Kommentar zum Bericht vom 15.2.: „Hitzerekord in der Antarktis“

Augsburg, 17.2.2020

Man hat wirklich selten so viel Unsinn gelesen, wie in diesem Artikel! Die – noch nicht einmal bestätigten – über 20 Grad wurden an einer argentinischen Station weit weg von der eigentlichen Antarktis gemessen. Angenommen, Deutschland wäre deutlich größer und reichte bis Nordafrika, dann würden auf einmal 45 Grad als neuer Deutscher Rekord verkündet!!
Auf Grund dieses Wertes von einem – noch dazu noch schnelleren!!- Abschmelzen des antarktischen Eises zu reden, ist an Dummheit kaum zu überbieten und eine Erhöhung des Meeresspiegels infolge einer Schmelze am Südpol – wo es nie wärmer wird als -20 Grad!! – zu berechnen kann nur von den Pseudo-Wissenschaftlern des PIK stammen! Diese Truppe von Ökologen, die von sich selber sagen, dass sie mit Meteorologie und Klimaforschung nichts am Hut haben, sondern nur die „Großen Transformation“ vorbereiten wollen, als Wissenschaftler zu bezeichnen ist ein Schlag ins Gesicht aller wirklich klimatologisch tätigen Experten!
Peinlich nur, dass sich Herr Bär dazu hergibt, einen solchen Artikel zu verfassen!

Veröffentlicht von

Wetterpapst

Geboren 1944 in Waldenburg/Wüstegiersdorf (N.Schl.), Volksschule Beverungen/Weser 1951-1954, Realgymnasium (später Peutinger G.) Augsburg 1954-1963, Studium der Meteorologie, Physik, Geophysik, Geographie und Mathematik an der LMU in München, Diplom in Meteorologie 1969, Diplomarbeit: "Die Temperaturmessungen in München 1781-1968" (garantiert plagiatsfrei...). Wiss. Assistent im Met. Inst. der LMU München 1969-1970, Wetterdienstreferendar 1970-1972, Assessorprüfung 1972, Meteorologe im wissenschaftlichen Betriebsdienst beim DWD 1972-2009. Einsatzgebiete: Flugwetterwarte M-Riem 1972-1977 (als Flugmeteorologe), Wetteramt München (später: Niederlassung M. des DWD) 1977-2009 (als Flugmet. sowie Meteorologe im Vorhersagedienst und Wetterwarndienst mit Abordnungen nach Nürnberg und Erfurt). 1979 - 2009 Verfasser der Münchner klimatologischen Monatsrückblicke für die Süddeutsche Zeitung. Veröffentlichungen u.a. in WK des DWD, BWK, promet. 1988 acht Wochen Maritimmeteorologe als Leiter der Bordwetterwarte auf dem FSB Meerkatze mit Aufenthalten auf Grönland (Nuuk, Grönnedal, Ivigtut) und Island (Heimaey). Dienstliche Auslandsaufenthalte als Flugmet. in Istanbul, Kairo, Nairobi, Teheran, Bagdad, Toronto, Neu Delhi, Buenos Aires, Santiago und Los Angeles. Seit 1.8.2009 im dienstl. Ruhestand, seitdem Vortragstätigkeit über klimatologische Themen bei verschiedensten interessierten Kreisen von Rotariern bis Kollegstufengymnasiasten. Jederzeit zu Vorträgen oder Diskussionen in Gesprächskreisen bereit.

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