Kommentar zu den Beiträgen von M.Pohl über die „Klimakonferenz“ v. 15.12.18 (Leserbrief)

Augsburg, 18.12.2018

Kommentar zu den Beiträgen von M.Pohl über die „Klimakonferenz“ v. 15.12.18
Es ist kaum zu glauben, wie viel Unsinn man in einer halben Zeitungsseite unterbringen kann; noch erstaunlicher ist allerdings, dass diese fake-news, dank langer intensiver Indoktrination durch grüne Spinner von einem großen Teil der Bevölkerung geglaubt werden! Immerhin wird jetzt von offizieller Seite nicht mehr von der Klimaerwärmung, sondern nur noch vom Klimawandel gesprochen, in dem wir uns mittendrin befinden: Logisch, einen Klimawandel gibt es, seit die Erde eine Lufthülle hat, also seit Millionen von Jahren! Allerdings werden hier trotzdem jede Menge Falschmeldungen (vulgo: Lügen) verbreitet! Eine kleine Auswahl:
Lüge 1: Die Globaltemperatur ist im Vergleich zum vorindustriellen Niveau bereits um 1 Grad angestiegen! Kein Wunder, davor war sie um ein knappes Grad abgesunken – Stichwort Dalton-Minimum. Und im Mittelalter, als es mehr als 2 Grad wärmer war, als zur Zeit, muss ja wohl die Industrialisierung auf Hochtouren gelaufen sein!
Lüge 2: Extreme Wetterereignisse nehmen zu – dieser Sachverhalt wird nicht einmal mehr vom PIK, IPCC oder der Munich Re behauptet und die Tornado – und Hurrikanaktivität ist auf historisch niedrigem Niveau.
Lüge 3: Der Klimawandel ist verantwortlich für die „Heißzeit“ in Deutschland, bei der es sich lediglich um ungewöhnliches Wetter handelte; auf die Idee, dass die gleichzeitige ungewöhnliche Kälte in Kanada und Grönland etwas mit dem Klimawandel zu tun haben könnte, kam allerdings niemand!
Lüge 4: Bei stärkerem Anstieg der Globaltemperatur rechnen „Forscher“ mit Ernteausfällen; das Gegenteil ist richtig, schließlich war die Sahara in früheren Warmzeiten ziemlich grün.
Lüge 5: CO2 „saugt hoch oben in der Atmosphäre Wärme auf“ – wie kommt es da hin, da es doch schwerer ist als Luft?!
Lüge 6: Lt. Weltbank werden die Folgen des Klimawandel teurer, als die CO2-Vermeidungsprogramme – so einen Quatsch muss man nicht kommentieren, unsere „Energiewende“ ist Gegenbeispiel genug!
Lüge 7: Unwetterkatastrophen wie in Simbach oder Braunsbach 2016 werden wir in Zukunft öfter erleben – aber sicher nicht wegen stärkerer Niederschläge, sondern wegen ungenügender Abflussregelungen! Usw.usw.
Man sieht: Ein wenig Recherche würde auch Herrn Pohl gut tun, ehe er sich wieder an einen Bericht über ein Thema macht, das ihn schlichtweg überfordert; zum Schluss nur noch eine Korrektur: Herr Trump, dessen gesunder Menschenverstand besser entwickelt ist, als der sämtlicher Journalisten, streitet den Klimawandel mitnichten ab, sondern nur den menschengemachten Klimawandel!

(nicht veröffentlicht)

Veröffentlicht von

Wetterpapst

Geboren 1944 in Waldenburg/Wüstegiersdorf (N.Schl.), Volksschule Beverungen/Weser 1951-1954, Realgymnasium (später Peutinger G.) Augsburg 1954-1963, Studium der Meteorologie, Physik, Geophysik, Geographie und Mathematik an der LMU in München, Diplom in Meteorologie 1969, Diplomarbeit: "Die Temperaturmessungen in München 1781-1968" (garantiert plagiatsfrei...). Wiss. Assistent im Met. Inst. der LMU München 1969-1970, Wetterdienstreferendar 1970-1972, Assessorprüfung 1972, Meteorologe im wissenschaftlichen Betriebsdienst beim DWD 1972-2009. Einsatzgebiete: Flugwetterwarte M-Riem 1972-1977 (als Flugmeteorologe), Wetteramt München (später: Niederlassung M. des DWD) 1977-2009 (als Flugmet. sowie Meteorologe im Vorhersagedienst und Wetterwarndienst mit Abordnungen nach Nürnberg und Erfurt). 1979 - 2009 Verfasser der Münchner klimatologischen Monatsrückblicke für die Süddeutsche Zeitung. Veröffentlichungen u.a. in WK des DWD, BWK, promet. 1988 acht Wochen Maritimmeteorologe als Leiter der Bordwetterwarte auf dem FSB Meerkatze mit Aufenthalten auf Grönland (Nuuk, Grönnedal, Ivigtut) und Island (Heimaey). Dienstliche Auslandsaufenthalte als Flugmet. in Istanbul, Kairo, Nairobi, Teheran, Bagdad, Toronto, Neu Delhi, Buenos Aires, Santiago und Los Angeles. Seit 1.8.2009 im dienstl. Ruhestand, seitdem Vortragstätigkeit über klimatologische Themen bei verschiedensten interessierten Kreisen von Rotariern bis Kollegstufengymnasiasten. Jederzeit zu Vorträgen oder Diskussionen in Gesprächskreisen bereit.

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