmung faseln, obwohl sich die Erde bekanntlich seit 5 Jahren stetig abkühlt, sind entweder Physiker oder Ozeanographen, nur keine Meteorologen. Aber im Aufsichtsrat der Münchner Rück! Cui bono? Eigentlich keine Frage!

Abschließend noch ein paar grundsätzliche Bemerkungen: Selbstverständlich ist Umweltschutz nicht nur zu begrüßen, sondern er ist unverzichtbar! Aber Klimaschutz? Eigentlich Kandidat für das Unwort des Jahres, denn einen dümmeren Begriff zu finden, dürfte sehr schwer fallen!! Das Klima der Welt wandelt sich auch ohne Menschen seit Jahrmillionen, mal zur Eiszeit, mal zur Warmzeit (die letzte ist noch keine tausend Jahre her, und da war es weit wärmer, als es uns heute die „Experten“ als Katastrophe vor Augen halten; noch vor 20 Jahren galten diese Verhältnisse als Klimaoptimum!!), und wie und vor wem wollte man das Klima schützen? Etwa indem man das überlebensnotwendige Spurengas CO2 beschränkt, obwohl mehr CO2 für besseres Pflanzenwachstum und Reduzierung des Hungers auf der Welt sorgen könnte? Als Kandidat für die globale (inzwischen beendete) Erwärmung taugt es jedenfalls nicht, dafür gab es andere, weitaus plausiblere Erklärungen, wie z.B. die Schwankungen der Sonnenaktivität!

(teilw. veröffentlicht)

Bayern wieder fast 1 Grad wärmer bzw. Bayern trocknet aus (Leserbrief)

Augsburg, 04.07.2008

Leserbrief zu den Artikeln „Bayern wieder fast 1 Grad wärmer“ (Titelseite), bzw. „Bayern trocknet aus“ (S.4) v. 02.07.2008 in der tz München

Es ist geradezu erschreckend, mit welch unglaublicher Sorglosigkeit heutzutage Daten verfälscht, Tatsachen verdreht und sinnlose Schlussfolgerungen gezogen werden, um „griffige“ Schlagzeilen zu bekommen. Oder anders gesagt: Es ist kaum zu glauben, dass man mit derart geballter meteorologisch-klimatologischer Inkompetenz, wie in o.a. Artikel gezeigt, ein Forum zur Verfügung gestellt bekommt, um wirklich krassen Unsinn zu verbreiten!

Daher hier einige Korrekturen: Das Temperaturmittel der Jahre 1961 bis 1990 war in München nicht 7,2 Grad, sondern fast 9,2 Grad, die willkürlich herausgegriffene Periode 2001 bis 2005 hatte ein Mittel von 9,8 Grad und nicht 8,2 Grad, war also nicht um 1,0, sondern nur um 0,6 Grad wärmer – wobei anzumerken ist, dass eine Periode von 5 Jahren für klimatologische Betrachtungen nicht die geringste Aussagekraft besitzt! Vermutlich hat der Informant die Daten von München-Riem verwendet und sie mit Erding oder sonst einer Station verglichen – eine klimatologische Todsünde!

Des weiteren: „Dass die Wintertemperatur stark zunimmt, war bislang klar“ heißt es an anderer Stelle, klar aber wohl nur für jemanden mit Schwächen bei den Grundrechnungsarten, oder, genauer gesagt, drei der letzten sechs Winter waren zu kalt! Was eigentlich recht ungewöhnlich ist, denn in der Regel gibt es (und gab es schon vor der Erfindung der „Klimakatastrophe“!) viel mehr milde, als (dann meistens viel zu kalte) strenge Winter!

Der Höhepunkt wird dann mit der Schlagzeile „Bayern trocknet aus“ geliefert, wo an Hand des Sommers 2003 (ein Jahrzehntausendereignis!!) oder des April 2007 (mit einer Kombination aus Hitze und Trockenheit, wie sie nur alle paar Hundert Jahre vorkommt) suggeriert werden soll, dass Bayern schon im Begriff ist, auszutrocknen: Auch hier eine Richtigstellung: Zu nass waren sechs der letzten 10 Jahre, 2000 und 2002 sogar ganz erheblich, zu trocken war es nur 1998, 2003, 2004 und 2006! Wobei das Jahr 2003 aus diesen Betrachtungen eigentlich herausfallen müsste, denn ein solcher Ausreißer tritt nach der statistischen Wahrscheinlichkeit (von Klimatologen berechnet!) im Durchschnitt alle 9000 (!!!) Jahre auf; da wir uns nach Ansicht der Klimahysteriker in Zukunft häufiger (vielleicht sogar 50 bis 100mal häufiger?!?) auf solche Sommer einstellen müssen bedeutet das: Wir werden sie dann etwa alle 90 bis 180 Jahre erleben!! Da muss man sich wahrhaftig drauf einstellen…. Deutlicher konnten unsere Klima-Panikmacher ihre Inkompetenz wirklich nicht darstellen!

