Kommentar zum Bericht „Es wird wohl nie wieder eine Eiszeit geben“ v.18.8.18 (Leserbrief)

Augsburg, 19.8.2018

Kommentar zum Bericht „Es wird wohl nie wieder eine Eiszeit geben“ v.18.8.18

Dieser Bericht ist eine verschwendete Seite, nicht nur deswegen, weil Herr Schellnhuber sehr viel Unsinn geredet hat, sondern auch, weil schon in der Überschrift darauf hingewiesen wird, dass hier der falsche Mann befragt wird! Im Artikel selbst gibt Schellnhuber zu, dass er Physiker, also kein Meteorologe ist, er kann daher auch kein Klimaforscher sein, sondern, wie sein Institut sehr richtig heißt, ein Klimafolgenforscher! D.h., wenn die Anfangsbedingungen seiner Klimamodellierungen stimmen würden, könnte auch seine Zukunftsbetrachtung sinnvoll sein; leider sind aber die Modelle derart unbrauchbar, dass sie nicht einmal die Vergangenheit richtig abbilden können! Die bereits seit 20 Jahren anhaltende Stagnation der globalen und regionalen Temperaturen kann bisher weder von ihm, noch vom IPCC (großspurig Weltklimarat genannt) einigermaßen sinnvoll erklärt werden – klassischer Fall von garbage in – garbage out! Und so lässt er sich zu Aussagen von Latif`scher Qualität hinreißen, bei dem es nach 2010 bei uns kein Eis oder Schnee mehr geben sollte – bei Schellnhuber dauert es wenigstens noch 100 Jahre!
Dass so ein meteorologischer Laie Chefberater der angeblichen Physikerin im Kanzleramt ist und als bekennender Atheist sogar den Papst berät, ist eigentlich unfassbar und ist sowohl ein Grund, nie mehr CDU zu wählen, als auch aus der rk-Kirche auszutreten!

(nicht veröffentlicht)

Veröffentlicht von

Wetterpapst

Geboren 1944 in Waldenburg/Wüstegiersdorf (N.Schl.), Volksschule Beverungen/Weser 1951-1954, Realgymnasium (später Peutinger G.) Augsburg 1954-1963, Studium der Meteorologie, Physik, Geophysik, Geographie und Mathematik an der LMU in München, Diplom in Meteorologie 1969, Diplomarbeit: "Die Temperaturmessungen in München 1781-1968" (garantiert plagiatsfrei...). Wiss. Assistent im Met. Inst. der LMU München 1969-1970, Wetterdienstreferendar 1970-1972, Assessorprüfung 1972, Meteorologe im wissenschaftlichen Betriebsdienst beim DWD 1972-2009. Einsatzgebiete: Flugwetterwarte M-Riem 1972-1977 (als Flugmeteorologe), Wetteramt München (später: Niederlassung M. des DWD) 1977-2009 (als Flugmet. sowie Meteorologe im Vorhersagedienst und Wetterwarndienst mit Abordnungen nach Nürnberg und Erfurt). 1979 - 2009 Verfasser der Münchner klimatologischen Monatsrückblicke für die Süddeutsche Zeitung. Veröffentlichungen u.a. in WK des DWD, BWK, promet. 1988 acht Wochen Maritimmeteorologe als Leiter der Bordwetterwarte auf dem FSB Meerkatze mit Aufenthalten auf Grönland (Nuuk, Grönnedal, Ivigtut) und Island (Heimaey). Dienstliche Auslandsaufenthalte als Flugmet. in Istanbul, Kairo, Nairobi, Teheran, Bagdad, Toronto, Neu Delhi, Buenos Aires, Santiago und Los Angeles. Seit 1.8.2009 im dienstl. Ruhestand, seitdem Vortragstätigkeit über klimatologische Themen bei verschiedensten interessierten Kreisen von Rotariern bis Kollegstufengymnasiasten. Jederzeit zu Vorträgen oder Diskussionen in Gesprächskreisen bereit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.