Prof. Frank Tipler zur Hypothese der AGW (Anthropogene Globale Erwärmung)

Prof. Frank Tipler ist Leser des Blogs www.urgentagenda.com und wurde gebeten, seine Ansicht zum Thema der vermeintlichen anthropogenen Erwärmung Stellung zu nehmen. Seine Stellungnahme vom 22.12.2008 ist so brilliant und prägnant, daß Sie dem deutschsprachigen Publikum nicht vorenthalten bleiben darf. Prof. Tipler hat der Übersetzung und Veröffentlichung zugestimmt.

Soweit es die globale Erwärmung betrifft, ist meine Sichtweise im wesentlichen die gleiche wie Ihre: Anthropogene Globale Erwärmung (Anthropogenic Global Warming – AGW) ist ein Schwindel und hat keine wissenschaftliche Basis.

Ein paar Kommentare zu meiner eigenen Sicht der globalen Erwärmung:

  1. Ich bin besonders verärgert über die Behauptung „die Debatte ist vorbei”, denn dies war exakt die Behauptung, die ursprünglich gegen die kopernikanische Theorie des Sonnensystems vorgebracht wurde. Die Gegner von Kopernikus sagten, daß die Idee, die Erde sei der dritte Planet von der Sonne aus gesehen, bereits von Aristrachus um 300 v. Chr. vorgebracht wurde (was stimmt) und schon 100 n. Chr. definitiv widerlegt war. Die Debatte ist vorbei! Bedaure, sie war es nicht: Die Erde ist der dritte Planet.
  2. Es ist offensichtlich, daß anthropogene globale Erwärmung überhaupt keine Wissenschaft ist, denn eine wissenschaftliche Theorie macht nicht-offensichtliche Vorhersagen, die dann mit Beobachtungen verglichen werden, die eine durchschnittliche Person selbst überprüfen kann. Wie wir beide aus unserer´Erfahrung wissen, ist die AGW-Theorie spektakulär daran gescheitert, dies zu tun. Die Theorie hat kontinuierlich steigende globale Temperaturen vorhergesagt, und dies wurde durch die Beobachtungen widerlegt. Jetzt behaupten die Global-Erwärmer, daß die Erde in eine Abkühlungsperiode eintritt. Anders gesagt, egal ob die Eiskappen schmelzen oder sich ausdehnen — was immer auch passiert — die AGW-Theoretiker behaupten, daß es ihre Theorie bestätigt. Das ist ein perfektes Beispiel für eine Pseudo-Wissenschaft wie die Astrologie.
  3. Im Gegensatz dazu wird die Alternativtheorie, nach der Anstieg und Reduktion der irdischen Durchschnittstemperatur kurzfristig der Zahl der Sonnenflecken folgt, (im Großen und Ganzen) von den Beobachtungen bestätigt. Und diese Beobachtungen wurden vorhergesagt, bevor sie passierten. Das ist gute Wissenschaft.
  4. Ich habe unter 2. betont, daß eine durchschnittliche Person in der Lage sein muß, die Beobachtungen zu überpüfen. Ich betone dies nochmals, weil ich „Wissenschaftlern” nicht mehr darin traue, Beobachtungen korrekt wiederzugeben. Ich glaube, daß Daten so weit wie möglich angepaßt werden, um AGW zu bestätigen. In einem Fall haben Hansen und seine Leute (beim GISS, Anm. des Übersetzers) behauptet, der Oktober 2008 sei der wärmste Oktober seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen. Watts hat sich die Daten angesehen und entdeckt, daß Hansen und seine Leute die September-Temperaturen für Rußland benutzt hatten an Stelle derer aus dem Oktober. Ich bin nicht überrascht zu erfahren, daß der September in der Nordhemisphäre wärmer als der Oktober ist.
    Es hat hier in New Orleans letzte Woche geschneit, und es war der zweitstärkste Schneefall, den ich hier in 25 Jahren gesehen habe, während derer ich in New Orleans lebe. Nach Angaben der Lokalzeitung war es der früheste Schnellfall in New Orleans seit Beginn der Aufzeichnungen 1850.
    Ich habe selbst die Vorhersagegenauigkeit von Kopernikus‘ Theorie und der seinerzeitig rivalisierenden ptolemäischen Theorie überprüft. Kopernikus war im Durchschnitt doppelt so genau, und eine Durchschnittsperson der damiligen Zeit konnte das herausfinden. In ähnlicher Weise kann jedermann heute die Zahl der Sonnenflecken überprüfen. Oder vielmehr ihr Nichtvorhandensein. Als ich in den frühen 1980er Jahren erstmals begann, Astronomie an der Tulane-Universität zu unterrichten, habe ich die Sonneflecken meinen Studenten gezeigt, indem ich ein ein kleines 25-Dollar-Spiegelteleskop auf die Sonne gerichtet und das Bild auf die Wand des Klassenraum fokussiert habe. Die Sonnenflecken waren in dem Bild auf der Wand unübersehbar. Dieses Experiment kann ich gegenwärtig nicht durchführen, weil es keine Sonnenflecken gibt.
  5. Eine andere schockierende Tatsache im Zusammenhang mit der AGW-Theorie ist, daß sie den Verlust wahren wissenschaftlichen Wissens herbeiführt. Der große Astronom William Herschel, Entdecker des Planeten Uranus, beobachtete im frühen 19. Jahrhundert, daß warmes Wetter mit der Zahl der Sonnenflecken korrelierte. Herschel bemerkte, daß warmes Wetter bessere Ernten bedeutete, und daß daher weniger Sonnenflecken höhere Getreidepreise bedeuteten. Die AGW-Leute versuchen, diese Bebachtungen verschwinden zu lassen. Einige versuchen sogar, die Existenz des Maunder-Minimums zu bestreiten.
