Kommentar zum Bericht „Chaos in der Karibik“ v. 8.9.17 (Leserbrief)

Augsburg, 9.9.2017

Kommentar zum Bericht „Chaos in der Karibik“ v. 8.9.17

Eigentlich ein informativer Bericht über das Chaos in der Karibik, das durch den stärksten Hurrikan seit Andrew 1992 hervorgerufen wurde.
Aber warum um Himmels Willen muss zum Schluss noch die völlig unmaßgebliche Meinung eines Laien über Hurrikane im Allgemeinen und „Harvey“ im Speziellen angeführt werden? Dass Herr Schellnhuber als theoretischer Physiker nicht all zu viel Ahnung von Meteorologie oder gar Klimatologie hat, ist doch hinreichend bekannt: Der Klimawandel ist seiner Meinung nach angeblich schuld daran, dass die Stürme immer stärker werden; man fragt sich nur, warum die noch stärkeren Stürme der Vergangenheit dies ohne Klimawandel geschafft haben?! Und dazu hat angeblich „die Wissenschaft“ genügend Belege! Gut nur, dass es zum Schluss des Berichts heißt „einige Wissenschaftler betonen, ein Sturm wie „Harvey“ wäre auch ohne Klimawandel katastrophal ausgefallen“. Und das sind nicht „einige“, sondern die absolute Mehrheit der nicht von Regierungszuschüssen abhängigen, unabhängigen Meteorologen!

(nicht veröffentlicht)

Veröffentlicht von

Wetterpapst

Geboren 1944 in Waldenburg/Wüstegiersdorf (N.Schl.), Volksschule Beverungen/Weser 1951-1954, Realgymnasium (später Peutinger G.) Augsburg 1954-1963, Studium der Meteorologie, Physik, Geophysik, Geographie und Mathematik an der LMU in München, Diplom in Meteorologie 1969, Diplomarbeit: "Die Temperaturmessungen in München 1781-1968" (garantiert plagiatsfrei...). Wiss. Assistent im Met. Inst. der LMU München 1969-1970, Wetterdienstreferendar 1970-1972, Assessorprüfung 1972, Meteorologe im wissenschaftlichen Betriebsdienst beim DWD 1972-2009. Einsatzgebiete: Flugwetterwarte M-Riem 1972-1977 (als Flugmeteorologe), Wetteramt München (später: Niederlassung M. des DWD) 1977-2009 (als Flugmet. sowie Meteorologe im Vorhersagedienst und Wetterwarndienst mit Abordnungen nach Nürnberg und Erfurt). 1979 - 2009 Verfasser der Münchner klimatologischen Monatsrückblicke für die Süddeutsche Zeitung. Veröffentlichungen u.a. in WK des DWD, BWK, promet. 1988 acht Wochen Maritimmeteorologe als Leiter der Bordwetterwarte auf dem FSB Meerkatze mit Aufenthalten auf Grönland (Nuuk, Grönnedal, Ivigtut) und Island (Heimaey). Dienstliche Auslandsaufenthalte als Flugmet. in Istanbul, Kairo, Nairobi, Teheran, Bagdad, Toronto, Neu Delhi, Buenos Aires, Santiago und Los Angeles. Seit 1.8.2009 im dienstl. Ruhestand, seitdem Vortragstätigkeit über klimatologische Themen bei verschiedensten interessierten Kreisen von Rotariern bis Kollegstufengymnasiasten. Jederzeit zu Vorträgen oder Diskussionen in Gesprächskreisen bereit.

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