Zum Thema Dauerschneefall (Leserbrief)

Augsburg, 13.1.2019

Zum Thema Dauerschneefall

Was können wir uns glücklich schätzen, mit dem PIK eine großspurig „Forschungseinrichtung“ genannte Institution in Deutschland zu haben, die uns regelmäßig erklärt, warum es warm oder kalt ist, nass oder trocken oder wie überhaupt das Wetter in den nächsten Wochen, Monaten oder Jahren sein wird!
Da die Antworten auf diese Fragen aber immer gleich sind, könnte man aber auch einfach aufs PIK verzichten – die Antwort lautet nämlich jedes Mal: Es liegt am Klimawandel! Nachdem man wegen weiterer globaler Abkühlung und zunehmendem polaren Eis mit dem Horrorszenario Klimaerwärmung, bzw. -katastrophe nicht mal mehr einen Journalisten dazu bringen konnte, sich zu diesem Thema zu äußern und auf Panik zu machen, ist man dankenswerterweise darauf gekommen, einfach den (übrigens seit Millionen Jahren ohne menschliches Zutun stattfindenden) Klimawandel für alles verantwortlich zu machen!
Ein Mensch mit gesundem Menschenverstand lacht da zwar drüber, aber man glaubt es kaum: Ein Mitarbeiter des PIK hat tatsächlich erklärt, das anhaltende Sommerwetter im letzten Jahr war genauso eine Folge des (natürlich menschengemachten) Klimawandels, wie die Dauerschneefälle der jüngsten Vergangenheit im Nordalpenraum! Darauf muss man erst mal kommen, und von Tag zu Tag bewundere ich die Genialität von Albert Einstein mehr, der meinte das Universum und die Dummheit der Menschen seien grenzenlos und der erkannte, das mit dem Universum sei gar nicht sicher!
Erschütternd, was in Deutschland alles möglich ist!
Ach ja, noch ein Nachtrag: Der böse Klimawandel ist ja auch schuld daran, dass extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen, Stürme etcetc. immer schlimmer werden und immer mehr zunehmen! Und dann erreicht einen die Meldung, das es in den USA im letzten Jahr überhaupt zum ersten Mal keinen einzigen Tornado der höchsten Kategorien vier oder fünf gab! Was bildet sich das Wetter eigentlich ein, einfach gegen grünideologische Spinner-Ideologie statt zu finden!

(nicht veröffentlicht)

Veröffentlicht von

Wetterpapst

Geboren 1944 in Waldenburg/Wüstegiersdorf (N.Schl.), Volksschule Beverungen/Weser 1951-1954, Realgymnasium (später Peutinger G.) Augsburg 1954-1963, Studium der Meteorologie, Physik, Geophysik, Geographie und Mathematik an der LMU in München, Diplom in Meteorologie 1969, Diplomarbeit: "Die Temperaturmessungen in München 1781-1968" (garantiert plagiatsfrei...). Wiss. Assistent im Met. Inst. der LMU München 1969-1970, Wetterdienstreferendar 1970-1972, Assessorprüfung 1972, Meteorologe im wissenschaftlichen Betriebsdienst beim DWD 1972-2009. Einsatzgebiete: Flugwetterwarte M-Riem 1972-1977 (als Flugmeteorologe), Wetteramt München (später: Niederlassung M. des DWD) 1977-2009 (als Flugmet. sowie Meteorologe im Vorhersagedienst und Wetterwarndienst mit Abordnungen nach Nürnberg und Erfurt). 1979 - 2009 Verfasser der Münchner klimatologischen Monatsrückblicke für die Süddeutsche Zeitung. Veröffentlichungen u.a. in WK des DWD, BWK, promet. 1988 acht Wochen Maritimmeteorologe als Leiter der Bordwetterwarte auf dem FSB Meerkatze mit Aufenthalten auf Grönland (Nuuk, Grönnedal, Ivigtut) und Island (Heimaey). Dienstliche Auslandsaufenthalte als Flugmet. in Istanbul, Kairo, Nairobi, Teheran, Bagdad, Toronto, Neu Delhi, Buenos Aires, Santiago und Los Angeles. Seit 1.8.2009 im dienstl. Ruhestand, seitdem Vortragstätigkeit über klimatologische Themen bei verschiedensten interessierten Kreisen von Rotariern bis Kollegstufengymnasiasten. Jederzeit zu Vorträgen oder Diskussionen in Gesprächskreisen bereit.

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