  6. AGW-Anhänger rufen auch die Inquisition wieder ins Leben, indem die Staatsmacht genutzt wird, um wissenschaftliche Gegner zum Schweigen zu bringen. Der Fall von Björn Lomborg illustriert das. Lomborg ist ordentlicher Professor für Mathematik in Dänemark. Kurz nach dem Erscheinen seines Buchs „The Skeptical Environmentalist” bei Cambridge University Press wurde Lomborg wegen wissenschaftlichen Betrugs angeklagt und verurteilt (später aufgehoben), weil er den „Konsens” bezüglich AGW und andere Umweltfragen kritisch betrachtete. Wenn die Verurteilung Bestand gehabt hätte, wäre Lomborg gefeuert worden. Stillman Drake, der weltweit führende Galileo-Experte, hat in seinem Buch „Galileo: A Very Short Introduction” (Oxford University Press, 2001) gezeigt, daß es nicht die Theologen, sondern seine Physiker-Kollegen (damals nannte man sie „Naturphilosophen&ä8221;) waren, die die Inquisition dazu gebracht haben, Galileo anzuklagen und zu verurteilen. Galileo gehörte nicht zum „Mainstream” der Naturphilosophie und er hatte die Frechheit besessen, zu beweisen, daß die damalige Konsens-Ansicht der aristotelischen Theorie falsch war, indem er sich einfache Experimente ausdachte, die jeder durchführen konnte. Galileos Wissenschaftler-Kollegen versuchten zunächst, ihn durch Argumente zu widerlegen, die sich auf Autorität gründeten. Erfolglos. Als nächstes haben diese „Wissenschaftler” verspottet, aber damit konnten sie das gemeine Publikum nicht beindrucken, das mit eigenen Augen sehen konnte, daß Galileo recht hatte. Zum Schluß haben Galileos „Wissenschaftler”-Kollegen die Inquisition eingeschaltet, um ihn zum Schweigen zu bringen.
    Ich empfinde es als sehr verstörend, daß ein Teil der dänischen Inquisitionsanklage gegen Lomborg von John Holdren verfaßt wurde, Obamas neuen wissenschaftlichen Berater. Holdren hat neulich geschrieben, Leute wie Lomborg seien „gefährlich”. Ich denke, es sind Leute wie Holdren, die gefährlich sind, weil sie die Staatsmacht benutzen wollen, ihre wissenschaftlichen Gegner auszuschalten.
  7. Ich stimme mit Dick Lindzen darin überein, daß der AGW-Unsinn durch die regierungsseitige Finanzierung der Wissenschaft verursacht wird. Wenn jemand der AGW-Hypothese zustimmt, kann er einen Regierungsvertrag bekommen. Wenn er ein Skeptiker ist,gibt es keinen Vertrag. Es gibt einen Professor an der Tulane-Universität mit einem Doktortitel in Pläoklimatologie, der so wie ich der AGW-Hypothese skeptisch gegenübersteht. Er würde wegen seiner beruflichen Meininung niemals für eine ordentliche Professur an der Tulane-Universität in Betracht gezogen werden. Keine Regierungsverträge, keine ordentliche Professur.
  8. Darum wundere ich mich darüber, daß Leute, die es besser wissen müßten, wie Newt Gingrich, für einen Ausbau der Finanzierung wissenschaftlicher Forschung durch die Regierung eintreten. Wir hatten Anfang des 20. Jahrhunderts eine bessere Wissenschaft und einen schnelleren Fortschritt in der Wissenschaft, als es noch keine zentralisierte Regierungsfinanzierung der Wissenschaft gab. Einstein entdeckte die Relativität in seiner Freizeit, während er beim Patentamt angestellt war. Wo sind heute die Einsteins? Sie würden niemals eine Stelle an einer Universität bekommen — Einsteins Idee, daß die Zeit vom Beobachter abhing, lief dem „Konsens” der damaligen Zeit komplett zuwider. Einsteins Idee, daß Licht aus Teilchen (heute nennt man sie „Photonen”) besteht, wurde ebenfalls von allen Physikern für verrückt gehalten, als er sie zuerst publizierte. Immerhin konnte er damals die Idee publizieren. Heute würde ein wissenschaftliches Journal, das seine Publikationen durch ein Expertengremium begutachten läßt („peer-review”) niemals ein Papier zur Veröffentlichung in Betracht ziehen, daß von einem Patentamtsangestellten geschrieben wurde. Alle Physikexperten hätten im Jahr 1905 darin übereingestimmt, daß Relativität und Quantenmechanik Unsinn seien und definitiv der überwältigenden Konsens-Sichtweise widersprächen. Also würden die Journale Einsteins Papiere ablehnen, wenn er sie heute schreiben würde.
    Wissenschaft ist ein Wirtschaftsgut wie andere auch, und es ist sehr schlecht für die Produktion von Gütern hoher Qualität, wenn die Regierung die Produktionsmittel kontrolliert. Warum versteht Newt Gingrich das nicht? Milton Friedman hat es verstanden und ist für die Kürzung von Regierungsmitteln für die Finanzierung der Wissenschaft eingetreten.

