Gedanken zur CO2-Steuer (Leserbrief)

Augsburg, 19.7.2019

Gedanken zur CO2-Steuer

Nachdem die eklatante Fehlbesetzung vdL erfolgreich hochbefördert wurde (Peter-Prinzip lässt grüßen), sollte sich die Kanzlerin mal Gedanken machen, was aus unserer Umweltministerin werden soll, die so vehement eine CO2-Steuer fordert, ohne überhaupt irgendeine Ahnung im Zusammenhang mit Atmosphäre, Wetter, Klima usw.usw. zu haben.
Abgesehen davon, dass das pöhse CO2 keinerlei Auswirkungen auf das Klima hat (der CO2-Anstieg folgt der Erderwärmung und nicht umgekehrt), wäre es für die Quotenfrau im Umweltministerium vielleicht ganz hilfreich, sich ein paar Zahlen zum CO2 anzuschauen:
Der CO2-Gehalt der Atmosphäre beträgt 0,038 %. Davon sind 96% natürlichen Ursprungs, vom Menschen verursacht werden also lediglich 0,00152 %! Und schaut man sich dann den Anteil Deutschlands davon an (lediglich 3,1%), so entfallen auf die deutschen „Klimasünder“ gerade mal 0,0004712 %.
Und dafür eine Forderung von pro Jahr 50 Milliarden Euro zu verlangen (für nichts also!) ist ein Zeichen von Inkompetenz, wie man sie einfach nicht für möglich halten sollte. Ob Frau Schulze allerdings die o.a. Zahlen versteht, ist sehr fraglich; wenn ja, wäre sie noch unfähiger, als die schulschwänzenden FfF-Aktivisten, von denen man nicht mehr erwarten kann, denn wer lieber Schule schwänzt, als zu lernen, bleibt eben dumm. Und man hat immer mehr den Eindruck, unsere gesamte Regierung habe lieber geschwänzt, statt zu lernen…

(nicht veröffentlicht)

Veröffentlicht von

Wetterpapst

Geboren 1944 in Waldenburg/Wüstegiersdorf (N.Schl.), Volksschule Beverungen/Weser 1951-1954, Realgymnasium (später Peutinger G.) Augsburg 1954-1963, Studium der Meteorologie, Physik, Geophysik, Geographie und Mathematik an der LMU in München, Diplom in Meteorologie 1969, Diplomarbeit: "Die Temperaturmessungen in München 1781-1968" (garantiert plagiatsfrei...). Wiss. Assistent im Met. Inst. der LMU München 1969-1970, Wetterdienstreferendar 1970-1972, Assessorprüfung 1972, Meteorologe im wissenschaftlichen Betriebsdienst beim DWD 1972-2009. Einsatzgebiete: Flugwetterwarte M-Riem 1972-1977 (als Flugmeteorologe), Wetteramt München (später: Niederlassung M. des DWD) 1977-2009 (als Flugmet. sowie Meteorologe im Vorhersagedienst und Wetterwarndienst mit Abordnungen nach Nürnberg und Erfurt). 1979 - 2009 Verfasser der Münchner klimatologischen Monatsrückblicke für die Süddeutsche Zeitung. Veröffentlichungen u.a. in WK des DWD, BWK, promet. 1988 acht Wochen Maritimmeteorologe als Leiter der Bordwetterwarte auf dem FSB Meerkatze mit Aufenthalten auf Grönland (Nuuk, Grönnedal, Ivigtut) und Island (Heimaey). Dienstliche Auslandsaufenthalte als Flugmet. in Istanbul, Kairo, Nairobi, Teheran, Bagdad, Toronto, Neu Delhi, Buenos Aires, Santiago und Los Angeles. Seit 1.8.2009 im dienstl. Ruhestand, seitdem Vortragstätigkeit über klimatologische Themen bei verschiedensten interessierten Kreisen von Rotariern bis Kollegstufengymnasiasten. Jederzeit zu Vorträgen oder Diskussionen in Gesprächskreisen bereit.

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