Gedanken zur Hitzewelle (Leserbrief)

Augsburg, 28.6.2019
Gedanken zur Hitzewelle

Die Medien überschlagen sich zur Zeit wieder mit Horror-Meldungen zur Gegenwart und, noch schlimmer, den düsteren Aussichten für die Zukunft, denn wenn der Klimawandel weiter so brutal zuschlägt werden wir ja alle verbrennen, wie Oberguru Schellnhuber verkündete. Wie gut, dass jeder aufgeklärte Mitteleuropäer dessen Wissensstand in Sachen Wetter und Klima richtig einzuschätzen weiß und je nach Temperament darüber lachen kann oder weinen muss. Leider nimmt die Anzahl der denkenden Bevölkerung in Deutschland immer mehr ab (schließlich sind wir das einzige Land in dem die Grünen massive Stimmengewinne einfahren!) und die Aussagen: Seit Menschengedenken wars noch nie so warm! Sind natürlich völlig sinnlos, denn das Menschengedenken reicht in der Regel bis vorgestern oder, wenns hoch kommt, bis zum Vorjahr. Daher sind die herausragenden Juni-Monate von 1917,1947, 1976 oder 2003 in der Regel längst vergessen – allerdings: Damals handelte es sich wohl auch im Bewusstsein der Bevölkerung um außergewöhnliches Wetter und noch nicht um einen, wie auch immer gearteten Klimawandel – die FfF-Bewegung war ja noch nicht erfunden…
Die Regierenden sollten sich jedenfalls mit ihren CO2-Steuer-Plänen beeilen; da es global immer kälter wird (Z.B. mit massiven Gletschervorstößen in der Arktis), dürfte auch die Akzeptanz der Bevölkerung dazu rapide abnehmen!

(nicht veröffentlicht)

Veröffentlicht von

Wetterpapst

Geboren 1944 in Waldenburg/Wüstegiersdorf (N.Schl.), Volksschule Beverungen/Weser 1951-1954, Realgymnasium (später Peutinger G.) Augsburg 1954-1963, Studium der Meteorologie, Physik, Geophysik, Geographie und Mathematik an der LMU in München, Diplom in Meteorologie 1969, Diplomarbeit: "Die Temperaturmessungen in München 1781-1968" (garantiert plagiatsfrei...). Wiss. Assistent im Met. Inst. der LMU München 1969-1970, Wetterdienstreferendar 1970-1972, Assessorprüfung 1972, Meteorologe im wissenschaftlichen Betriebsdienst beim DWD 1972-2009. Einsatzgebiete: Flugwetterwarte M-Riem 1972-1977 (als Flugmeteorologe), Wetteramt München (später: Niederlassung M. des DWD) 1977-2009 (als Flugmet. sowie Meteorologe im Vorhersagedienst und Wetterwarndienst mit Abordnungen nach Nürnberg und Erfurt). 1979 - 2009 Verfasser der Münchner klimatologischen Monatsrückblicke für die Süddeutsche Zeitung. Veröffentlichungen u.a. in WK des DWD, BWK, promet. 1988 acht Wochen Maritimmeteorologe als Leiter der Bordwetterwarte auf dem FSB Meerkatze mit Aufenthalten auf Grönland (Nuuk, Grönnedal, Ivigtut) und Island (Heimaey). Dienstliche Auslandsaufenthalte als Flugmet. in Istanbul, Kairo, Nairobi, Teheran, Bagdad, Toronto, Neu Delhi, Buenos Aires, Santiago und Los Angeles. Seit 1.8.2009 im dienstl. Ruhestand, seitdem Vortragstätigkeit über klimatologische Themen bei verschiedensten interessierten Kreisen von Rotariern bis Kollegstufengymnasiasten. Jederzeit zu Vorträgen oder Diskussionen in Gesprächskreisen bereit.

Ein Gedanke zu „Gedanken zur Hitzewelle (Leserbrief)“

  1. Sehr geehrter Herr,
    ich suche nach Quellen für „dass es global immer kälter wird“ und wäre Ihnen dankbar wenn sie mir als Argumentationshilfe welche nennen könnten.

    Herzlichen Dank
    Gerhard

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