„Randbemerkung“ im Sportteil der Augsburger Allgemeinen (Leserbrief)

Augsburg, 09.02.2011

Kommentar zur „Randbemerkung“ im Sportteil vom 08.02.2011 in der Augsburger Allgemeinen

Wenn einem Zeitungsschreiber (Journalist ist eine vielleicht zu hochtrabende Bezeichnung) nichts mehr einfällt, muss halt der „Klimawandel“ her! Wie toll, dass es für die Pisten Kunstschnee gibt! Als ob 10 Grad Anfang Februar etwas besonderes wären – am 2.2.1957 waren es gar fast 20 Grad. Aber davon weiß Herr Kornes sicher nichts, wär wohl auch zu viel verlangt, sich noch zu informieren, ehe man seine Beiträge auf die Leute los lässt!

(nicht veröffentlicht)

Die Kunst des Klimawandels (Leserbrief)

Augsburg 8.2.2011

Kommentar zum Artikel „Die Kunst des Klimawandels“ vom 01.02.2011 im Münchner Merkur sowie die folgenden Leserbriefe:

Selten habe ich einen so gut recherchierten Beitrag über den ewigen – und NIE von Menschen gemachten – Klimawandel gelesen, wie den von Nina Praun am 1.2.! Respekt erstens für die Recherche bei Prof. Brunner – mainstream–abweichendes Recherchieren scheuen ja Journalisten in der Regel, wie der Teufel das Weihwasser – und zweitens für den Mut, einen Artikel eben gegen den von unserer angeblichen Physikerin und Klimakanzlerin vorgegebenen mainstream zu verfassen. Besten Dank für die Redaktion des MM, einen solchen aufklärenden Artikel auch zu veröffentlichen! Wie sehr er der Leserschaft des MM aus dem Herzen spricht, sah man in den Leserbriefen der nächsten Tage – toll, dass so viele Leser, die vermutlich zum größten Teil Laien sind, sich ihren gesunden Menschenverstand bewahrt haben!!

