Kommentar zum Interview mit Dr. Hof „Die Dinge beim Namen nennen“ v. 8.11.19

Augsburg, 11.11.2019

Kommentar zum Interview mit Dr. Hof „Die Dinge beim Namen nennen“ v. 8.11.19

Wenn man schon ein Interview über Wetter, Klima, oder hier: „Klima-Notstand“ führt, wäre es doch angebracht, dieses Interview mit einem Fachmann zuführen, oder jemandem mit minimalen Kenntnissen o.e. Themen!
Frau Zidar, ebenfalls tieferer Kenntnisse total unverdächtig, meint offenbar, ein „Forscher“ von bayklif wäre dafür geeignet, auch wenn er „nur“ Okologe ist; hier deshalb einige Korrekturen und Berichtigungen!
Zunächst mal verwechselt Herr Hof wiederholt Wetter mit Klima, ein Anfängerfehler, der einem Erstsemester peinlich sein müsste. Und dann weiß er auch nicht, was das Wort Klimawandel bedeutet, sonst könnte er nicht behaupten, ihn bei uns wahrzunehmen.Tatsächlich ist ein Klimawandel per definitionem eine länger andauernde (über Jahrzehnte oder Jahrhunderte!), intensive Verschiebung von Klimazonen nach Norden (Warmzeit) oder Süden (Kaltzeit), die sich großräumig auswirkt, also nicht in Bayern oder Deutschland, sondern global. Alle behaupteten und dem Klimawandel zugeschriebenen Phänomene sind nicht weiter, als Wetterkapriolen und die beschriebenen Katastrophen-Szenarien (mehr Unwetter, Dürren, Überschwemmungen, Meeresspiegelanstieg etcetc.) existieren nur in der Phantasie des „Forschers“, der natürlich auch vom idiotischen Schlagwort „Klimaschutz“ nicht lassen kann.
Zum Schluss könnte man ihm einen Nachhilfekurs in Geschichte empfehlen, um seine Panik vor der augenblicklichen und längst beendeten geringfügigen Erderwärmung zu dämpfen: Zur Mittelalterlichen Warmzeit oder zur Zeit des Römischen Klimaoptimums lagen die Temperaturen Jahrhunderte lang weitaus höher, als sie jetzt befürchtet werden und es waren Zeiten, in denen es den Menschen besser ging, als jemals vorher oder nachher!

(nicht veröffentlicht)

Veröffentlicht von

Wetterpapst

Geboren 1944 in Waldenburg/Wüstegiersdorf (N.Schl.), Volksschule Beverungen/Weser 1951-1954, Realgymnasium (später Peutinger G.) Augsburg 1954-1963, Studium der Meteorologie, Physik, Geophysik, Geographie und Mathematik an der LMU in München, Diplom in Meteorologie 1969, Diplomarbeit: "Die Temperaturmessungen in München 1781-1968" (garantiert plagiatsfrei...). Wiss. Assistent im Met. Inst. der LMU München 1969-1970, Wetterdienstreferendar 1970-1972, Assessorprüfung 1972, Meteorologe im wissenschaftlichen Betriebsdienst beim DWD 1972-2009. Einsatzgebiete: Flugwetterwarte M-Riem 1972-1977 (als Flugmeteorologe), Wetteramt München (später: Niederlassung M. des DWD) 1977-2009 (als Flugmet. sowie Meteorologe im Vorhersagedienst und Wetterwarndienst mit Abordnungen nach Nürnberg und Erfurt). 1979 - 2009 Verfasser der Münchner klimatologischen Monatsrückblicke für die Süddeutsche Zeitung. Veröffentlichungen u.a. in WK des DWD, BWK, promet. 1988 acht Wochen Maritimmeteorologe als Leiter der Bordwetterwarte auf dem FSB Meerkatze mit Aufenthalten auf Grönland (Nuuk, Grönnedal, Ivigtut) und Island (Heimaey). Dienstliche Auslandsaufenthalte als Flugmet. in Istanbul, Kairo, Nairobi, Teheran, Bagdad, Toronto, Neu Delhi, Buenos Aires, Santiago und Los Angeles. Seit 1.8.2009 im dienstl. Ruhestand, seitdem Vortragstätigkeit über klimatologische Themen bei verschiedensten interessierten Kreisen von Rotariern bis Kollegstufengymnasiasten. Jederzeit zu Vorträgen oder Diskussionen in Gesprächskreisen bereit.

Ein Gedanke zu „Kommentar zum Interview mit Dr. Hof „Die Dinge beim Namen nennen“ v. 8.11.19“

  1. Hallöle :)
    Danke für die klaren Worte.

    Wenn man sich die letzten 12000 Jahre ansieht, dann sieht man, wie die Warmzeiten, die nach der Eiszeit kamen, gleich nach dem Ende der Eiszeit sehr lang waren und nur durch kurze Kaltzeiten unterbrochen worden sind.
    Aber je weiter man von der Eiszeit wegkommt, erkennt man, dass sich das gedreht hat.
    Die letzte Warmzeit im Mittelalter war die kürzeste. Die Römerwarmzeit die zweitkürzeste. Die Kaltzeiten dazwischen sind länger geworden.
    Die längste Kaltzeit ist, die „kleine Eiszeit“.
    Und wenn ich mir die Warmzeit (unsere) anschaue, die danach folgte, ist sie etwa nur 150 Jahre lang. Sie schreiben ja selbst, dass die Erwärmung schon wieder vorbei ist.
    Der Trend geht wieder Richtung Kälte.

    Sollten wir nicht eher wieder mit DER nächsten richtigen Eiszeit rechnen? Nicht heute und nicht morgen, aber in ein paar 100 Jahren? Hatten die Wissenschaftler in den 1970ern doch recht, als sie sagten die nächste Eiszeit steht kurz bevor?

    Es wäre schön, wenn Sie antworten würden.

    Liebe Grüße
    Roland

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