Über die weiteren Peinlichkeiten (mit einer Sommervorhersage, die schon Jägerhuber-Niveau erreicht!) möchte ich hier lieber nichts mehr sagen, abschließend vielleicht nur noch ein paar Daten zur Information für wirklich am Klima Interessierte: Das wärmste Jahr in München war 1994 und da alle anderen Jahre weitaus kälter waren, sieht es nicht so aus, als würde es seine Spitzenposition in absehbarer Zeit verlieren. Außerdem: Wenn man das Jahr 2003 aus bekannten Gründen außer Acht lässt, kommt 1959, das nächst trockene Jahr der letzten 50 Jahre, nur auf den 5.Platz der Dürrejahre der letzten 130 Jahre und der Spitzenreiter, 1943, hatte sogar noch 50 mm weniger, als 2003!

Oder, um allen Versteppungsängsten entgegenzutreten: Die trockensten Jahre bisher waren 1943, 2003, 1911, 1934, 1921, 1959, 1901, 1953 und 1887!!! Meistens schon lange her, oder: Klimakatastrophe und Dürre passt irgendwie nicht….

(veröffentlicht)

Der Klimawandel wird nicht durch den Ausstoß von Kohlendioxid verursacht (Kommentar zum Leserbrief)

Kommentar zum Leserbrief von Alex Breitenbach, München: „Ich bin auch der Ansicht, dass der Klimawandel nicht durch den Ausstoß von Kohlendioxid verursacht wird. Leider wird sich diese Theorie nicht durchsetzen, da sich damit kein Geld verdienen läßt!“ am 22.10.2007 im Münchner Merkur.

Verdrehung der Kausalitäten

Endlich mal die Zuschrift eines Lesers, der imstande ist, selbst nachzudenken, statt die „Argumente“ der Klimahysteriker nachzuplappern. Zu ergänzen wäre dazu noch, dass sich alle Temperaturvergleiche, die eine globale Katastrophe vorgaukeln sollen, auf die letzten 150 Jahre beziehen, also die Zeit ab 1850. Frühere Warmphasen werden im Wesentlichen ignoriert oder mit dubiosen Methoden weggerechnet.

Tatsächlich liegen wir in Mitteleuropa im Moment in etwa auf dem Temperaturniveau, welches am Wechsel vom 18. zum 19. Jahrhundert herrschte, diese Warmphase war aber weniger global ausgeprägt. Großräumig ­ also global ­ wärmer war es zur Zeit des (auch von der wissenschaftlichen Literatur seltsamerweise noch vor wenigen Jahren so bezeichneten) sogenannten mittelalterlichen ,Klimaoptimums von etwa 900 bis 1300, als auf der gesamten Nordhalbkugel Temperaturen herrschten, die man den Leuten heutzutage gern als katastrophal unterjubeln möchte, von denen wir aber heute noch weit, weit entfernt sind! Schließlich wurde damals in Großbritannien und Schweden (genießbarer!) Wein angebaut, die mittelalterlichen Burgen wurden nicht beheizt, Neufundland wurde von den Wikingern ,Vinland getauft (und nicht von ungefähr geht die heutige Bezeichnung Grönland auf ,Grünland zurück). Die Umsegelung von Kanada und Sibirien war nicht nur möglich, sondern wurde von den Chinesen auch durchgeführt.

Und noch einige hundert Jahre vorher herrschte das früher tatsächlich auch so bezeichnete ,Römische Klimaoptimum (sic!), welches maßgeblich zur Blüte des Römischen Reiches um die Zeitenwende beitrug, wenn auch mit dem unerwünschten Nebeneffekt, dass Hannibal mit Elefanten über die Alpen ziehen konnte. (Tja, wo waren da wohl die Gletscher?)

Katastrophal waren aber tatsächlich immer die Zeiten, in denen die Temperaturen wieder sanken. Die Völkerwanderungen waren nicht touristisch motiviert, sondern Folge der kältebedingt immer schwieriger werdenden Lebensbedingungen im nördlichen Europa. Hungersnöte, Seuchen und Kriege traten gehäuft immer nach den Zeiten des Klimaoptimums auf!

Neun sachliche Fehler in Al Gores Film könnte man zur Not noch ertragen, wenn es sich um ,Peanuts handeln würde. Aber wenn es um die Verdrehung von Kausalitäten geht, hört der Spaß auf! Al Gore vergleicht die (aus Eisbohrkernen ermittelten) Temperaturkurven der Vergangenheit mit den Kurven des CO2-Gehalts der Atmosphäre, die tatsächlich nahezu parallel verlaufen, und schließt daraus, dass ein höherer CO2-Gehalt eine höhere Temperatur zur Folge hat. Aber leider ist es genau umgekehrt, und das hat er wohl übersehen ­ oder diese Tatsache musste der Ideologie geopfert werden.

Bei detaillierterer Analyse erkennt man, dass es zuerst wärmer wurde und dann der CO2-Gehalt stieg, was ja auch logisch ist. Kaltes Wasser kann mehr CO2 aufnehmen als warmes, und wenn die Welt und damit natürlich auch die Meere wärmer werden, muss jede Menge bisher im Wasser gelöstes CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden. Und umgekehrt bei Abkühlung!

Das sind zwar naturwissenschaftliche Binsenwahrheiten, aber daran erkennt man mal wieder, wie wichtig es wäre, wirkliche Fachleute an solche heiklen Themen ranzulassen und keine Ideologen oder Lobbyisten!“

(veröffentlicht)