Erschreckend ist nur, dass immer noch viele Ideologen (und Geschäftemacher!) den politisch korrekten IPCC-Mist glauben (wollen oder müssen) und trotz erwiesener Datenfälschungen, wie auch Herr Willberg in seiner Zuschrift klar gemacht hat, diesen Unsinn nachplappern. Und uns z.B. die „Segnung“ des Biosprits aufdrücken, die u.a. zu Regenwaldabholzung und verstärktem Hunger in der Welt führt – alles unter dem Motto: Klimaschutz muss sein – koste es, was es wolle!

Noch erschreckender ist allerdings, dass sich auch „Wissenschaftler“ für diverse Aufsichtsratsposten dazu hergeben, das Volk zu belügen und ihr Ethos zu verraten – als Diplom-Meteorologe muss ich mich für solche „Kollegen“ in Grund und Boden schämen!

(nicht veröffentlicht)

Was das Wetter mit Tieren zu tun hat (Leserbrief)

Augsburg, 05.02.2011

Zu: „Was das Wetter mit Tieren zu tun hat“ vom 05.02.2011

So sehr ich in der Regel die Kinder-Rubrik Capito schätze, so sehr ärgert mich manchmal die schlampige Ungenauigkeit, mit der manche Sachverhalte dargestellt werden. So auch im Beitrag über die Hundstage: Der Große Hund ist zu dieser Zeit nicht „am Sternenhimmel zu sehen“, sondern es ist die Zeit von der ersten Morgensichtbarkeit des ersten Sterns des Großen Hunds bis zur Sichtbarkeit des Gesamtsternbilds; richtiger wäre also gewesen (wenn natürlich auch nicht völlig korrekt), zu sagen, es ist die Zeit der von der Überstrahlung der Sonne verursachten Unsichtbarkeit des Großen Hundes. Nach dieser Definition sind die Hundstage übrigens nicht mehr die heißesten Tage des Jahres, sondern wegen der Präzession der Erdachse die Tage etwa ab dem 30. August.

(nicht veröffentlicht)

Bulgarien Versuchsfeld für Bayerns Wälder (Leserbrief)

Augsburg, 04.02.2011

Kommentar zu: „Bulgarien Versuchsfeld für Bayerns Wälder“ vom 02.02.2011

Dieser Artikel fängt schon dermaßen falsch an, dass man nach wenigen Zeilen mit dem Lesen aufhören möchte, um keinen Schreikrampf zu bekommen! Da steht: Die „Wissenschaft“ geht davon aus, dass sich in Deutschland in den nächsten 50-100 Jahren die Temperaturen um 2 bis 4 Grad erhöhen werden! Welche „Wissenschaft“? Davon hätte ich als betroffener Dipl.-Meteorologe mit Fachgebiet Klimatologie in den letzten 40 Jahren doch etwas merken müssen?! Warum schreibt die offensichtlich völlig inkompetente Verfasserin nicht die in unzähligen Internet-Beiträgen dokumentierte Wahrheit, nämlich dass eine Handvoll (meist fachfremder!) Wissenschaftler überwiegend als Lobbyisten für Stromerzeuger oder Versicherungen (Munich Re!) der Bevölkerung einreden will, das Klima würde durch den kümmerlich geringen CO2 – Ausstoß der Menschen in irgendeiner messbaren Weise beeinflusst! Das Gegenteil ist längst nachgewiesen, aber eben nicht PC, trotzdem könnte man von einer Journalistin etwas mehr als schlecht angelesenes Viertelwissen und wenigstens ein Minimum an Recherche erwarten!

