Kommentar zum Bericht „Und das ewige Eis schmilzt“ v. 4.9.17 (Leserbrief)

Augsburg, 4.9.2017

Kommentar zum Bericht „Und das ewige Eis schmilzt“ v. 4.9.17

Endlich mal ein informativer Bericht über Klimawandel und Gletscherschwund mit zwei highlights: Erstens wurde nirgends verkündet, dass der Mensch oder gar der CO2-Anstieg schuld am Klimawandel wären, zweitens ist es sehr erfreulich, dass mit Pfarrer Imhof ein Insider Auskunft über die Vergangenheit des Großen Aletsch gibt!
Dazu als Ergänzung: In allen historischen Warmzeiten (als der CO2-Gehalt bei einem Bruchteil der Erdbevölkerung von heute minimal war) waren die Alpengletscher ähnlich kurz oder noch kürzer, als heute; noch vor 150 Jahren fanden Bittprozessionen statt, um himmlischen Beistand gegen das immer weitere Vordringen der Gletscher zu erbitten. Dass es also zwischen 1881 und 2015, wie im Kommentar gesagt, um 1,4 Grad wärmer wurde ist natürlich kein Wunder, man hätte aber besser gesagt, zwischen 1840 und 2000. 1840 war der Höhepunkt der Mini-Eiszeit, das sog. Dalton-Minimum und Ende des 20.Jahrhunderts endete die globale (und regionale Erwärmung); vom Fortschreiten der Erwärmung kann also keine Rede sein. Und ein wie auch immer gearteter Einfluss des Menschen ist nicht mehr als eine, wissenschaftlich betrachtet, alberne und längst widerlegte Hypothese, allerdings auch ein Geschäftsmodell, das die AGW-Profiteure zu einer Art Religion ausgebaut haben. Die üblichen Mantras – in Zukunft mehr Hitze, mehr Niederschläge, oder auch mehr Kälte, mehr Trockenheit – alles im Wechsel der gutgläubigen Masse vorgetragen – sind nichts als dummes Geschwätz: Auch der Schweizer Wetterdienst selbst hat offiziell bestätigt, dass die Winter in den letzten 30 Jahren zunehmend kälter und schneereicher geworden sind – und damit steht er im Einklang mit den Kollegen aus Österreich und vom DWD!

(nicht veröffentlicht)

Veröffentlicht von

Wetterpapst

Geboren 1944 in Waldenburg/Wüstegiersdorf (N.Schl.), Volksschule Beverungen/Weser 1951-1954, Realgymnasium (später Peutinger G.) Augsburg 1954-1963, Studium der Meteorologie, Physik, Geophysik, Geographie und Mathematik an der LMU in München, Diplom in Meteorologie 1969, Diplomarbeit: "Die Temperaturmessungen in München 1781-1968" (garantiert plagiatsfrei...). Wiss. Assistent im Met. Inst. der LMU München 1969-1970, Wetterdienstreferendar 1970-1972, Assessorprüfung 1972, Meteorologe im wissenschaftlichen Betriebsdienst beim DWD 1972-2009. Einsatzgebiete: Flugwetterwarte M-Riem 1972-1977 (als Flugmeteorologe), Wetteramt München (später: Niederlassung M. des DWD) 1977-2009 (als Flugmet. sowie Meteorologe im Vorhersagedienst und Wetterwarndienst mit Abordnungen nach Nürnberg und Erfurt). 1979 - 2009 Verfasser der Münchner klimatologischen Monatsrückblicke für die Süddeutsche Zeitung. Veröffentlichungen u.a. in WK des DWD, BWK, promet. 1988 acht Wochen Maritimmeteorologe als Leiter der Bordwetterwarte auf dem FSB Meerkatze mit Aufenthalten auf Grönland (Nuuk, Grönnedal, Ivigtut) und Island (Heimaey). Dienstliche Auslandsaufenthalte als Flugmet. in Istanbul, Kairo, Nairobi, Teheran, Bagdad, Toronto, Neu Delhi, Buenos Aires, Santiago und Los Angeles. Seit 1.8.2009 im dienstl. Ruhestand, seitdem Vortragstätigkeit über klimatologische Themen bei verschiedensten interessierten Kreisen von Rotariern bis Kollegstufengymnasiasten. Jederzeit zu Vorträgen oder Diskussionen in Gesprächskreisen bereit.

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