Kommentar zum Leitartikel v. 9.9.17 „Die AfD im Bundestag – …“ (Leserbrief)

Augsburg, 10.9.2017

Kommentar zum Leitartikel v. 9.9.17 „Die AfD im Bundestag:..“

Herr Roller ist überrascht/schockiert/verwundert oder so ähnlich, dass sich rechts von CDU/CSU eine demokratisch legitimierte Partei etablieren konnte – und FJS würde sich ob dieser Tatsache wohl im Grabe umdrehen. Aber wen wundert das eigentlich wirklich? Nachdem wir von einer Uralt- und immer noch überzeugten Kommunistin und Funktionärin der Mauerschützenpartei regiert werden, die nur kurzfristig Mitglied der Grünen war (bis sie gemerkt hat, dass sie dort ihre politischen Ziele nicht erreichen konnte) und dann unter dem Deckmantel des großen C die Parteienlandschaft immer weiter nach links gerückt und gedrückt hat, ist es logisch, dass die Leute, die vor 30 Jahren die CDU/CSU gewählt haben, jetzt eine Partei wählen, die das Wahlprogramm der CDU vor 30 Jahren wiederbelebt hat.
Natürlich gibt es im Programm der AfD auch strittige und grenzwertige Punkte (wie in jeder anderen Partei auch), das Hauptargument, diese Partei zu wählen ist allerdings selbstverständlich die Tatsache, dass sie als einzige von allen Parteien die De-Industrialisierung Deutschlands aufhalten und die alberne und unwissenschaftliche Hypothese vom menschengemachten Klimawandel aufgeben will. Eine Partei mit einer angeblichen Physikerin ohne grundlegende physikalische Kenntnisse an der Spitze ist jedenfalls – nicht nur meiner Meinung nach – unwählbar! Viele Leute sagen resignativ: Ich hab doch nur die Wahl zwischen Pest und Cholera! Ich denke dagegen, man kann ja auch nen Schnupfen wählen!!

(nicht veröffentlicht)

Veröffentlicht von

Wetterpapst

Geboren 1944 in Waldenburg/Wüstegiersdorf (N.Schl.), Volksschule Beverungen/Weser 1951-1954, Realgymnasium (später Peutinger G.) Augsburg 1954-1963, Studium der Meteorologie, Physik, Geophysik, Geographie und Mathematik an der LMU in München, Diplom in Meteorologie 1969, Diplomarbeit: "Die Temperaturmessungen in München 1781-1968" (garantiert plagiatsfrei...). Wiss. Assistent im Met. Inst. der LMU München 1969-1970, Wetterdienstreferendar 1970-1972, Assessorprüfung 1972, Meteorologe im wissenschaftlichen Betriebsdienst beim DWD 1972-2009. Einsatzgebiete: Flugwetterwarte M-Riem 1972-1977 (als Flugmeteorologe), Wetteramt München (später: Niederlassung M. des DWD) 1977-2009 (als Flugmet. sowie Meteorologe im Vorhersagedienst und Wetterwarndienst mit Abordnungen nach Nürnberg und Erfurt). 1979 - 2009 Verfasser der Münchner klimatologischen Monatsrückblicke für die Süddeutsche Zeitung. Veröffentlichungen u.a. in WK des DWD, BWK, promet. 1988 acht Wochen Maritimmeteorologe als Leiter der Bordwetterwarte auf dem FSB Meerkatze mit Aufenthalten auf Grönland (Nuuk, Grönnedal, Ivigtut) und Island (Heimaey). Dienstliche Auslandsaufenthalte als Flugmet. in Istanbul, Kairo, Nairobi, Teheran, Bagdad, Toronto, Neu Delhi, Buenos Aires, Santiago und Los Angeles. Seit 1.8.2009 im dienstl. Ruhestand, seitdem Vortragstätigkeit über klimatologische Themen bei verschiedensten interessierten Kreisen von Rotariern bis Kollegstufengymnasiasten. Jederzeit zu Vorträgen oder Diskussionen in Gesprächskreisen bereit.

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