Kommentar zu „Augsburg stemmt sich gegen den Klimawandel“ v. 22.11.18 (Leserbrief)

Augsburg, 22.11.2018
Kommentar zu „Augsburg stemmt sich gegen den Klimawandel“ v. 22.11.18

Man merkt, dass die sog. Klimakonferenz in Kattowitz näher rückt, also die show-Veranstaltung des IPCC, die zwar wenig mit Meteorologie, geschweige denn Klimatologie zu tun hat, sondern nur den Weg der „Großen Transformation“ bereiten soll – eine Tatsache, die der Chef des PIK, Prof. Edenhofer, sogar bestätigt hat, als er meinte, wer glaubt, dass es sich hier um Wissenschaft, gar um Klimawandel oder solche Petitessen gehe, liegt total auf dem Holzweg!
Nichtsdestotrotz ist die Indoktrination der einfachen Bevölkerung und auch der scheinbar besser Wissenden schon soweit fortgeschritten, dass ein Herr Koch vom Umweltamt den völlig unsinnigen Satz „der Klimawandel ist in Augsburg angekommen“ sagen kann und damit zeigt, dass er weder weiß, was Wetter, noch was Klima bedeutet. Und für sein Unwissen auch noch bezahlt wird! Und Frau Knab will da natürlich nicht zurück stehen und schwurbelt so einen Unsinn daher, wie „der globale Klimawandel wirkt sich längst lokal aus und macht vor Augsburg nicht halt“!! Im Klartext: Für sie ist Augsburg der Nabel der Welt und dass Kanada und der Osten der USA einen der kältesten Frühlinge und Frühsommer der Geschichte erlebt haben hat natürlich mit dem Klimawandel nichts zu tun… Und der Unterschied vom – selbstverständlich beeinflussbaren – Stadtklima zur imaginären globalen Klimaänderung ist eigentlich evident, aber mit ideologischen Scheuklappen natürlich nicht erkennbar – hilfreich wäre da vielleicht der Besuch eines wissenschaftlichen Symposiums, z.B. der internationalen Konferenz für Klima und Energie, die an diesem Wochenende in München stattfindet und wo wirkliche Fachleute und keine politischen Scharlatane die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse vortragen.
Oder will man das gar nicht wissen? Eine Vorankündigung in den Medien habe ich jedenfalls nirgends gelesen oder gehört – offensichtlich ist auch in den früheren Qualitätsmedien grüne Ideologie, und wenn sie noch so unsinnig ist, immer wichtiger, als Wissenschaft!

(nicht veröffentlicht)

Veröffentlicht von

Wetterpapst

Geboren 1944 in Waldenburg/Wüstegiersdorf (N.Schl.), Volksschule Beverungen/Weser 1951-1954, Realgymnasium (später Peutinger G.) Augsburg 1954-1963, Studium der Meteorologie, Physik, Geophysik, Geographie und Mathematik an der LMU in München, Diplom in Meteorologie 1969, Diplomarbeit: "Die Temperaturmessungen in München 1781-1968" (garantiert plagiatsfrei...). Wiss. Assistent im Met. Inst. der LMU München 1969-1970, Wetterdienstreferendar 1970-1972, Assessorprüfung 1972, Meteorologe im wissenschaftlichen Betriebsdienst beim DWD 1972-2009. Einsatzgebiete: Flugwetterwarte M-Riem 1972-1977 (als Flugmeteorologe), Wetteramt München (später: Niederlassung M. des DWD) 1977-2009 (als Flugmet. sowie Meteorologe im Vorhersagedienst und Wetterwarndienst mit Abordnungen nach Nürnberg und Erfurt). 1979 - 2009 Verfasser der Münchner klimatologischen Monatsrückblicke für die Süddeutsche Zeitung. Veröffentlichungen u.a. in WK des DWD, BWK, promet. 1988 acht Wochen Maritimmeteorologe als Leiter der Bordwetterwarte auf dem FSB Meerkatze mit Aufenthalten auf Grönland (Nuuk, Grönnedal, Ivigtut) und Island (Heimaey). Dienstliche Auslandsaufenthalte als Flugmet. in Istanbul, Kairo, Nairobi, Teheran, Bagdad, Toronto, Neu Delhi, Buenos Aires, Santiago und Los Angeles. Seit 1.8.2009 im dienstl. Ruhestand, seitdem Vortragstätigkeit über klimatologische Themen bei verschiedensten interessierten Kreisen von Rotariern bis Kollegstufengymnasiasten. Jederzeit zu Vorträgen oder Diskussionen in Gesprächskreisen bereit.

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