Und zum Projekt selber: Wahrscheinlich hat die Forstwirtschaft noch gar nicht gemerkt, dass es in Bayern Jahrhunderte alte – gesunde! – Bäume gibt, die ja schon mehrere Klimawandel überlebt haben müssen, auch stärkere, als die jetzt beendete Mini-Erwärmung. Und sie werden auch die vor der Tür stehende, hoffentlich nicht zu kräftige Abkühlung überstehen!

(nicht veröffentlicht)

Sehr viel Geld sparen (Leserbrief)

Augsburg, 01.02.2011

Zuschrift zu „Sehr viel Geld sparen“: Spiegel Ausgabe 5/11:

Die Klimakommissarin Connie Hedegaard, wahrscheinlich grün, mit Sicherheit inkompetent, verwechselt wieder einmal, wie es in für gewöhnlich uninformierten Politikerkreisen üblich ist, Energieeffizienz mit Klimaschutz. Gegen Effizienz lässt sich nun mal nichts sagen, aber wenn sogar die Klimakommissarin (wozu braucht eigentlich das Klima – welches Klima überhaupt? – eine Kommissarin?) das völlig unsinnige, in Amerika schon ausgesetzte, und bei uns von Hackern ausgeraubte Emissionshandelssystem als gut funktionierend betrachtet, kann einem nur Angst und Bange werden vor der Zukunft Europas!! Aber anscheinend arbeitet Frau H. wenigstens fleißig, wenn auch ineffizient, denn sie hat ganz offensichtlich keine Zeit, sich mal im Internet über ihr „Fachgebiet“ zu informieren. Die Alternative wäre nämlich, dass sie ihren hirnverbrannten Unsinn wider besseren Wissens von sich gibt und das erscheint mir noch schlimmer!!

(nicht veröffentlicht)

Baumkind vor der UN (Leserbrief)

Augsburg, 31.01.2011

Zum Artikel „Baumkind vor der UN“ vom 31.01.2011

Ein Satz in diesem Beitrag fiel besonders auf, nämlich, dass es einen Unterschied zwischen Al Gore und Felix Finkbeiner gibt! Und das ist richtig: Nicht nur das Alter unterscheidet die beiden, sondern vor allem die Motivation! Al Gore ist ein selbsternannter Weltenretter, dessen Hauptmotivation die Rettung, vielmehr Steigerung, seines Bankkontos ist, während der sympathische Idealist Felix Finkbeiner als begeisterter Umweltschützer unwissentlich vor den Karren seines Vaters gespannt wurde, um das Weltklima zu retten! Was er vielleicht sogar selbst glaubt, von einem 13-jährigen kann man schließlich noch keine tiefer greifenden Kenntnisse über Meteorologie, speziell Klimatologie erwarten! Von seinem Vater vielleicht eher, aber als Mitarbeiter am „Global Marshall Plan“, initiiert von Al Gore 1990 (sic!), kann man bei ihm natürlich keine objektive Wissenschaftlichkeit voraussetzen, sondern nur knallharte Geldmacher-Ideologie! Und sein armer Bub darf den CO2-Unsinn einer Klimaerwärmung in der Öffentlichkeit vertreten!! Was mag er wohl machen, wenn er erwachsen und die ganze Klimaerwärmungsblase geplatzt ist? Aber vielleicht geht er vorher schon mal ins Internet und informiert sich über den Gore’schen Klimaschwachsinn, wär ihm zu wünschen!

(teilweise veröffentlicht)

Spruch des Tages vom 28.01.2011 in der Augsburger Allgemeinen (Leserbrief)

Augsburg, 29.1.2011

Zum „Spruch des Tages“ vom 28.01.2011 in der Augsburger Allgemeinen

Stefan Wittlin mag zwar ein ausgezeichneter Hundepsychiater sein, leider hat er von Klimatologie keine Ahnung. Was ihn, und da unterscheidet er sich in keinster Weise von anderen „Experten“, die glauben, ihr Halbwissen unters Volk bringen zu müssen, nicht hindert, das „Klima-Problem“ anzusprechen! Falls er sich mal informieren würde, könnte er vielleicht beim nächsten Mal sagen, die zunehmende Erdabkühlung stammt möglicherweise von vermehrter menschlicher Kälte! Stimmt zwar auch nicht, der Mensch hat damit überhaupt nichts zu tun, aber es wäre nicht ganz so falsch!

