Kommentar zu den schulschwänzenden „Klimaschützern“ (Leserbrief)

Augsburg, 30.3.2019

Kommentar zu den schulschwänzenden „Klimaschützern“

Man kann wirklich an kaum einem Tag die Zeitung aufschlagen, ohne Lobeshymnen auf dumme Jugendliche und ihre Vorreiterin Gräte Thunfisch, oder wie sie auch immer heißen mag, zu lesen. Dass dieses arme, in seiner Entwicklung zurückgebliebene, psychisch kranke Mädchen dank kräftiger Hilfe seiner Eltern zu einer Ikone der Klimabewegung werden konnte, ist total faszinierend und wäre wohl noch vor wenigen Jahren völlig undenkbar gewesen. Obwohl – auch damals hätte, ebenso wenig wie heute, mit Sicherheit kein einziger Schüler gewusst, für was er überhaupt demonstriert, denn Begriffe wie Klima, Klimawandel etc. sind und waren für Schüler, die natürlich lieber schwänzen, als sich in einem Fach wie Physik schlau zu machen, böhmische Dörfer.
Erschütternd und eine Bankrotterklärung für den früheren Wissenschaftsstandort Deutschland ist allerdings viel mehr die Tatsache, dass die kleine Schwedin und ihr schwänzendes Gefolge noch Lob von dem Gruselkabinett in Berlin erhält, allen voran einer Kanzlerin, die zwar von sich behauptet, Physikerin zu sein, aber höchstwahrscheinlich nie einen Physikhörsaal von innen gesehen hat. Anders sind weder ihr Kommentar zu Fukushima (Fukushima ändert alles (!), schließlich sind auch bei uns Erdbeben und Tsunamis an der Tagesordnung…) noch die völlig idiotische und Deutschland langsam ruinierende Energiewende zu erklären. Apropos Gruselkabinett: In Amerika gilt die Weisheit “First class men hire first class men, second class men hire third class men“. Frau Merkel als zweitklassig zu bezeichnen wäre natürlich arg geschmeichelt, und daher sind ihre Minister im Umweltamt natürlich bestenfalls viertklassig. Den Beweis trat Frau Hendricks an, deren Ausspruch „ich spüre den Klimawandel jeden Tag“ niveaumäßig als ununterbietbar galt, bis Frau Schulze per Gesetz, das sog. Klimaschutzgesetz, Unwetter verbieten lassen will!
Aber vielleicht wird das gar nicht mehr nötig sein, denn unbestreitbar sinkt die Zahl der Dürren, Überschwemmungen, Tornados, Hurrikans etcetc. von Jahr zu Jahr, der Meeresspiegel steigt so gut wie gar nicht und zu allem Unglück für die Klimahysteriker wachsen auch in Grönland wieder Gletscher! Und die Zahl der Eisbären wächst von Jahr zu Jahr – gegen was soll man denn eigentlich noch demonstrieren?

(nicht veröffentlicht)

Veröffentlicht von

Wetterpapst

Geboren 1944 in Waldenburg/Wüstegiersdorf (N.Schl.), Volksschule Beverungen/Weser 1951-1954, Realgymnasium (später Peutinger G.) Augsburg 1954-1963, Studium der Meteorologie, Physik, Geophysik, Geographie und Mathematik an der LMU in München, Diplom in Meteorologie 1969, Diplomarbeit: "Die Temperaturmessungen in München 1781-1968" (garantiert plagiatsfrei...). Wiss. Assistent im Met. Inst. der LMU München 1969-1970, Wetterdienstreferendar 1970-1972, Assessorprüfung 1972, Meteorologe im wissenschaftlichen Betriebsdienst beim DWD 1972-2009. Einsatzgebiete: Flugwetterwarte M-Riem 1972-1977 (als Flugmeteorologe), Wetteramt München (später: Niederlassung M. des DWD) 1977-2009 (als Flugmet. sowie Meteorologe im Vorhersagedienst und Wetterwarndienst mit Abordnungen nach Nürnberg und Erfurt). 1979 - 2009 Verfasser der Münchner klimatologischen Monatsrückblicke für die Süddeutsche Zeitung. Veröffentlichungen u.a. in WK des DWD, BWK, promet. 1988 acht Wochen Maritimmeteorologe als Leiter der Bordwetterwarte auf dem FSB Meerkatze mit Aufenthalten auf Grönland (Nuuk, Grönnedal, Ivigtut) und Island (Heimaey). Dienstliche Auslandsaufenthalte als Flugmet. in Istanbul, Kairo, Nairobi, Teheran, Bagdad, Toronto, Neu Delhi, Buenos Aires, Santiago und Los Angeles. Seit 1.8.2009 im dienstl. Ruhestand, seitdem Vortragstätigkeit über klimatologische Themen bei verschiedensten interessierten Kreisen von Rotariern bis Kollegstufengymnasiasten. Jederzeit zu Vorträgen oder Diskussionen in Gesprächskreisen bereit.

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