Kommentar zum Interview „Dann hausen wir in Mondstationen“ in Nr. 45/2015 (Leserbrief)

Augsburg, 2.11.2015

Kommentar zum Interview „Dann hausen wir in Mondstationen“ in Nr. 45/2015

Der einzige intelligente Satz des gesamten Interviews mit dem selbsternannten „Klimaexperten“ Schellnhuber ist seine Aussage, man verlässt die zahlreichen Klimakonferenzen mit der Frage, ob es intelligentes Leben auf der Erde gibt?! Dass Schellnhuber als (theoretischer) Physiker keine Ahnung von Meteorologie, geschweige denn Klimatologie, hat, ist allgemein in Fachkreisen bekannt, dass er aber nicht einmal eine sinkende Temperaturkurve erkennen kann, dass er noch immer nicht kapiert hat, dass Eis (auch das der Antarktis!) bei Null Grad schmilzt und nicht bei -30 oder -40 Grad und dass ihm seine „physikalische Intuition“ heftigere Stürme und Gewitter sagt (was nicht einmal die Munich Re behauptet!), zeigt, dass auch seine Kenntnisse in Experimentalphysik unterirdisch sind.

Seine einzige wirklich herausragende Fähigkeit ist wohl das bedeutungsvolle und dekorative, Intelligenz und Wissen vortäuschende Stirnrunzeln, das man häufig bei Leuten feststellen kann, die nichts sinnvolles zu sagen haben – und damit ist man wieder am Anfang: Man fragt sich wirklich, wo Intelligenz zu finden sein soll, wenn solche Scharlatane wie Schellnhuber als Experten und hochdekorierte „Berater“ gehandelt werden; ich habe die Frage für mich dahingehend geklärt, dass ich mein SPIEGEL-Abo gekündigt habe, um mich nicht vielleicht ein weiteres Mal von solchen Artikeln beleidigen zu lassen, die meine wissenschaftliche Ehre in den Dreck ziehen!

(nicht veröffentlicht)

Veröffentlicht von

Wetterpapst

Geboren 1944 in Waldenburg/Wüstegiersdorf (N.Schl.), Volksschule Beverungen/Weser 1951-1954, Realgymnasium (später Peutinger G.) Augsburg 1954-1963, Studium der Meteorologie, Physik, Geophysik, Geographie und Mathematik an der LMU in München, Diplom in Meteorologie 1969, Diplomarbeit: "Die Temperaturmessungen in München 1781-1968" (garantiert plagiatsfrei...). Wiss. Assistent im Met. Inst. der LMU München 1969-1970, Wetterdienstreferendar 1970-1972, Assessorprüfung 1972, Meteorologe im wissenschaftlichen Betriebsdienst beim DWD 1972-2009. Einsatzgebiete: Flugwetterwarte M-Riem 1972-1977 (als Flugmeteorologe), Wetteramt München (später: Niederlassung M. des DWD) 1977-2009 (als Flugmet. sowie Meteorologe im Vorhersagedienst und Wetterwarndienst mit Abordnungen nach Nürnberg und Erfurt). 1979 - 2009 Verfasser der Münchner klimatologischen Monatsrückblicke für die Süddeutsche Zeitung. Veröffentlichungen u.a. in WK des DWD, BWK, promet. 1988 acht Wochen Maritimmeteorologe als Leiter der Bordwetterwarte auf dem FSB Meerkatze mit Aufenthalten auf Grönland (Nuuk, Grönnedal, Ivigtut) und Island (Heimaey). Dienstliche Auslandsaufenthalte als Flugmet. in Istanbul, Kairo, Nairobi, Teheran, Bagdad, Toronto, Neu Delhi, Buenos Aires, Santiago und Los Angeles. Seit 1.8.2009 im dienstl. Ruhestand, seitdem Vortragstätigkeit über klimatologische Themen bei verschiedensten interessierten Kreisen von Rotariern bis Kollegstufengymnasiasten. Jederzeit zu Vorträgen oder Diskussionen in Gesprächskreisen bereit.

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