(nicht veröffentlicht)

Klimaschutz als Staatsziel, Klima des Hungers (Kommentar)

Augsburg, 24.01.2011

Kommentar zu: „Klimaschutz als Staatsziel“ v. 18.01.2011 und „Klima des Hungers“ v. 19.01.2011

Voller Erschütterung, allerdings auch ein wenig Erleichterung, las ich die Nachricht, dass die Freien Wähler den „Klimaschutz“ in der Bayrischen Verfassung verankern wollen. Erschütterung, weil so viel Dummheit kaum noch erträglich ist – wieder einmal wurde der „UMWELTschutz“ , extrem wichtig !, mit dem „KLIMAschutz“, volksverdummendes Unsinnswort, verwechselt!! Erleichterung, weil die Qual der (nächsten) Wahl damit wieder ein Stück reduziert wird: Nach der verfilzten CSU, der völlig überflüssigen FDP und den berufsbetroffenen grünen Gender-Quatschern sind jetzt also auch die Freien Wähler nicht mehr wählbar!

Einen kleinen Bonus kann man den „Freien“ allerdings zubilligen: Wenn, wie am 19. berichtet, sogar die „Welt-Ökologie-Stiftung“ sich nicht scheut, ihr schlecht angelesenes Halb- oder eher Viertelwissen über den CO2 Einfluss auf die Vegetation unters Volk zu bringen, so braucht man sich nicht zu wundern, dass auf diesen Zug auch ein paar tumbe „Freie“ aufspringen, die so etwas für seriös halten und hoffen, damit beim intelligenzmässig hoffnungslos unterschätzten Wahlvolk ein paar Stimmen abzugreifen.

Zur Klarstellung: Leider wird im Jahre 2020 die Temperatur mit Sicherheit nicht den angegebenen Wert erreichen (wie auch, sie fällt seit über 10 Jahren!) und außerdem wäre ein sehr viel höherer CO2-Wert in der Atmosphäre ideal fürs Pflanzenwachstum und damit auch zur Bekämpfung des Hungers in der Welt! Zur Erinnerung: Zu Zeiten des Römischen und des Mittelalterlichen Klima-OPTIMUMS (bis vor kurzem in der Fachliteratur als Zeiten besonderer Klima-GUNST bezeichnet), war die Temperatur deutlich höher, als heute und es waren Zeiten kultureller und wirtschaftlicher Blüte, in der Missernten absolute Raritäten waren!

Ach ja, apropos Wahl: Die SPD, gibt’s die auch noch? Und wenn ja, wozu?

(nicht veröffentlicht)

Ich sage nur: Australien, Australien (Leserbrief)

Augsburg, 11.01.2011

Kommentar zur Kolumne von R.Bonhorst: „Ich sage nur: Australien, Australien“ vom 10.01.2011 in der Augsburger Allgemeinen

Wieder einmal hat Herr Bonhorst mir (und vermutlich auch fast allen anderen Lesern) durch folgende Bemerkung aus der Seele gesprochen: „Den Menschen ging es am besten, wenn historisch betrachtet nichts los war (….). Die dicken Texte handeln allesamt von Zeiten, (….) in denen die Menschen ums Überleben kämpften!“

Und, kommt da niemand auf die Idee, diese Zeiten mit globalen Klimaänderungen in Bezug zu setzen? Während des Mittelalterlichen Klimaoptimums, als es erheblich wärmer war, als zur Zeit, lebten die Menschen weitgehend in Frieden, Zufriedenheit und Wohlstand, die darauf folgende kleine Eiszeit war geprägt von Kriegen und Hungersnöten! Und solche Verhältnisse wollen unsere regierenden „Vorbilder“ wieder herstellen! Abgesehen davon, dass alle CO2-Reduktionen nur einen Abkühlungseffekt im Bereich von tausendstel Grad bewirken würde, wäre allein das politische Ziel mit verplemperten Geldern in Milliardenhöhe Grund genug, einen Meineidprozess gegen Merkel und Co. wegen Missbrauchs des Amtseides anzustrengen. Wäre, falls Deutschland ein Rechtsstaat wäre…

(nicht veröffentlicht)