Kommentar zu den „klimaschützenden“ Schulschwänzern (Leserbrief)

Augsburg, 28.1.2019

Kommentar zu den „klimaschützenden“ Schulschwänzern

Die zu diesem Thema abgedruckten Leserbriefe zeigen ein ziemlich einseitiges Bild; die überwiegende Mehrheit der Leser solidarisiert sich offensichtlich mit den Schwänzern! Da ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass die große Mehrheit der Leser schon total grün ideologisiert ist, wäre es doch angebracht, auch vernünftige Stimmen zu diesem Thema zu veröffentlichen!
Schlimm genug, wenn ein armes behindertes Mädchen mit Asperger-Syndrom von ihren grünen Eltern als Stimmungsmacherin zu Lobby-Zwecken vorgeschickt wird, um eine völlig sinnlose Bewegung unter Schulkindern anzustoßen, von denen kein einziges eine Ahnung hat, was Klima oder Klimaschutz bedeuten.
Da aber bekanntlich auch unter grün angehauchten Politikern (gibt’s eigentlich andere auch noch?) Wissensdefizite in diesem Bereich eklatant sind, hier in aller Kürze : Klima ist das Mittel des Wetters in 30 Jahren, wer das Klima schützen will, müsste also das Wetter jahrzehntelang kontrollieren können. So etwas gibt es zwar bei Perry Rhodan oder ähnlicher SciFi, wir sind aber davon noch einige tausend Jahre entfernt! Man sieht: Wer auch nur das völlig sinnfreie Unsinnswort „Klimaschutz“ in den Mund nimmt verabschiedet sich damit aus dem Kreis der intelligenten Menschen! Wie komme ich jetzt ausgerechnet auf Herrn Hofreiter? Ach ja, er meinte, ein zu später Kohleausstieg könnte in den nächsten Jahren wegen der Polschmelze den Meeresspiegel um sechs bis sieben Meter ansteigen lassen – bei solchen Leuten, in grünen Kreisen „Experten“ genannt, steigt der Meeresspiegel, wenn schwimmendes Eis schmilzt – unglaublich, aber bei seinem Klientel gängige Wahrheit!

(nicht veröffentlicht)

Veröffentlicht von

Wetterpapst

Geboren 1944 in Waldenburg/Wüstegiersdorf (N.Schl.), Volksschule Beverungen/Weser 1951-1954, Realgymnasium (später Peutinger G.) Augsburg 1954-1963, Studium der Meteorologie, Physik, Geophysik, Geographie und Mathematik an der LMU in München, Diplom in Meteorologie 1969, Diplomarbeit: "Die Temperaturmessungen in München 1781-1968" (garantiert plagiatsfrei...). Wiss. Assistent im Met. Inst. der LMU München 1969-1970, Wetterdienstreferendar 1970-1972, Assessorprüfung 1972, Meteorologe im wissenschaftlichen Betriebsdienst beim DWD 1972-2009. Einsatzgebiete: Flugwetterwarte M-Riem 1972-1977 (als Flugmeteorologe), Wetteramt München (später: Niederlassung M. des DWD) 1977-2009 (als Flugmet. sowie Meteorologe im Vorhersagedienst und Wetterwarndienst mit Abordnungen nach Nürnberg und Erfurt). 1979 - 2009 Verfasser der Münchner klimatologischen Monatsrückblicke für die Süddeutsche Zeitung. Veröffentlichungen u.a. in WK des DWD, BWK, promet. 1988 acht Wochen Maritimmeteorologe als Leiter der Bordwetterwarte auf dem FSB Meerkatze mit Aufenthalten auf Grönland (Nuuk, Grönnedal, Ivigtut) und Island (Heimaey). Dienstliche Auslandsaufenthalte als Flugmet. in Istanbul, Kairo, Nairobi, Teheran, Bagdad, Toronto, Neu Delhi, Buenos Aires, Santiago und Los Angeles. Seit 1.8.2009 im dienstl. Ruhestand, seitdem Vortragstätigkeit über klimatologische Themen bei verschiedensten interessierten Kreisen von Rotariern bis Kollegstufengymnasiasten. Jederzeit zu Vorträgen oder Diskussionen in Gesprächskreisen bereit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.