Zum Bericht „Der Klimawandel hat für Bayern drastische Folgen“ v. 8.12.15 (Leserbrief)

Augsburg, 8.12.2015

Zum Bericht „Der Klimawandel hat für Bayern drastische Folgen“ v. 8.12.15

Schon die Überschrift dieses Aufmachers auf Seite 1 zeigt, dass der ganze Bericht nichts taugt! Statt „Der Klimawandel“ hätte es heißen müssen: „Ein vielleicht mal eintretender Klimawandel“ und weiter „könnte für Bayern drastische Folgen haben“, aber nur dann, wenn es deutlich kälter würde, als in der Gegenwart.

Ein Klimawandel (von dem man übrigens erst spricht, wenn es eine Jahrzehnte bis Jahrhunderte dauernde Klimaänderung gibt) der uns eine wärmere Epoche schenkt, wäre einfach nur ein Geschenk des Himmels, bzw. der Sonne, die dafür verantwortlich wäre.

Leider ist davon im Moment nichts zu merken, auch wenn die Falschmeldungen in der Rubrik „Wie sich das Klima ändert“ etwas anderes suggerieren wollen – Grundlage sind dabei obskure Computermodelle, die alle den gleichen Fehler haben: Sie taugen nichts, noch keine einzige Computersimulation der letzten Jahrzehnte konnte die wirklichen Verhältnisse auch nur annähernd richtig beschreiben, was unsere Umweltministerin natürlich nicht weiß (und wenn sie es wüsste, dürfte sie es vermutlich nicht sagen). Denn nur so ist der grenzenlose Quatsch zu erklären, den sie bei ihrem Interview „über die Zukunft der Welt“ von sich gab mit dem intellektuellen Höhepunkt ihrer Aussage: „Wir können dem Klimawandel beim Arbeiten zusehen!“

Früher dachte man, für ein Ministeramt in Bayern brauchts eine besondere Befähigung oder Fachwissen, jetzt weiß man, dass das einzige Kriterium ein nach oben gedeckelter IQ ist…

(teilweise veröffentlicht, fehlt)

Veröffentlicht von

Wetterpapst

Geboren 1944 in Waldenburg/Wüstegiersdorf (N.Schl.), Volksschule Beverungen/Weser 1951-1954, Realgymnasium (später Peutinger G.) Augsburg 1954-1963, Studium der Meteorologie, Physik, Geophysik, Geographie und Mathematik an der LMU in München, Diplom in Meteorologie 1969, Diplomarbeit: "Die Temperaturmessungen in München 1781-1968" (garantiert plagiatsfrei...). Wiss. Assistent im Met. Inst. der LMU München 1969-1970, Wetterdienstreferendar 1970-1972, Assessorprüfung 1972, Meteorologe im wissenschaftlichen Betriebsdienst beim DWD 1972-2009. Einsatzgebiete: Flugwetterwarte M-Riem 1972-1977 (als Flugmeteorologe), Wetteramt München (später: Niederlassung M. des DWD) 1977-2009 (als Flugmet. sowie Meteorologe im Vorhersagedienst und Wetterwarndienst mit Abordnungen nach Nürnberg und Erfurt). 1979 - 2009 Verfasser der Münchner klimatologischen Monatsrückblicke für die Süddeutsche Zeitung. Veröffentlichungen u.a. in WK des DWD, BWK, promet. 1988 acht Wochen Maritimmeteorologe als Leiter der Bordwetterwarte auf dem FSB Meerkatze mit Aufenthalten auf Grönland (Nuuk, Grönnedal, Ivigtut) und Island (Heimaey). Dienstliche Auslandsaufenthalte als Flugmet. in Istanbul, Kairo, Nairobi, Teheran, Bagdad, Toronto, Neu Delhi, Buenos Aires, Santiago und Los Angeles. Seit 1.8.2009 im dienstl. Ruhestand, seitdem Vortragstätigkeit über klimatologische Themen bei verschiedensten interessierten Kreisen von Rotariern bis Kollegstufengymnasiasten. Jederzeit zu Vorträgen oder Diskussionen in Gesprächskreisen bereit.

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